Amaranth

Amaranth ist eine Graspflanze aus der Familie der Amaranthaceae; er besitzt kleine und kolossale Blütenstände. Zurzeit existieren mehr als 60 Arten dieser Pflanze.

Amaranth – eine Pflanze aus der Familie der Amaranthaceae

Der Amarant hat aufgrund seiner Nützlichkeit und Vitaminreichtums positive Bewertungen erhalten.

Der Amarant findet in der Medizin, Kosmetik sowie der Kochkunst eine breite Anwendung.

Biologische Besonderheiten und Verbreitung

Einige Amaranth-Arten sind alte Getreidekulturen, die in Ostasien angebaut wurden. In Südasien wird der Amarant heute wie Gemüse genutzt; er besitzt herabhängende Blütenstände und gefärbte Blätter.

Der Amarant in Europa weist weitverzweigte Stiele, rhombische Blätter mit scharfen Spitzen sowie Ährenblütenstände auf. Die Farbe der Pflanze ist gewöhnlich grün; in einigen Fällen jedoch rot.

Der Amarant stammt ursprünglich aus Südamerika und wurde später nach Indien, China und Nordamerika eingeführt. Einige Arten dieser Pflanze wurden künstlich gezüchtet und in den Ländern Ostasiens angebaut.

Die Pflanze gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa; zunächst diente sie als Futterkultur, später jedoch lediglich als Unkraut auf den Gräsern. In Russland erschien der Amarant Mitte des 19. Jahrhunderts: Zuerst galt er als Unkraut, bevor er dekorativen Zwecken zugeführt wurde. Der Amarant wird für die Errichtung von lebenden Hecken und zur Abgrenzung von Wirtschaftsgebäuden sowie für Blumenarrangements verwendet.

Der Amarant wird heute als einjähriges Kulturpflanze angebaut. Die Aussaat erfolgt im April, die Ernte erfolgt im August oder September.

Zu den nützlichen Eigenschaften des Amarants zählen sein hoher Gehalt an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen sowie seine entzündungshemmenden Wirkungen.

Der Nutzen des Amarants ist hoch aufgrund seines wertvollen Gehalts an Vitaminen und bioaktiven Substanzen. In den Blättern der Pflanze enthalten sein, sind Wirkstoffe, die zur Prophylaxe von Osteoporose, zur Kompensation eines Kalziumdefizits im Organismus, zur Regulation des Stoffwechsels sowie zur Senkung der Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.

Die nützlichen Eigenschaften des Amarants beeinflussen die Aktivität der Ausscheidung von Schadstoffen aus dem Organismus, einschließlich Radionukliden. Der Amarant enthält pflanzliche Gerbstoffe, die bei der Behandlung von Ekzemen, Nesselsucht und Hautrötungen wirksam sind.

Das in der Pflanze enthaltene Amarantöl umfasst eine Vielzahl von Mikroelementen und nützlichen Substanzen; es wirkt als hochwirksames prophylaktisches Mittel gegen die Entstehung von Malignomen.

Der Amarant hat positive Bewertungen für seinen Gehalt an Skualenen erhalten. Dieses Verbindungsprodukt versorgt den Organismus mit Sauerstoff, fungiert als cholesterinsenkendes Mittel und Immunstimulator. Für den menschlichen Organismus ist Skualen notwendig, um die Geschwindigkeit der Oxidationsprozesse in den Zellen zu senken, was das Altern des Organismus verlangsamt.

Internationale medizinische Studien belegen, dass der regelmäßige Verzehr von Amarant die Leberfunktion positiv beeinflusst, zur Regeneration beiträgt sowie blutstillende Eigenschaften bei Hämorrhoiden und inneren Blutungen aufweist.

Die breite Anwendung findet der Amarant in Form einer Tinktur, die als krampflösendes Mittel bei Kolitiden, Gastritis und Verstopfungen eingesetzt wird.

Die nützlichen Eigenschaften des Amarant wurden in Studien zur Behandlung von Infektionskrankheiten, Hautentzündungen, Endometriose sowie Pilzinfektionen nachgewiesen.

Bei Allergien und Diathese wird ein Sud aus den Wurzeln und Samen des Amarants eingesetzt; bei Verbrennungen und Narben wirkt das pflanzliche Öl besonders effektiv.

Amaranth-Samen

Anwendung und Verzehr von Amarant in der Ernährung.

Der Amarant wird nicht nur frisch, sondern auch als Tinktur, Sud und Öl verwendet. Die Tinktur wird im Wasserbad zubereitet und über 14 Tage (30 Minuten vor dem Essen) bei Harninkontinenz sowie anderen Entzündungen eingesetzt.

Ein Mischgetränk aus Kamille, Amarant und Hartheu fördert die Verjüngung und Regeneration des Organismus sowie die Wiederherstellung der Organe. Aus den Amarantwurzeln wird ein spezieller Sud zubereitet, der zweimal täglich in einer Menge von einem Drittel Liter eingenommen wird.

Für erfrischende und entzündungshemmende Bäder werden flache Amarantblätter verwendet, die 20 Minuten gekocht und ins Bad gegossen werden. Der Blattsaft dient zum Spülen des Mundes sowie zur Behandlung von Gastritis, Leberfunktionsstörungen und Diabetes mellitus.

Die Blätter dieser Pflanze schmecken ähnlich wie Spinat; daraus können leckere Salate, Suppen und Borschtsch zubereitet werden. Getrocknete Blätter werden als Vitaminpräparat genutzt, während die Samen dem Geschmack von Haselnüssen ähneln und in Tees eingelegt sowie zur Gemüsekonservierung verwendet werden.

Kontraindikationen.

Trotz zahlreicher positiver Bewertungen weist der Amarant auch Kontraindikationen auf.

Die Kontraindikationen für den Amarantkonsum sind individuell unterschiedlich und hängen vom Vorhandensein allergischer Reaktionen ab. Die Pflanze sollte bei schweren Erkrankungen des Verdauungssystems, Cholezystitis, Nierensteinkrankheit und Darmstörungen nicht angewendet werden.

Bei Kindern wird empfohlen, den Amarant nicht häufig in die Ernährung aufzunehmen; es ist besser, ihn zusammen mit anderem Gemüse und Olivenöl zuzufügen, um negative Auswirkungen auf das Verdauungssystem zu vermeiden.

Ob Das wissen Sie.

Patienten, die sich an ein regelmäßiges Frühstück gewöhnt haben, leiden seltener unter Fettansammlung.


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