Apistartron

Apizartron – Salbe zur äußerlichen Anwendung Apisartron – das kombinierte medikamentöse Präparat auf Basis von Bienengift mit entzündungshemmender, analgetischer und vasodilatierender Wirkung für die topische Anwendung.

Ausgabeform und Lagerbestand

Apisartron wird als Salbe zur äußerlichen Anwendung ausgegeben; weiße bis leicht gelbliche Konsistenz, Geruch nach Methylsalicylat (in Aluminiumröhrchen zu 20 g oder 50 g, im Papierkarton eine Tuba).

Lagerbestand: 100 g Salbe

  • Wirksame Substanzen: Methylsalicylat (10 g), Bienengift (0,003 g) und Alliylthiocyanat (1 g)
  • Hilfsstoffe: Weißes Vaseline, Natriumlaurylsulfat, Emulgator Zetostearin, Spiritus sowie Wasser

Anwendungsangaben

  • Muskelbeschwerden (auch bei Überanstrengung)
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems (rheumatische Infektionen der Weichgewebe, Gelenkverschleiß)
  • Neuralgien (einschließlich Ischias und Neuropathien)
  • Gelenkbeschwerden (einschließlich rheumatischer Gelenkerkrankungen)
  • Schmerzsyndrome bei Dehnungen und Verletzungen sowie bei Weichteilinfektionen von Sehnen, Muskeln und Bändern
  • Störungen des peripheren Blutkreislaufs
  • Erwärmung der Muskulatur vor sportlichen Belastungen sowie während körperlicher Übungen

Kontraindikationen

  • Schwere Lebererkrankungen
  • Unterdrückung der Hämatopoese im Knochenmark
  • Akute Arthritis
  • Anhaltende schwere Niereninsuffizienz
  • Neubildungen und Tumore
  • Hauterkrankungen
  • Psychische Störungen
  • Das Kindesalter wird um 12 Jahre reduziert
  • Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten, Bienengift oder Isorhodaniden

Anwendungsform und Dosierung

Die Apisatron-Salbe ist für den externen Gebrauch bestimmt. Tragen Sie einen Streifen der Salbe mit einer Länge von 3–5 cm auf das betroffene Hautareal auf; die Dicke des Streifens beträgt etwa 1 mm. Lassen Sie den Streifen 2 bis 3 Minuten einwirken, bis sich Wärmegefühl und/oder Rötung einstellen, und massieren Sie die Salbe anschließend langsam und intensiv in die Haut ein. Für eine bessere Wirksamkeit des Präparats ist es empfehlenswert, die behandelten Bereiche nach dem Auftragen zu erwärmen.

Die Apisatron-Salbe wird 2 bis 3-mal täglich angewendet, bis die Symptome der Erkrankung verschwunden sind.

Nach dem Auftragen des Präparats ist es wichtig, die behandelten Bereiche zu erwärmen. Die Hände müssen danach sorgfältig mit warmem Wasser und Seife gewaschen werden.

Nebenwirkungen

Apisartron verursacht selten Nebenwirkungen. Allergische Reaktionen, beispielsweise Juckreiz oder Hautausschläge, können jedoch bei der Anwendung des Präparats auftreten.

Besondere Hinweise

Die Anwendung der Salbe auf gereizter oder geschädigter Haut sowie auf von Hauterkrankungen betroffener Bereiche ist verboten.

Bei Niereninsuffizienz ist die Anwendung des Präparats auf ausgedehnten Flächen und über lange Zeiträume nicht empfehlenswert.

Die Applikation von Apisartron auf Schleimhäuten, im Gesicht sowie an offenen Wunden ist untersagt.

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Anwendung des Präparats vermieden werden.

Arzneimittelwechselwirkungen

Bisher liegen keine Informationen zu Wechselwirkungen zwischen Apisartron und anderen Arzneimitteln vor.

Lagerung und Lagerbedingungen

Das Präparat darf bei Temperaturen über 25 °C gelagert werden; es ist vor Kindern zu sichern. Die Haltbarkeitsdauer der Salbe beträgt 3 Jahre.

Ob Das wissen Sie:

Die Zahnheilkunde ist erst vor kurzem etabliert; noch im 19. Jahrhundert gehörten kranke Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt