АТ-10

AT-10 – Das Vitamin-D-haltige Präparat, das den Calcium- und Phosphorstoffwechsel im Körper reguliert.

Darreichungsform und Zusammensetzung

AT-10 wird als fettige Lösung zur peroralen Aufnahme verabreicht; sie weist eine durchscheinende gelbliche Farbe auf (in dunklen Glasflaschen mit Tropfflaschen nach 15 ml).

In 1 ml der Lösung ist enthalten:

  • Aktive Substanz: Digoxin – 1 mg
  • Hilfsstoffe: Triglyceride mit mittellangen Fettsäureketten.

Anwendungsgebiete

  • Tetanie
  • Pseudohypoparathyreoidismus
  • Hypoparathyreoidismus
  • Ergocalciferol-mangelbedingte Knochenerkrankungen

Kontraindikationen

  • D-Vitaminüberdosierung
  • Kalziumerhöhung
  • Hyperventilationsbedingte Muskelkrämpfe
  • Hyperphosphatämische renale Knochendystrophie
  • Ergocalciferol-Hypersensibilität

Bei den nachfolgend genannten Erkrankungen ist A.T.10 vorsichtig einzusetzen

  • Atherosklerose
  • Die floride Form der Lungentuberkulose
  • Langdauernde Herz- und Niereninsuffizienz
  • Hyperphosphatämie
  • Nierensteinbildung durch Phosphate
  • Sarkoidose oder andere Granulomatosen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Hochstadium des Alters (bzw. fortgeschrittenes Alter)

Anwendungsform und Dosierung

Die Tagesdosis von AT-10 richtet sich individuell nach dem Kalziumspiegel im Blut durch den Arzt. 0,5 Milligramm des Präparates entsprechen etwa 15 Tropfen der Lösung.

Bei Hypoparathyreoidismus ist es im Laufe von einigen Tagen empfehlenswert, auf eine Tagesdosis von 0,75 bis 2,5 Milligramm umzustellen. Anschließend wird die zirkadiane Dosierung unterstützend auf 0,2 bis 1 Milligramm verringert. Das Präparat kann in einer oder mehreren Einzeldosen eingenommen werden.

Die Lösung wird peroral auf nüchternen Magen oder nach dem Essen eingenommen. Das Präparat kann mit einer kleinen Menge Flüssigkeit oder mit Nahrung, beispielsweise mit einem Stück Zucker oder Brot, kombiniert werden. Eine fettige Lösung darf nicht mit Wasser gemischt werden.

Die Therapiedauer wird individuell vom Arzt festgelegt. Eine eigenmächtige Unterbrechung der Anwendung ist zu vermeiden.

Nebenwirkungen

In einigen Fällen kann die Anwendung von AT-10 zu allergischen Reaktionen führen.

Bei einer Überdosierung des Präparats können folgende Symptome auftreten: Übelkeit, Appetitverlust, Verstopfung, Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Blutdruckanstieg, Müdigkeit, Muskelschwäche, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Herzpalpitationen und Durst. Bei Auftreten ähnlicher Symptome ist es notwendig, das Präparat vorübergehend abzusetzen und eine Blutanalyse zur Bestimmung des Kalziumspiegels durchzuführen. Eine Überdosierung kann zu einer Nierenfunktionsstörung, einem Nierenversagen sowie Kalzinose der Nieren und weicher Gewebe führen. Nach Normalisierung der Kalziumwerte im Blut wird die Einnahme von AT-10 wieder aufgenommen und die Dosierung angepasst.

Besondere Hinweise

Die Therapie mit dem Präparat АТ-10 muss unter Kontrolle des Kalzium- und Phosphorgehalts im Blut durchgeführt werden. Die Untersuchungen erfolgen vor Beginn der Behandlung, eine Woche nach Behandlungsstart sowie anschließend monatlich.

Alle drei Monate ist der Knochenzustand zu überprüfen.

Es wird dem Patienten empfohlen, eine kalziumreiche und phosphorarme Ernährung einzuhalten.

Nach Absetzen der Therapie AT-10 kann die Wirkung über einen Monat lang anhalten.

Es stehen verschiedene Analoga zur Verfügung.

Zu den Analoga zu AT-10 zählen:

  • Wirkstoff: Digoxin;
  • Zu den Wirkstoffen nach AT-10 gehören:

Aquadetrim, Alfadol-Sa, Alpha-D3-Teва, Van-Alpha, Vigantol, Oksidewit, Ergocalciferol, Osteotriol, Widechol, Etalfa und Alfadol.

Das Präparat wird ausschließlich auf ärztliche Verschreibung abgegeben. Die Haltbarkeitsdauer beträgt fünf Jahre bei einer Lagerungstemperatur von 18 bis 25 °C.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Amerikanische Wissenschaftler haben Experimente an Mäusen durchgeführt und festgestellt, dass Wassermelonen-Saft die Entwicklung einer Atherosklerose der Gefäße verhindert. Eine Gruppe der Mäuse erhielt normales Wasser, während die zweite Gruppe den Saft einnahm. Anschließend waren die Gefäße der zweiten Gruppe frei von cholesterinreichen Plaques.


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