Bensonal

Tabletten Benzonal Bensonal – Das synthetische Präparat mit krampflösender Wirkung.

Darreichungsform und Lagerbestand

Bensonal wird als Tablette (in Umrisstafeln zu je 10 Stück verpackt, zu 3 oder 5 Packungen im Pappkarton; zu 50 Stück in Flaschen) verabreicht.

Wirkstoff: Phenobarbital; pro Tablette 0,05 g (Kindertablette) bzw. 1,0 g

Anwendungshinweise

  • Epilepsien unterschiedlicher Ätiologie
  • Generalisierte und fokale Anfälle
  • Das epileptische Syndrom

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe der Tablette
  • Anhaltende Herzinsuffizienz Grad II–III
  • Häufige Insuffizienz (auch bei Langzeitverlauf)
  • Reihenförmige Insuffizienz
  • Bronchialasthma
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Unruhezustand
  • Blutarmut
  • Porphyrin-Stoffwechselstörung
  • Zuckerharnruhr
  • Atemnot
  • Depressionen (inklusive Suizidversuche)

Art der Anwendung und Dosierung

Die Tabletten Bensonal werden dreimal täglich (nach den Mahlzeiten) eingenommen.

Die Einzeldosis für Erwachsene beträgt 0,1 g; maximal dürfen pro Tag nicht mehr als 0,8 g des Präparates eingenommen werden.

Für Kinder wird die Einzeldosis bzw. Tagesdosis wie folgt festgelegt:

  • Für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren beträgt die Einzeldosis 0,025 bis 0,05 g und die Tagesdosis 0,1 bis 0,15 g.
  • Für Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren beträgt die Einzeldosis 0,05 bis 0,1 g und die Tagesdosis 0,15 bis 0,3 g.
  • Für Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren beträgt die Einzeldosis 0,1 g und die Tagesdosis 0,3 bis 0,4 g.
  • Ab dem 14. Lebensjahr beträgt die Einzeldosis 0,15 g und die Tagesdosis 0,45 g.

Zur Erzielung des therapeutischen Effekts ist in der Regel eine langfristige und ununterbrochene Behandlung notwendig; die genaue Dauer wird vom behandelnden Arzt festgelegt.

Nebenwirkungen

Bei der Anwendung von Bensonal können folgende Reaktionen auftreten:

  • Medikamentenabhängigkeit, Gewöhnungssyndrom
  • Schläfrigkeit, Sedierung
  • Kopfschmerzen
  • Bronchospasmus
  • Blutdrucksenkung
  • Nystagmus
  • Appetitzunlust
  • Anämie
  • Thrombozytopenie
  • Thrombophlebitis
  • Verzögerung der psychischen Reaktionen
  • Sprachstörungen
  • Ataxie

Besondere Hinweise

Es ist zu beachten, dass Bensonal:

  • Die Wirkung narkotisch-analgetischer sowie anderer Mittel zur allgemeinen Anästhesie wird verstärkt; dies gilt auch für Sedativa, Antipsychotika, Anxiolytika, Ethanol und trizyklische Antidepressiva.
  • Die Wirkung von Tetrazyklingen, Antikoagulanzien, Ergocalziferol, Paracetamol, Griseofulvin, Glukokortikoiden, Chinidin sowie Herzglykosiden und Xanthinen wird verringert.

Wenn die Patientin vor Therapiebeginn andere Barbiturate eingenommen hat, kann eine Verträglichkeit des Träumes beobachtet werden; in diesem Fall werden üblicherweise 50–100 mg Phenobarbital oder andere sedierende Medikamente verschrieben.

Bensonal wird bei der Behandlung von Epilepsie üblicherweise dann eingesetzt, wenn andere antiepileptische Medikamente (Carbamazepin, Valproinsäure) nicht wirksam sind.

Analoga

Je nach Wirkmechanismus zählen zu den Analoga des Bensons Geksamidin, Primidon sowie Phenobarbital.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Das Arzneimittel wird ausschließlich nach ärztlicher Verordnung abgegeben. Die Haltbarkeitsdauer beträgt vier Jahre bei einer Lagertemperatur von maximal 25 °C.

Ob Wichtige Hinweise

Das weit verbreitete Arzneimittel Viagra wurde ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt.


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