Broncholitin

Broncholitin Broncholitin – ein Kombinationspräparat mit antitusivem und bronchodilatorischem Effekt.

Verpackungsform und Inhalt

Broncholitin wird in Form eines Sirups (ein zähflüssiger Liquor von hellgelber bis gelb-grüner Farbe, enthaltend ätherische Öle des Basilienkrautes) in dunklen Glas- oder Polyethylenterephthalat-Fläschchen zu je 125 g abgefügt; im Satz wird der gemessene Löffel oder ein Becher beigelegt.

Zusammensetzung pro 5 g Sirup

  • 5 mg Glauzinhydrobromid;
  • 4 mg Ephedrinhydrochlorid

Hilfsstoffe des Präparats:

  • Öl von Basilikum
  • wasserfreie Zitronensäure
  • Saccharose
  • Ethanol 96 % (1,7 % über)
  • Propylparahydroxybenzoat (Nipazol)
  • Polysorbat 80
  • Methylparahydroxybenzoat (Nipagin)
  • Gereinigtes Wasser

Anwendungshinweise

Broncholitin wird zur komplexen Therapie diverser respiratorischer Erkrankungen eingesetzt, die mit trockenem Husten einhergehen:

  • Akute Entzündungen der oberen Atemwege
  • Tracheobronchitis
  • Chronische und akute Bronchitis
  • Bronchialasthma
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Bronchiektasen
  • Lungenentzündung (Pneumonie)
  • Keuchhusten

Kontraindikationen

Broncholitin darf nicht angewendet werden bei:

  • Arterielle Hypertonie
  • Phäochromozytom
  • bei der ischämischen Herzkrankheit
  • bei Herzmangel
  • bei schweren organischen Herzkrankheiten
  • bei Schlaflosigkeit
  • bei der Thyreotoxikose
  • bei Blasenkrebs
  • bei einem akuten Glaukom
  • auf die Komponenten des Präparats

Ebenfalls wird der Sirup nicht verabreicht

  • bei Kindern unter drei Jahren
  • Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel sowie während der Stillzeit.

Broncholitin sollte bei Patientinnen mit einer Neigung zu einer medikamentösen Abhängigkeit vorsichtig verabreicht werden.

Aufgrund des ethanolhaltigen Sirups ist die Anwendung bei Kindern, schwangeren Frauen, Patienten mit Epilepsie, Leber- und Hirnerkrankungen sowie bei langjährigem Alkoholismus zu vermeiden.

Anwendungsart und Dosierung

Einnahme von Broncholitin. Üblicherweise wird Folgendes verschrieben:

  • Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren: 5 ml dreimal täglich;
  • Kinder über 10 Jahre: 10 ml dreimal täglich;
  • Erwachsene: 10 ml dreibisviermal täglich.

Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von Broncholitin können Nebenwirkungen auftreten:

  • Kardiovaskuläres System: Extrasystolien, Tachykardie sowie arterielle Blutdrucksteigerung
  • Verdauungssystem: Übelkeit, Erbrechen, Obstipation und Appetitlosigkeit
  • Zentralnervensystem: Reizbarkeit, Zittern sowie bei Kindern mögliche Entwicklung einer Schläfrigkeit
  • Harnsystem: Harnverhalt bei Patienten mit Blasensteinen sowie Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Endokrines System: Schmerzen während der Menstruation (Dysmenorrhö) sowie eine gesteigerte Libido
  • Sinnesorgane: Sehstörungen

Während der Therapie können auch eine Tachyphylaxie sowie dermatologische Reaktionen in Form von Hautausschlag und verstärkter Schweißabsonderung auftreten.

Bei einer Überdosierung von Broncholitin können Symptome wie Erbrechen, Übelkeit, Unruhe, Appetitverlust, Harnverhalt, Gliedmaßenzittern, Kreislaufstörungen, Ohnmacht und Schwindel entstehen. In diesem Fall ist eine Magenspülung sowie eine symptomatische Behandlung erforderlich.

Besondere Hinweise

Bei der Anwendung von Broncholitin ist zu beachten, dass in 5 ml Sirup (entsprechend einem gemessenen Löffel oder einem Becher) bis zu 0,069 g Ethanol mit einer Konzentration von 96 % enthalten sind.

Aufgrund des Risikos für Sehstörungen und Schwindel wird empfohlen, bei Tätigkeiten, die erhöhte Aufmerksamkeit und psychomotorische Reaktionsgeschwindigkeit erfordern (einschließlich Autofahren und Bedienung von Maschinen), besondere Vorsicht walten zu lassen.

Analoga

Die Wirkstoffanaloga von Broncholitin sind: Bronchozin, Bronchoton, Broncholin mit Salbei, Kodipront, Tedein, Tussin Plus, Terkodin, Alex Plus und Glikodin.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Bewahren Sie das Präparat an einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C auf. Das Präparat darf nicht gefroren werden.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 4 Jahre. Nach dem Öffnen des Fläschchens kann das Präparat innerhalb von 30 Tagen verwendet werden.

Ob Sind Ihnen das Fakten bekannt?

Zahnerkrankungen stellen weltweit die häufigste Infektionskrankheit dar und treten selbst häufiger auf als eine Grippe.


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