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Schwarze Johannisbeere

Der Name der schwarzen Johannisbeere leitet sich vom altrussischen Ausdruck „smorodina" ab, was den starken Geruch bedeutet. Tatsächlich ist dies zutreffend: Von allen Beeren verfügt die schwarze Johannisbeere über das intensivste Aroma. Dieser starke Geruch ist sowohl für die Blätter als auch für die Beeren charakteristisch. Der Smorodin-Busch gehört zur Familie der Strauchgewächse und kann bis zu zwei Meter in die Höhe wachsen. Die Beeren sind groß, rund und von gesättigter schwarzer Farbe.

Schwarze Johannisbeere

Nützliche Eigenschaften der schwarzen Johannisbeere

Die schwarze Johannisbeere ist eine reichhaltige Quelle für zahlreiche nützliche Inhaltsstoffe und Vitamine. Zudem weist diese Beere einen sehr niedrigen Kaloriengehalt auf: Sie enthält lediglich 38 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Der gesundheitliche Nutzen der schwarzen Johannisbeere resultiert aus ihrem Gehalt an diversen wertvollen Substanzen:

  • B-Vitamine
  • Gerbstoffe
  • Ascorbinsäure, Niacin (Vitamin B3), Vitamin E
  • Pektine
  • Carotinoide
  • Kohlenhydrate
  • Phosphorsäure
  • Ätherische Öle
  • Phosphat, Kalium- und Eisensalze

Neben dem hohen Gehalt an Ascorbinsäure in den Beeren enthalten die Blätter weitere Mineralstoffe.

  • Magnesium
  • Schwefel
  • Phytozide
  • Mangan
  • Silber
  • Zink
  • Kupfer
  • Ätherisches Öl

In den Beeren der schwarzen Johannisbeere und den Blättern ist der Gehalt an Ascorbinsäure so hoch, dass der Verzehr von nur 20 Beeren ausreicht, um die tägliche Bedarfsmenge des Menschen zu decken.

Die schwarze Johannisbeere gilt als Basis einer gesunden und rationellen Ernährung; die daraus resultierenden positiven Effekte auf den Organismus sind:

1. Stärkung des Immunsystems

2. Förderung der Regeneration und Stärkung des gesamten Organismus

3. Vielfältige therapeutische Wirkungen bei verschiedenen chronischen Erkrankungen

Beeren und Blätter der schwarzen Johannisbeere wirken hervorragend prophylaktisch bei zahlreichen Gesundheitsstörungen.

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems;
  • Alzheimer-Krankheit
  • Risiko maligner Neubildungen

Nicht nur der maximale Gehalt an Ascorbinsäure, sondern auch das Vorhandensein von Anthocyanen sind entscheidend für die außergewöhnlichen Eigenschaften der schwarzen Johannisbeere. Diese Substanzen garantieren die einzigartige antioxidative Wirkung.

Genau diese Eigenschaften bewirken wichtige zusätzliche Effekte auf den Organismus:

1. Antiseptisch.

2. Entzündungshemmend.

Besonders interessant ist, dass die Blätter der schwarzen Johannisbeere einen deutlich höheren Gehalt an Ascorbinsäure aufweisen als die Beeren. Diese Tatsache begründet den Einsatz der folgenden Eigenschaften der schwarzen Johannisbeerblätter als Heilmittel:

1. Tonisierend.

2. Antiseptisch.

3. Entzündungshemmend.

4. Rheumafördernd.

5. Harnstofferhaltend.

6. Entgiftend.

Die Einnahme von schwarzen Johannisbeeren

Die Vorteile der schwarzen Johannisbeere liegen in ihrer Fähigkeit, die Entstehung von Diabetes sowie Sehstörungen zu verhindern. Der regelmäßige Verzehr der Beeren und Blätter (in Form von Tees) kann den Verlust kognitiver Fähigkeiten und das Fortschreiten einer Sklerose bei älteren Menschen verzögern. Bei fortgeschrittener Sklerose ist eine Neubewertung des Nutzens der schwarzen Johannisbeere nicht möglich.

Die nützlichen Eigenschaften der schwarzen Johannisbeere werden in der Behandlung von Atemwegserkrankungen häufig eingesetzt:

  • Angina pectoris.
  • Grippe.
  • Infekte der oberen Atemwege
  • Bronchitis
  • Lungenentzündung

Ein Sud aus schwarzen Johannisbeeren, Zucker und Honig wirkt hervorragend gegen starken Husten. Dank der antiseptischen Eigenschaften der Beere ist sie auch bei Angina pectoris (auch eitriger Form) wirksam. Zum Gurgeln eignet sich Saft aus frischen Beeren mit Wasser. Bei verschiedenen Erkältungen ist Tee aus den Blättern der schwarzen Johannisbeere empfehlenswert.

Eine wesentliche Eigenschaft der schwarzen Johannisbeere ist ihre regenerierende Wirkung auf den Organismus. Nach schweren Erkrankungen und chirurgischen Eingriffen, bei denen die Kräfte geschwächt sind, wird Patienten die Anwendung von Saft aus schwarzen Johannisbeeren empfohlen.

Ein Sud aus schwarzen Johannisbeeren sowie ein Aufguss aus den Blättern wirken bei folgenden Beschwerden sehr gut:

  • Hypertonie
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • Anämie
  • Gastritis
  • Bei Geschwüren im Magen sowie im Zwölffingerdarm wirken ein Sud aus schwarzen Johannisbeeren sowie ein Aufguss aus den Blättern sehr gut.
  • Auch bei Zahnfleischbluten wird die Anwendung von schwarzen Johannisbeeren empfohlen.

Der wesentliche Nutzen der schwarzen Johannisbeere liegt in der Anwendung ihrer Blätter bei Herzproblemen, Gastritis und Gicht. Aufgüsse und Abkochungen aus den Blättern helfen dem Organismus, einen Überschuss an Harnsäure und Purinen auszuleiten. Zudem wirken diese Mittel bei Stoffwechselstörungen und verschiedenen Blutungen als starkes Diaphoretikum und mildes Laxans.

Bereits im Altertum wurden die nützlichen Eigenschaften der schwarzen Johannisbeere aus den Blättern, Zweigen und Nieren zur Behandlung verschiedener Hautkrankheiten (Hautentzündung, Diathese, Ekzem, Akne) genutzt. Heute werden Heilbäder aus dem Aufguss der Blätter mit der Ergänzung von Zweigen und Nieren empfohlen. Volksheilmittel basierend auf den geschlossenen Blättern der schwarzen Johannisbeere werden seit langem zur Behandlung von Tuberkulose bei Kindern sowie bei Sehstörungen eingesetzt.

Die Ernte der schwarzen Johannisbeerbeeren sollte erfolgen, sobald sie vollständig gereift sind. Verstreichen jedoch zwei Wochen nach der vollständigen Reife, geht ein wesentlicher Anteil an Ascorbinsäure verloren: Der Gehalt kann von 100 % auf bis zu 70 % absinken. Die Blätter sollten geerntet werden, solange sie noch frisch und nicht vertrocknet sind.

Die schwarze Johannisbeere findet in der Küche breite Anwendung. Aus den Beeren lassen sich diverse Gerichte zubereiten:

  • Kompott
  • Gelee
  • Konfitüre
  • Marmelade
  • Das Gelee
  • Die Nachtisch
  • Der Wein
  • Die Saucen
  • Der Wein

Die Beeren der schwarzen Johannisbeere dienen sowohl als Füllung für Backwaren als auch als Zutat für diverse Marinaden bei Fischgerichten.

Es ist entscheidend, dass die nützlichen Eigenschaften des Ausgangsmaterials – insbesondere der schwarzen Johannisbeere – vollständig erhalten bleiben. Daher eignen sich das Einfrieren oder das Bestreuen mit Zucker als optimale Konservierungsmethoden. Ein geringer Vitaminverlust tritt lediglich nach dem Kochen und Einkochen der Beeren auf.

Die heilenden Eigenschaften der schwarzen Johannisbeere finden Anwendung in der Kosmetik. Zahlreiche Cremes, Lotionen und dekorative Pflegeprodukte enthalten Extrakte dieser Pflanze. Der Saft aus den Beeren kann zur Stärkung des Nagelbetts in die Haut um die Nägel einmassiert werden. Um Sommersprossen und Pigmentflecken zu vermeiden, bewirkt das Auftragen einer Maske aus zerstoßenen schwarzen Johannisbeeren eine aufhellende Wirkung der Haut.

Der Tee aus den Blättern der schwarzen Johannisbeere ist nicht nur therapeutisch wirksam, sondern auch geschmacklich ansprechend. Daher kann er als Alternative zum gewohnheitsmäßigen Schwarztee dienen. Die Blätter werden im Frühling geerntet und getrocknet, um sie das gesamte Jahr über verwenden zu können.

Marmelade aus schwarzer Johannisbeere

Kontraindikationen für den Verzehr von schwarzen Johannisbeeren

Die phenolischen Verbindungen im Bestand der schwarzen Johannisbeere beeinflussen die Blutgerinnung und stellen Kontraindikationen für folgende Fälle dar:

  • Thrombophlebitis;
  • Erhöhter Säuregehalt im Magen
  • Gastritis
  • Hepatitis

Ein übermäßiger Verzehr von schwarzen Johannisbeeren und deren Blättern in Form von Aufgüssen kann die Blutgerinnung erhöhen. Daher ist die Anwendung dieser Beere nach Hirnschlägen, bei Herzinfarkten sowie bei drohender Thrombose nicht empfehlenswert.

Saft aus schwarzen Johannisbeeren kann allergische Reaktionen bei Kindern hervorrufen. In kleinen Dosen fördert dieser Saft jedoch die Hämobildung und erhöht den Hämoglobinwert im Blut.

Ob Das wissen Sie:

Im Laufe eines Lebens produziert jeder Mensch statistisch gesehen weder besonders viel noch besonders wenig Speichel aus zwei großen Speicheldrüsen.


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