Klomipramin

Klonazepam 2 mg Tabletten Klomipramin – ein Präparat mit beruhigender, muskelrelaxierender, angstlösender und antikonvulsiver Wirkung.

Packungsform und Inhalt

Klonasepam wird als Tablette (in Blisterpackungen à 30 Stück, in Papierkartons je nach Anzahl der Blister; in Umreifungsverpackungen à 10 Stück, in Papierkartons à 3 Packungen) verabreicht.

Wirkstoffgehalt pro Tablette: Klonasepam – 0,5 mg bzw. 2 mg.

Anwendungshinweise

  • Epilepsie (myoklonische, akinetische; temporale, generalisierte und fokale Anfälle) bei Erwachsenen und Kindern
  • Phobien sowie Syndrome paroxysmaler Angst (bei Patientinnen ab 18 Jahren)
  • psychomotorische Erregung im Rahmen einer reaktiven Psychose
  • manische Phase der Zyklothymie

Kontraindikationen

  • Bewusstseinsstörungen, respiratorische Insuffizienz (zentraler Genese);
  • Respiratorische Insuffizienz
  • Myasthenia gravis
  • Glaukom
  • Schwere funktionelle Lebererkrankungen
  • Alter bis zum 18. Lebensjahr (bei paroxysmalen Angststörungen)
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe des Arzneimittels

Die Anwendung von Klonasepam ist bei Schwangeren nur nach absoluter Indikation zulässig. Stillende Mütter müssen die Säuglingsnahrung absetzen.

Das Präparat sollte bei Patientinnen fortgeschrittenen Alters (ab 65 Jahre) sowie bei Patienten mit langdauernden Atemwegserkrankungen und funktionellen Störungen von Leber und Nieren vorsichtig angewendet werden.

Anwendungsweg und Dosierung

Einnahme von Klonasepam.

Bei der Epilepsie werden folgende Dosierungsregime üblicherweise angewendet:

  • Erwachsene: Die Anfangsdosis wird dreimal täglich um 0,5 mg erhöht; im weiteren Verlauf wird die Dosis alle drei Tage schrittweise um 0,5 bis 1 mg gesteigert; die Erhaltungstagesdosis beträgt 4–8 mg (in 3–4 Aufnahmen); die maximale Tagesdosis liegt bei 20 mg.
  • Kinder: Die Anfangsdosis wird zweimal täglich um 0,5 mg erhöht; im weiteren Verlauf wird die Dosis alle drei Tage schrittweise um 0,5 bis 1 mg gesteigert. Die Erhaltungstagesdosis beträgt für Kinder bis zum fünften Lebensjahr 1–3 mg und für Kinder zwischen dem fünften und zwölften Lebensjahr 3–6 mg. Die maximale Tagesdosis liegt bei 20 mg.

Bei der Behandlung des Syndroms der paroxysmalen Angst wird für Erwachsene üblicherweise eine Dosierung von 1 mg Klonasepam pro Tag empfohlen (maximal 4 mg pro Tag).

Nebenwirkungen

Während der Anwendung von Klonasepam können folgende Nebenwirkungen auftreten: Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, Dyskoordination, Ataxie, Schwäche, Sehstörungen, Sprach- und Gedächtnisstörungen, Nervosität, emotionale Labilität, Verminderung der kognitiven Leistungsfähigkeit, Libidoverlust, Depression, Verwirrtheit, Hypersalivation, Symptome einer Schleimhautentzündung der oberen Atemwege, Obstipation, Appetitverlust, Bauchschmerzen, Muskelschmerzen, häufiges Wasserlassen, Störungen des Menstruationszyklus, Erythro-, Thrombo- und Leukopenie, Erhöhung der Konzentration von alkalischer Phosphatase und Transaminasen im Blut sowie allergische Hautreaktionen. Paradoxe Reaktionen wie Schlaflosigkeit und Unruhe erfordern die sofortige Absetzung der Therapie.

Besondere Hinweise

Bei Langzeitanwendung von Klonasepam ist eine Toleranzentwicklung möglich, was zu einer Verarmung der Rezeptoren und damit zu einer Verringerung der therapeutischen Wirkung führen kann.

Während der Therapie sowie in den drei Tagen danach ist die Einnahme von Alkohol zu vermeiden.

Bei der Einstellung der Behandlung sollte die Dosis schrittweise verringert werden, da eine abrupte Absetzung des Präparats (insbesondere nach einem langwierigen Verlauf) zur Entwicklung einer psychophysischen Abhängigkeit und zum Auftreten eines Entzugssyndroms führen kann.

Während der Therapie und in den drei Tagen danach ist das Führen von Kraftfahrzeugen sowie die Bedienung sich bewegender mechanischer Anlagen zu unterlassen.

Vorsicht bei Arzneimittelwechselwirkungen.

Die Effekte von Neuroleptika, Barbituraten, Antidepressiva, Antikonvulsiva, Alkohol, narkotischen Analgetika und Mitteln zur Verringerung des Tonus der Skelettmuskulatur werden verstärkt.

Eine Abschwächung der Wirkung des Präparats wird bei gleichzeitiger Anwendung mit Nikotin beobachtet.

Die gleichzeitige Anwendung von Alkohol kann zur Entwicklung paradoxer Reaktionen führen, die sich als aggressives Verhalten oder psychomotorische Erregung manifestieren; ein Zustand pathologischer Trunkenheit ist möglich.

Lagerfristen und Lagerbedingungen.

Das Präparat sollte lichtgeschützt und vor Kindern gesichert bei einer Temperatur von bis zu 25 °C gelagert werden.

Die Haltbarkeitsdauer des Arzneimittels beträgt drei Jahre.

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