Fluimucil

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Ab 118 Rubel

Lateinischer Name Fluimucil Efferveszttabletten Fluimucil

Darreichungsform und Zusammensetzung von Fluimucil

Das Arzneimittel wird als transparente Lösung zur Inhalation mit leichtem schwefelhaltigem Geruch abgegeben. Wirkstoff: Acetylcystein (1 ml enthält 100 mg). Hilfsstoffe: Wasser, Disodiumedetat, Natriumhydroxid.

Pharmakologische Wirkung und Pharmakokinetik von Fluimucil

Fluimucil gehört zur Gruppe der Mukolytika. Der Wirkstoff Acetylcystein spaltet Disulfidbindungen in Schleimmukopolysacchariden, wodurch die Viskosität des Auswurfs verringert wird. Das Präparat bleibt auch bei eitrigem Ausfluss wirksam. Acetylcystein wirkt antiphlogistisch und antioxidativ; diese Wirkung beruht auf der Anwesenheit einer nukleophilen Thiolgruppe (SH), welche oxidativen Radikale neutralisiert, die für Entzündungsprozesse in den Geweben verantwortlich sind.

Acetylcystein verhindert die Senkung des Glutathinspiegels und fördert dessen Synthese sowie die Detoxikation. Aufgrund dieses Effekts kann Fluimucil als Gegengift bei Paracetamol-Vergiftungen eingesetzt werden. Das Präparat dringt in Zellen ein, wird dort zu L-Cystein deazetyliert und daraus Glutathion synthetisiert, das freie Radikale und Toxine effektiv bindet.

Bei oraler Anwendung wird Fluimucil gut absorbiert; dank des hohen Effekts der ersten Passage beträgt die Bioverfügbarkeit etwa 10 %. Wie bei seinen Analoga dringt Fluimucil leicht in den Interstitiumraum ein, verteilt sich hauptsächlich im Bronchialsekret sowie in Niere, Leber und Lunge.

Das Präparat sowie seine Metabolite werden überwiegend über die Nieren ausgeschieden; lediglich geringe Mengen werden unverändert über den Darm eliminiert. Nach der Einnahme von 600 mg Fluimucil wird die maximale Plasmakonzentration innerhalb einer Stunde erreicht und beträgt 15 µg/ml.

Anwendungsgebiete von Fluimucil

Das Präparat wird bei Erkrankungen der Atmungsorgane verschrieben, die durch einen erschweren Auswurf gekennzeichnet sind: Pneumonie, Bronchiolitis, Bronchitis, bronchoektatische Erkrankung, Tracheitis, Lungenemphysem, Lungenabszess, Mukoviszidose, Laryngotracheitis, interstitielle Lungenerkrankungen und Bronchialasthma.

Fluimucil wird bei katarrhalischen Erkrankungen sowie Mittelohrentzündungen und Sinusitiden zur Verbesserung der Sekretion eingesetzt. Zudem dient es zur Verflüssigung des zähen Auswurfs in den Atemwegen bei nachtraumatischen und postoperativen Zuständen.

Gebrauchsanweisung von Fluimucil: Anwendungsformen

Fluimucil-Granulat: Das Granulat löst sich in einem Drittel des Glases mit Wasser auf.

Für Neugeborene ist eine Dosierung von 10 mg pro Kilogramm Körpergewicht unter ärztlicher Kontrolle möglich; Kinder im Alter von 1 bis 2 Jahren erhalten zweimal täglich je 100 mg des Präparats, Kinder zwischen 2 und 6 Jahren dreimal oder zweimal täglich jeweils 100 mg sowie Erwachsene und Kinder ab dem 6. Lebensjahr dreimal oder zweimal täglich mit einer Dosis von 200 mg pro Anwendung.

Die Therapiedauer wird je nach Patientenzustand bestimmt: Bei akuten Erkrankungen beträgt der Kurs üblicherweise bis zu 10 Tage, bei langdauernden Zuständen kann er auf Anordnung des Arztes mehrere Monate betragen.

Für Fluimucil®-Schäumtabletten: Eine Tablette löst sich in einem Drittel eines Glases Wasser auf; die Lösung wird einmal täglich eingenommen. Bei akuten Erkrankungen beträgt der Therapiekurs 5 bis 10 Tage, bei langdauernden Zuständen können mehrere Monate vergehen.

Fluimucil®-Injektionen sind für die parenterale Anwendung bestimmt und werden intravenös oder intramuskulär verabreicht. Erwachsene erhalten eine Dosis von 300 mg einmal oder zweimal täglich, Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren erhalten die Hälfte der Erwachsenendosis, während bei Kindern unter 6 Jahren die Dosierung nach 10 mg pro Kilogramm Körpergewicht berechnet wird.

Die Therapiedauer wird vom Arzt je nach Veränderungen des Patientenzustands festgelegt. Aufgrund der hohen allgemeinen Verträglichkeit des Präparats können langdauernde Therapiezyklen durchgeführt werden.

Fluimucil®-Inhalationen erfolgen mit einer Lösung von 300 mg des Präparats, einmal oder zweimal täglich über einen Zeitraum von 5 bis 10 Tagen. Dosierung und Einnahmehäufigkeit können je nach Therapieverlauf angepasst werden.

Nebenwirkungen von Fluimucil®

Ähnlich wie bei anderen Präparaten derselben Wirkstoffklasse können in seltenen Fällen Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nesselsucht, Juckreiz, Hautausschläge sowie Nasenbluten. Ferner wurden im Rahmen klinischer Studien Fälle von Kreislaufkollaps, Thrombozytenaggregationsstörung, Bronchospasmus und Entzündungen der Mundschleimhaut beobachtet.

Nebenwirkungen von Fluimucil® Fluimucil in Ampullen

Bei der Verabreichung von Fluimucil®-Injektionen können an der Einstichstelle Exantheme und Brennen auftreten. Intralaziale Applikationen können reflektorischen Husten, Schleimhautentzündungen, Rhinitis sowie lokale Reizungen der Atemwege verursachen; in Ausnahmefällen kann ein Bronchospasmus entstehen, der durch Bronchodilatatoren behandelt werden muss.

Laut Packungsbeilage ist Fluimucil® bei Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren im akuten Stadium kontraindiziert.

  • Bei individueller Unverträglichkeit gegenüber Acetylcystein oder anderen Bestandteilen des Präparats.
  • Für Kinder bis zum 18. Lebensjahr (Fluimucil® als schaumende Tablette).
  • Bei Schwangeren.

Die Anwendung von Fluimucil® während der Schwangerschaft und im Verlauf der Stillzeit ist nur nach Abwägung des wahrscheinlichen Nutzens für die Mutter gegenüber dem möglichen Risiko für das Kind zulässig.

Wechselwirkungen von Fluimucil mit anderen Arzneimitteln.

Basierend auf den Bewertungen durch Ärzte kann die Kombination von Fluimucil® mit anderen Hustenmitteln durch Unterdrückung des Hustenreflexes zu einer Stagnation des Auswurfs führen.

Die Kombination von Fluimucil-Analoga mit Nitroglycerin kann das gefäßerweiternde Effekt des letzteren verstärken.

Die gleichzeitige Einnahme mit Amphotericin B, Ampicillin und Tetracyclin kann die Wirksamkeit beider Medikamente herabsetzen; zwischen der Einnahme dieser Präparate und Fluimucil wird ein Intervall von mindestens zwei Stunden empfohlen.

Die gleichzeitige Einnahme mit Amphotericin B, Ampicillin und Tetracyclin kann die Wirksamkeit beider Medikamente herabsetzen. Zwischen der Einnahme dieser Präparate und Fluimucil sollte ein Intervall von mindestens zwei Stunden eingehalten werden.

Überdosierung

In den Fachinformationen zu Fluimucil wird angegeben, dass bei einer Tagesdosis von 500 Milligramm pro Kilogramm keine spezifischen Symptome oder Merkmale einer Überdosierung beschrieben wurden.

Lagerbedingungen

Fluimucil sollte gemäß den Packungsbeilagen bei Zimmertemperatur an einem für Kinder unzugänglichen Ort aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen einer Ampulle ist eine Lagerung im Kühlschrank nicht länger als drei Tage zulässig. Die Anwendung von geöffneten Ampullen des Präparats ist verboten.

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Bezeichnung des Arzneimittels

Preis

Apotheke

Fluimucil® (russische Formulierung), zur oralen Anwendung, Dosierung: 40 mg/ml, Packungsgröße: 200 ml, Hersteller: Zambon Group

118 Rubel

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Fluimucil® Tabletten schäumend 600 mg, 10 Stück

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Fluimucil®-Lösung zur oralen Anwendung, 40 mg/ml (200 ml)

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Fluimucil®-Tabletten des Herstellers Dorn (Zambon Group), 600 mg, Packung à 10 Stück

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Fluimucil®-Granulat, 200 mg, Packung à 20 Stück

184 Rubel

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Apotheke ver.ru, GmbH Die Apotheke ver.ru, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Fluimucil®-Granulat, 200 mg, Packung à 20 Stück, Hersteller: Zambon Group

188 Rubel

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Fluimucil®-Lösung, 300 mg/3 ml, 5 Stück

224 Rubel

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Ob Sie wissen:

Der menschliche Magen kommt mit Fremdkörpern auch ohne ärztliches Eingreifen gut zurecht. Es ist bekannt, dass Magensäure sogar Münzen auflösen kann.


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