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Die französische Maniküre

Die französische Maniküre (der Feldrock) – eine kosmetische Prozedur, die sich durch die Art des Lackauftrags unterscheidet: der nicht hellen Pastelltöne (beige oder blassrosa) nach dem Anstrich der Nagelplatte und das Weiß an der äußeren Spitze des Fingernagels. Französische Maniküre – eine spezielle Lackanwendungstechnik

Ein Erfinder der französischen Maniküre ist keineswegs ein Franzose, sondern der Amerikaner Jeff Pink, Präsident des Unternehmens ORLY. Die Entstehung der französischen Maniküre war eine Antwort auf die Bitte eines Hollywood-Regisseurs nach einer universellen Maniküre, die zu jedem Kleidungsstück der Filmheldinnen passt (da für den Wechsel des Nagellacks pro Szene Zeit verloren ging).

Ursprünglich wurde die Methode des Lackauftrags für die Nägel als „Natural Look" bezeichnet; jedoch aufgrund der Popularität der französischen Maniküre entschied sich Pink, den einfachen Namen durch den edleren Begriff „French manicure" zu ersetzen.

Die Spezies der französischen Maniküre

Das Hauptmerkmal der französischen Maniküre ist die Farbe des Nagels an der Spitze der Platte. Je nach Farbe und Stil des aufgebrachten Lackes lassen sich verschiedene Hauptarten der französischen Maniküre unterscheiden:

  • Der weiße klassische Feldrock: Fein, elegant und nicht zu auffällig. Er suggeriert das Vorhandensein eines weißen freien Randes in Kombination mit Pastellfarben an der Nagelplatte. Ideal für jede Kleidung und jeden Anlass.
  • Der chromatische Feldrock: Bezeichnet die Auswahl einer beliebigen Farbe zur Färbung des freien Rands des Fingernagels.
  • Der Fan-Feldrock oder der Feldrock im Gegenteil: Eine schöne französische Maniküre, bei der das Nagelbett dunkle Schattierungen aufweist und die Spitze heller ist; hier können auch Varianten mit dem undurchsichtigen Nagelbett und dem durchsichtigen freien Rand betrachtet werden.
  • Der Weißlack-Rand: Diese Variante der französischen Maniküre gestaltet den freien Nagelrand unter Verwendung von Acryl oder chromatischem Gel. Dadurch erhalten die Nägel das Aussehen halbdurchsichtiger Gläser und wirken sehr ungewöhnlich.
  • Das Millennium-Design: Eine helle, glänzende französische Maniküre mit Blitz-Kamille, realisiert durch flimmernde Gele und Acryl; eine ideale festliche Maniküre.
  • Der dekorative Feldrock: Diese französische Maniküre verzieren den freien Nagelrand mit verschiedenen Elementen wie Blitz-Kamille, Bussinkami, Folien oder Strasssteinen.
  • Der stilisierte Feldrock (auch Blumenfeldrock oder französische Maniküre à la Barberi): Bei dieser Technik können beliebige Mal- und Designelemente am freien Nagelrand angewendet werden; dabei entfällt die Forderung nach einer deutlichen Abgrenzung zwischen den Linien des Lächelns und dem Nagelbett.

Die französische Maniküre zu Hause.

Wie führt man die französische Maniküre in häuslichen Bedingungen durch? Spezialisten empfehlen den Kauf eines speziellen Sets für die französische Maniküre mit allen notwendigen Instrumenten: Nagelfeile, Lacke (weiß und chromatisch) sowie eine festigende Grundierung. Auch selbstklebende Schablonen zur Bildung des 'Lächelns' auf der Nagelspitze können zu diesem Set gehören.

Die französische Maniküre sollte zu Hause nur in der klassischen Form durchgeführt werden, da diese Methode in der Umsetzung recht einfach und unkompliziert ist; die übrigen Techniken sollten einem Experten anvertraut werden.

Wie führt man die französische Maniküre durch? Die Ausführung dieser Technik umfasst die Durchführung der folgenden Schritte.

  • Das Bad für die Nägel erfolgt in warmem Wasser, ggf. mit Grasöl oder ätherischem Öl. Die Hauptmerkmale der französischen Maniküre sind die symmetrische Nagelform und die gerade Linie des 'Lächelns'. Dekorativer französischer Maniküre
  • Die Nagelpflege umfasst das Erweichen der Nagelhaut mittels spezieller Flüssigkeit sowie das Entfernen des hornigen Stäbchens (die sogenannte Neubearbeitung). Mit kleinen Zangen werden kleine Nägel entfernt, und mit der Nagelfeile wird den Nägeln die gewünschte Form gegeben.
  • Auftragen der Schutzplatte auf die Nägel;
  • Ankleben von Streifen-Schablonen an den Nägeln: Die Nagelspitze muss frei bleiben, darf jedoch nicht mehr als 5 mm überstehen. Falls nach dem ersten Versuch nur minimale Erfolge erzielt wurden, ist es ratsam, einen Streifen-Begrenzer zu verwenden; Frauen mit guter Zeichnungsfertigkeit können für das „Lächeln" auch einen gewöhnlichen kleinen Pinsel nutzen;
  • Das Auftragen der weißen Grundierung erfolgt in zwei Schichten: Die zweite Schicht wird erst nach dem Trocknen der ersten aufgetragen. Zur Sicherstellung des optimalen Ergebnisses kann der freie Nagelrand von der medialen Seite mit einem speziellen weißen Bleistift gefärbt werden.
  • Das Auftragen des Lackes markiert den Abschluss der französischen Maniküre und hängt vom Typ des Farbanstrichs ab: Bei klassischer Ausführung empfiehlt sich die Verwendung von beige, blassrosa oder pfirsichfarbenem Farbton; bei ungewöhnlichen Dekoren können helleren Schattierungen eingesetzt werden.
  • Das Auftragen des Lack-Fixiermittels.

Die französische Maniküre vereint Einfachheit und Eleganz: Sie zeichnet sich durch hohe Präzision aus und überzeugt durch ihre Qualität. Diese Technik eignet sich hervorragend für Nägel jeder beliebigen Länge und passt Frauen aller Altersgruppen sowie unabhängig vom Berufsbereich.

Ob Wissen Sie das Folgende?

Das menschliche Gehirn macht etwa 2 % der gesamten Körpermasse aus, verbraucht jedoch rund 20 % des über das Blut zugeführten Sauerstoffs. Diese Tatsache macht das menschliche Gehirn außerordentlich empfindlich gegenüber durch Sauerstoffmangel bedingten Schäden.


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