Hyperkaliämie ist ein Zustand, bei dem die Kaliumkonzentration im Blut auf lebensgefährliche Werte ansteigt. Patienten mit Hyperkaliämie benötigen eine dringende ärztliche Betreuung aufgrund des Risikos eines Herzstillstands durch unzeitige Behandlung.
Der normale Kaliumspiegel im Blut liegt zwischen 3,5 und 5,0 mmol/l; etwa 98 % des Kaliums befinden sich intrazellulär, während die restlichen 2 % extrazellulär in der Liquorflüssigkeit sowie im Blut verteilt sind.
Kalium ist das wichtigste intrazelluläre Kation und spielt eine entscheidende Rolle für viele physiologische Prozesse, einschließlich der Aufrechterhaltung des Ruhemembranpotentials, der Homöostase des Zellvolumens sowie der Erzeugung von Aktionspotentialen in Nervenzellen. Hauptquellen sind Gemüse (Tomaten, Kartoffeln), Früchte (Apfelsinen, Bananen) und Fleisch. Die Kaliumaufnahme erfolgt über den Gastrointestinaltrakt, die Nieren und die Schweißdrüsen.
Hyperkaliämie entsteht durch einen exzessiven Kaliumkonsum oder eine ineffiziente Ausscheidung. Eine Erhöhung des extrazellulären Kaliums führt zur Depolarisation des Membranpotentials der Zellen infolge einer Verschiebung des Gleichgewichtspotenzials. Diese Depolarisation aktiviert die Natriumkanäle, öffnet sie und verzögert deren Inaktivierung, was im Endeffekt zu Kammerflimmern oder Asystolie führen kann. Die Prävention eines Rückfalls umfasst in der Regel eine Reduktion der Kaliumzufuhr sowie die Gabe kaliumsparender Diuretika.
Die Symptome einer Hyperkaliämie sind unspezifisch und umfassen unter anderem:
Zu den Symptomen einer Hyperkaliämie zählen Herzrhythmusstörungen, eine Schärfung der T-Welle im EKG sowie eine Kaliumkonzentration von über 7,0 mmol/l.
Zu den Ursachen einer Hyperkaliämie zählen eine ineffektive Behandlung einer Niereninsuffizienz, das Addison-Syndrom sowie ein Aldosteronmangel. Zudem kann die Kaliumzufuhr zu einem Anstieg führen:
Als Ursachen für eine Hyperkaliämie gelten angeborene Nebennierenrindenhyperplasie, das Syndrom von Gordon sowie eine renale Kanalazidose vom Typ IV.
Zu den Auslösern einer Hyperkaliämie zählen der Verzehr von Nahrungszusatzstoffen mit Kaliumgehalt, Kaliumchlorid-Infusionen sowie ein übermäßiger Konsum kaliumreicher Salze.
Zur Sicherstellung ausreichender Informationen für die Diagnostik ist eine regelmäßige Bestimmung des Serumkaliums erforderlich, da ein erhöhter Wert bereits im ersten Stadium durch Hämolyse verursacht sein kann. Der normale Referenzbereich für das Serumkalium liegt zwischen 3,5 und 5 mmol/l. In der Regel umfasst die Diagnostik Blutanalysen zur Beurteilung der Nierenfunktion (Kreatinin, Blutharnstoff), Glukose sowie gegebenenfalls Kreatinkinase und Cortisol. Die Berechnung des transzellulären Kaliumgradientes kann bei der Ursachenklärung hilfreich sein, während eine Elektrokardiographie zur Risikoabschätzung von Herzarrhythmien dient.
Die Wahl des Therapieverfahrens hängt vom Schweregrad und der Ätiologie der Hyperkaliämie ab. Bei einem Serumkaliumwert über 6,5 mmol/l muss die Kaliumkonzentration umgehend gesenkt werden. Die intravenöse Gabe von Calcium (als Calciumchlorid oder Calciumgluconat) ist hierbei die erste Maßnahme; sie erhöht das Schwellenpotential und stellt den normalen Gradienten zwischen dem Schwellen- und dem Ruhemembranpotential wieder her, der bei einer anomalen Hyperkaliämie gestört ist. Eine Ampulle mit Calciumchlorid enthält etwa dreimal mehr Calcium als eine Ampulle mit Calciumgluconat. Das Calciumchlorid wirkt schneller (innerhalb von fünf Minuten), während die Wirkung des Calciumgluconats länger anhaltend ist (30–60 Minuten). Aufgrund der unterschiedlichen Wirkdauer und Dosierung ist ein kontinuierliches EKG-Monitoring während der Infusion erforderlich, um die Dosis bei fehlender Normalisierung des EKGs innerhalb von 3 bis 5 Minuten anzupassen.
Zur Behandlung der Hyperkaliämie und zur Reduktion des Komplikationsrisikos können verschiedene medizinische Verfahren eingesetzt werden, um den Kaliumanstieg vorübergehend zu hemmen, bis das Kalium über die Nieren ausgeschieden ist. Dazu zählen:
Bei schwerer Hyperkaliämie ist die Hämodialyse oder Hämofiltration erforderlich, da dies die schnellsten Methoden zur Entfernung von Kalium aus dem Organismus sind. Sie werden üblicherweise eingesetzt, wenn die Ursache der Hyperkaliämie nicht durch andere therapeutische Maßnahmen korrigiert werden kann.
Natriumpolystyrolsulfonat wird in Kombination mit Sorbit oral oder rektal zur Senkung des Kaliums über einige Stunden hinweg häufig verwendet, während Furosemid zur Ausscheidung von Kalium über den Urin dient.
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