Das Hyperventilationssyndrom ist eine Störung der vegetativen Regulation, deren Hauptmerkmal die Dyspnoe des Patienten darstellt. Dieses Symptom steht nicht in Verbindung mit pathologischen Prozessen der Lunge, der Bronchien oder des Herzens. Das Gefühl von Luftmangel löst Funktionsstörungen im autonomen Nervensystem aus, das unterbewusst die Lebensprozesse reguliert.
Der Mensch kann jedoch neben der automatischen Atemkontrolle auch den eigenen Atemrhythmus nicht selbstständig steuern; er ist weder in der Lage, die Frequenz der Atemzüge zu kontrollieren, noch die Atmung nach Belieben zu modulieren. Dieses kombinierte Steuerungssystem bildet die Grundlage für die Entwicklung des Hyperventilationssyndroms. Bei Besorgnis oder Stress, unter dem Einfluss von Angst oder Übermüdung, kann der Mensch den Rhythmus oder die Tiefe der Atmung unbewusst verändern und dabei das Gefühl von Luftnot entwickeln. Infolgedessen entwickelt sich eine panische Attacke, die den Verlauf des Hyperventilationssyndroms weiter verstärkt.
Als Auslöser für das Hyperventilationssyndrom können auch die Ängstlichkeit des Menschen sowie seine Neigung zu Fremdeinflüssen dienen. Patienten mit Asthma oder Atemnot empfinden häufig einen akuten Luftmangel; dieses Ereignis kann im Gedächtnis verankert werden und Jahre später als Auslöser für das Hyperventilationssyndrom wirken.
Das Hyperventilationssyndrom ist eine weit verbreitete Erscheinung. Kurzzeitige Attacken der Atemnot treten bei 10–15 % der Bevölkerung auf; es wird zudem als eine der häufigsten Formen einer vegetativen Dysbalance betrachtet.
Störungen im Atemprogramm verändern die Blutzusammensetzung und führen zu einer Reihe typischer Symptome: Gänsehaut über den ganzen Körper, Muskelkrämpfe (Tetanie), Muskelverspannungen, Brustschmerzen sowie Schwindelgefühle.
Der Patient erlebt während der Attacke Panik und versucht, die Atmung zu kontrollieren. Im Hintergrund verstärkter, tiefer Atemzüge treten das Gefühl von Druck im Brustkorb sowie Kloßgefühl in der Kehle auf. Zu den Herzbeschwerden schließen sich häufig Arrhythmien oder Tachykardien (ungleichmäßiger Herzschlag) hinzu; daher nehmen Patientinnen die Symptome des Hyperventilationssyndroms oft fälschlicherweise für Herzerkrankungen wahr.
Patienten mit dem Hyperventilationssyndrom sind oft besorgt wegen frischer Luft; sie testen diese Sorge an Orten mit großer Menschenansammlung, lüften häufig und meiden geschlossene Räume. Diese Personen konzentrieren sich auf ihr Atemverhalten – so werden die neurologischen Symptome des Hyperventilationssyndroms manifestiert.
Eine Gruppe verschiedener Magen-Darm-Störungen stellt ein weiteres Symptom des Hyperventilationssyndroms dar. Bei Patienten mit dieser Störung sind Beschwerden wie eine verstärkte Darmperistaltik, Aerophagie (Luftschlucken beim Essen), Aufstoßen und Blähbauch üblich. Dieses breite Spektrum an Symptomen erschwert die Diagnostik der Erkrankung erheblich.
Das erste Stadium der Diagnostik des Hyperventilationssyndroms basiert auf dem Ausschluss einer Reihe von Erkrankungen, die durch ähnliche Symptome begleitet werden. Das Hyperventilationssyndrom ist nach der klinischen Symptomatik den Pathologien der Lunge, des endokrinen Systems und des Herzens ähnlich.
Der minimale Untersuchungsplan bei Verdacht auf das Hyperventilationssyndrom schließt Konsultationen beim Internisten, Neurologen, Kardiologen und Endokrinologen ein. Zu den instrumentellen Diagnosemethoden gehören EKG der Lunge (bzw. Thorax), Röntgen der Lunge sowie Ultraschall der Schilddrüse.
Als diagnostische Express-Methode wird die Najmigenowski-Fragebogenliste zur Einschätzung der Schweregrade der Symptome des Hyperventilationssyndroms eingesetzt.
Die Behandlung des Hyperventilationssyndroms ist ein komplexer Vorgang. Im Vordergrund stehen die Bemühungen der Ärzte, die Einstellung des Patienten zur Erkrankung zu verändern. Das Hyperventilationssyndrom stellt keine schwere Krankheit dar und führt nicht zum Tod oder zur Invalidität. Das Verständnis dieser Tatsache – eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie – ist entscheidend.
Zur Wiederherstellung eines normalen Atemrhythmus wird dem Patienten empfohlen, täglich Atemgymnastik zu betreiben. Bei starken Attacken des Hyperventilationssyndroms kommt die Methode der Atmung in ein Papierpaket. Diese Technik ermöglicht es schnell, den Kohlendioxidspiegel im Blut zu senken; daher wird sie in kritischen Situationen während einer Panik des Patienten häufig eingesetzt.
Zur Senkung des Angstzustands beim Patienten kommt auch eine Pharmakotherapie des Hyperventilationssyndroms zum Einsatz, nämlich die Anwendung von Antidepressiva und Anxiolytika. Diese erfolgt unter Kontrolle durch den Neurologen. Die Dauer der medikamentösen Therapie beträgt durchschnittlich 4 bis 6 Monate.
Bei 5 % der Patienten ruft das Antidepressivum Klomipramin den Orgasmus hervor.
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