Sieben-Tage-Fasten

Das Sieben-Tage-Fasten ermöglicht die Nutzung von Energie aus Fettgewebe Das Fasten ist eine hervorragende Methode zur Reinigung des Organismus sowie zum Abbau von Übergewicht. Das Sieben-Tage-Fasten ermöglicht es, bei fehlender Zufuhr energetischer Substrate die überschüssigen Fettreserven als Energiequelle zu nutzen.

Dr. Bregger – Begründer des Sieben-Tage-Fasten-Systems

Dr. Bregger, ein hochqualifizierter Arzt und Physiotherapeut, entwickelte das Sieben-Tage-Fasten. In seinem Werk reflektiert er seine klinische Erfahrung: Menschen konnten durch reinigendes Fasten ernste Gesundheitsprobleme überwinden.

Sein Sieben-Tage-Fasten-System ist weltweit bekannt und wird durch immer neue Fälle erfolgreicher Gewichtsreduktion gestärkt. Bregger praktizierte das Fasten dreimal im Jahr bis zu seinem hohen Alter und blieb dabei stets vital und munter.

Bregger empfahl seinen Anhängern, die Portionsgrößen – insbesondere am Nachmittag – zu verringern, wenn die Stoffwechselprozesse verzögert werden; noch besser ist es, vollständig auf das Abendessen zu verzichten. Er sah den enormen Nutzen für die Gesundheit im Verzicht auf Salz und empfahl Knoblauch sowie würzige Kräuter als Nahrungszutaten.

Grundprinzipien des Sieben-Tage-Fastens

Ohne Nahrung ist es für einen nicht vorbereiteten Menschen schwierig, eine Woche lang auszuhalten. Daher ist ein schrittweises Vorgehen erforderlich: Bevor das Fasten für die volle Woche eingeführt wird, muss der Organismus daran gewöhnt werden, zunächst einen Tag und dann drei Tage ohne Nahrung zu überstehen. Erst nach solcher Vorbereitung kann das Sieben-Tage-Fasten, laut Rezensionen, komfortabel durchgeführt werden.

Die Fettreserven im menschlichen Körper dienen als Energielieferant bei fehlender Zufuhr von Nährstoffen von außen. Wenn der Organismus jedoch eine Woche ohne Nahrung überstehen kann, so ist dies nur möglich, wenn er gleichzeitig ausreichend Wasser zu sich nimmt. Da Wasser an den lebenswichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, ist es notwendig, während des Fastens pro Tag mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit aufzunehmen.

Schema zur Konstruktion einer 7-Tage-Fasten-Diät

Das Fastensystem besteht aus drei Phasen über einen Zeitraum von sieben Tagen.

  • Die Einleitungsphase des Fastens.
  • Das eigentliche Fasten.
  • Die Rückkehr nach dem Fasten.

Am ersten Tag des 7-Tage-Fastens sollte man zum Frühstück nur einen Krug heißes Wasser trinken und im Laufe des Tages insgesamt 2,5 Liter warmes Wasser zu sich nehmen. Zum Abend ist ein reinigendes Klistier bei Raumtemperatur (bis zu 1 Liter) erforderlich.

Am zweiten Tag des 7-Tage-Fastens werden nach den Erfahrungen die Schleimhäute sehr empfindlich, sodass selbst eine Zahnbürste Traumata verursachen kann. Daher wird empfohlen, die Zahnreinigung ausschließlich unter Nutzung von Wasser und den eigenen Fingern durchzuführen. Während der gesamten Fastenzeit ist es erlaubt, nur reines warmes Wasser zu trinken. Am Abend ist das reinigende Klistier wiederholt anzulegen. Der dritte Tag erfolgt analog zum zweiten.

Beim Sieben-Tage-Fasten sollte man nur nach einer Vorbereitung beginnen Der Ausstieg aus dem siebentägigen Fasten beginnt am vierten Tag. An diesem Tag können Säfte ohne Zuckerzusatz verwendet werden; am besten eignen sich Apfelsaft, Tomatensaft oder Zwetschensafte. Der Saft wird mit Wasser im Verhältnis 1:1 verdünnt, sodass das Gesamtvolumen mindestens 2,5 Liter beträgt. Für den Ausstieg aus dem Fasten kommen Säfte mit orangener Färbung infrage, wie Möhrensaft, Apfelsinensaft oder Kürbissafte. Wenn die Säfte nicht ausreichend sind, können sie durch einen Haferbrei-Auszug ersetzt werden. Den verdünnten Saft nimmt man in neun Schlucken zu sich. Ab dem fünften Tag wird der Saft nicht mehr mit Wasser verdünnt; ab dem sechsten Tag wird als Mahlzeit eine beliebige flüssige Breisorte (ohne Salz und Butter) oder gekochtes Gemüse aufgenommen.

Für Personen, die das siebentägige Fasten bereits mehrfach absolviert haben, stehen alternative Schemata zur Verfügung, die sich durch den Ausstieg aus dem Fasten unterscheiden. Nach Erfahrungen ist das siebentägige Fasten nicht für jeden Menschen geeignet; eine gute Gesundheit ist erforderlich, um eine Woche ohne Nahrung zu ertragen.

Die Rückkehr zur normalen Ernährung sollte schrittweise erfolgen, sowohl hinsichtlich der Nahrungsmenge als auch der Vielfalt der Gerichte. Das Fasten kann die vorherigen Geschmackspräferenzen für eine Woche verändern; danach nimmt der Mensch den wahren Geschmack von Essen ohne Salz und Konservierungsstoffe wahr, da es sich nicht mehr zu fettig oder gebraten anfühlt.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Neben dem Menschen leidet nur noch ein Lebewesen auf der Erde an einer Prostatitis – der Hund. Ja, das ist wirklich unsere treuesten Gefährten.


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