Gonal-f

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Ab 5.345 Rubel

Gonal-f Injektionslösung zur subkutanen Anwendung Gonal-f – rekombinantes menschliches Follikel-stimulierendes Hormon (FSH)

Darreichungsformen und Verfügbarkeit

Arzneiformen

  • Lyophilisat zur Herstellung der Lösung für die subkutane (s.c.) Anwendung: weißes Pulver oder -masse in Glasampullen à 3 ml; im Karton je 1, 3, 5 oder 10 Ampullen zusammen mit dem Lösungsmittel in Einwegspritzen bzw. -flaschen à 1, 3, 5 oder 10 Stück entsprechend;
  • Lösung für die subkutane (s.c.) Anwendung: transparente, farblose Flüssigkeit, leicht opaleszierend; erhältlich in Einwegspritzen mit Nadeln zu 0,5 ml, 0,75 ml und 1,5 ml; im Karton je 1 Spritze zusammen mit 5, 7 oder 14 Nadeln für den einmaligen Gebrauch sowie in Pappeinheit à 1 Flasche;

Wirkstoff Gonal-f – Follitropin alfa

  • 1 Flasche mit 5,5 mg bzw. 75 Internationale Einheiten (IE)
  • 1 Spritzenkolben mit 22 mg (entsprechend 300 IE), 33 mg (entsprechend 450 IE) oder 66 mg (entsprechend 900 IE)

Hilfsstoffe:

  • Lyophilisat: Dinatriumphosphatdihydrat, Saccharose, Natriummonohydrogenphosphat-Monohydrat, Natriumhydroxid, Phosphorsäure, Polysorbat 20 und Methionin
  • Die Lösung: Saccharose, Poloxamer 188, Methionin, Dinatriumphosphatdihydrat, Natriummonohydrogenphosphat-Monohydrat, m-Kresol, Natriumhydroxid, Phosphorsäure und Wasser für Injektionszwecke

Lösungsmittel: Wasser für Injektionszwecke

Anwendungshinweise

Die Anwendung von Gonal-f wird zur Behandlung weiblicher Unfruchtbarkeit empfohlen:

  • Ovariale Stimulation bei ineffektiver Therapie mit Clomifen und bei fehlender Follikelreifung, einschließlich im Rahmen des Syndroms der polyzystischen Ovarien.
  • Kontrollierte ovariäre Hochdosis-Stimulation im Rahmen der assistierten Reproduktionstechnologie.
  • Ovariale Stimulation bei hypogonadotropen Dysfunktionen (in Kombination mit luteinisierendem Hormon aus dem Präparat).

Zusätzlich wird das Präparat zur Behandlung des hypogonadotropen Hypogonadismus bei Männern eingesetzt, um die Spermatogenese zu stimulieren (in Kombination mit Choriongonadotropin).

Kontraindikationen

  • Tumoren der Hypophyse oder des Hypothalamus
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Präparats

Zusätzlich ist bei Frauen eine Anwendung aufgrund dieser Kontraindikation ausgeschlossen

  • Raumforderungen oder Zysten der Eierstöcke, die nicht auf ein Polyzystie-Syndrom zurückzuführen sind
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Eileiterschwangerschaft
  • Brustkrebs
  • Uterusblutungen
  • Primäres Ovarialversagen
  • Gebärmuttermyome und angeborene Fehlbildungen der Geschlechtsorgane
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Frühreife

Das Präparat ist für Männer mit primärer Hodeninsuffizienz nicht indiziert.

Anwendung und Dosierung

Gonal-f wird subkutan an wechselnden Körperstellen injiziert.

Dosierung und Anwendungsdauer werden vom Arzt je nach klinischem Befund festgelegt.

Empfohlene Dosierung für Frauen:

  • Bei anovulatorischer Unfruchtbarkeit, insbesondere bei unterbrochenem Menstruationszyklus oder gestörter Zyklusrhythmik: Die Anfangsdosis beträgt 75–150 IE einmal täglich. Alle 7 Tage (oder wünschenswert alle 7 Tage) wird die Dosis auf 37,5–75 IE bis zum Erreichen des gewünschten Effekts nach 14 Tagen erhöht. Die Behandlung muss in den ersten 7 Tagen des Menstruationszyklus begonnen werden. Die Stimulation erfolgt unter Ultraschallkontrolle (USG), wobei der Östrogenstatus im Blut und/oder die Follikelgröße gemessen wird. Die Einzeldosis darf 225 IE nicht überschreiten. Bei fehlender positiver Dynamik nach 4 Wochen Therapie wird das Verfahren abgebrochen; im nächsten Zyklus erfolgt die Behandlung mit einer höheren Dosis. Bei optimaler Reaktion der Eierstöcke wird 24–48 Stunden nach der letzten Injektion eine einmalige Gabe von rekombinantem menschlichem Choriongonadotropin (r-hCG) in der Dosis 250 IE oder von humanem Choriongonadotropin (hCG) in der Dosis 5.000–10.000 IE empfohlen. Am Tag der Gabe wird hCG injiziert; am folgenden Tag wird der Frau ein sexueller Kontakt empfohlen. Bei übermäßiger Reaktion der Eierstöcke auf die Stimulation ist das Einsetzen der hCG-Gabe erforderlich; im nächsten Zyklus erfolgt die Stimulation mit einer niedrigeren Dosis.
  • Kontrollierte ovariäre Hyperstimulation im Rahmen der assistierten Reproduktionstechnologie (ART): Die Anfangsdosis beträgt 150–225 IE einmal täglich, beginnend am Tag 2 oder 3 des Zyklus. Die Tagesdosis kann individuell angepasst werden, darf jedoch 450 IE nicht überschreiten. Die Behandlung dauert von Tag 5 bis zu Tag 20; gewöhnlich erreichen die Follikel zum Zeitpunkt der letzten Präparatgabe (basierend auf Ultraschallbefunden) einen adäquaten Durchmesser. Innerhalb von 24–48 Stunden nach der letzten Injektion erfolgt eine einmalige Gabe von 250 IE r-hCG oder 5.000–10.000 IE hCG zur Beschleunigung des endgültigen Follikelreifungsprozesses. Durch die Gabe eines GnRH-Agonisten oder -Antagonisten über zwei Wochen wird das endogene Ausschüttungsniveau des luteinisierenden Hormons (LH) unterdrückt und auf einem niedrigen Niveau gehalten. Anschließend setzt die Therapie im Verlauf von 7 Tagen in Kombination mit Gonal-f in der Dosis 150–225 IE fort, bis die Follikel einen adäquaten Durchmesser erreichen. Im weiteren Verlauf kann die Dosis unter Berücksichtigung der Eierstockantwort korrigiert werden. Die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Therapieverlaufs bleibt auch bei Durchführung der ersten vier Zyklen erhalten.
  • Ovariäre Stimulation bei hypogonadotrophen Pathologien in Kombination mit luteinisierendem Hormon (LH): Dosis und Schema werden individuell ausgewählt. Gewöhnlich beträgt die Anfangsdosis 75–150 IE einmal täglich über einen Zeitraum von bis zu 35 Tagen gleichzeitig mit einer Gabe von 75 IE LH-alpha. Falls erforderlich, kann die Dosis des Gonadotropins alle 7–14 Tage auf 37,5–75 IE erhöht werden. Sollte im Verlauf des angegebenen Kurses keine adäquate Reaktion eintritt, wird die Behandlung abgebrochen und im folgenden Zyklus mit einer höheren Dosis wieder aufgenommen. Bei Erreichen der Follikel optimaler Durchmesser erfolgt innerhalb von 24–48 Stunden nach der letzten Injektion des Präparats sowie LH-alpha eine einmalige Gabe von 250 IE r-hCG oder 5.000–10.000 IE hCG. Der sexuelle Kontakt ist am Tag der hCG-Injektion notwendig; alternativ kann eine intrauterine Insemination durchgeführt werden. Bei übermäßiger Reaktion der Eierstöcke auf die Stimulation ist das Einsetzen einer Therapie erforderlich; im folgenden Zyklus erfolgt die Gabe mit einer niedrigeren Dosis des Gonadotropins.

Verabreichung des Präparats bei hypogonadotroper Hypogonadismus zur Stimulierung der Spermatogenese: 150 IE einmal alle zwei Tage. Die Therapie in Kombination mit hCG dauert vier oder mehr Monate. Bei fehlendem klinischen Effekt kann die Behandlung bis zu 18 Monaten verlängert werden.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Gonal-f führt häufig zu lokalen Reaktionen an der Injektionsstelle, wie z. B. Blutergüssen, Rötungen, Schmerzen und Wasseraufblähungen; diese sind meist leicht bis mittelgradig ausgeprägt.

Bei Frauen können beide Darreichungsformen des Präparats Nebenwirkungen hervorrufen:

  • Fortpflanzungssystem: Sehr häufig Ovarialzyste; häufig Syndrom der ovariären Hyperstimulation (OHSS) in leichter oder mittelschwerer Form; selten – bei Frauen mit Eileitererkrankungen in der Anamnese Extrauterine Schwangerschaft, Komplikation des OHSS durch Torsion einer Ovarialzyste sowie Mehrlingsschwangerschaft.
  • Verdauungssystem: Häufig Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall;
  • Kardiovaskuläres System: Sehr selten – erhöhte Blutgerinnbarkeit (Thromboembolie);
  • Atemwege: Sehr selten – bei Patientinnen mit Bronchialasthma Verschlechterung oder Exazerbation des Krankheitsverlaufs;
  • Allergische Reaktionen: Sehr selten – leichte Hautrötung, Ausschlag, Schwellungen, Nesselsucht sowie schwere allergische Reaktionen einschließlich Anaphylaxie und Schock.

Zudem können bei Frauen unter Anwendung von lyophilisiertem Gonal-f unerwünschte Wirkungen auftreten:

  • Nervensystem: Häufig – Kopfschmerzen.
  • Kardiovaskuläres System: Sehr selten – ischämischer Schlaganfall, Lungenembolie, Herzinfarkt.
  • Verdauungssystem: Häufig – Aufstoßen, Koliken.
  • Fortpflanzungssystem: Selten – Schwangerschaftsgestagen-assoziiertes Asthma (SGJA), Eierstockapoplexie.
  • Andere: Gelenkschmerzen, Fieber, akute respiratorische Insuffizienz.

Außerdem können die Injektionen von Gonal-f bei Frauen Nebenwirkungen verursachen:

  • Nervensystem: Sehr häufig – Kopfschmerzen.
  • Verdauungsstörungen: Häufig – Bauchbeschwerden, Völlegefühl.
  • Fortpflanzungsstörungen: Selten – Schwere Formen einer Geschlechtsorganstörung.

Bei der Anwendung des Präparats bei Männern können Nebenwirkungen auftreten:

  • Dermatologische Reaktionen: Häufig – Akne.
  • Endokrine Störungen: Häufig – Gynäkomastie.
  • Sexuelle Funktionsstörungen: Häufig – Varikozele.
  • Sonstige Nebenwirkungen: Häufig – Gewichtszunahme.

Zusätzlich können bei Männern durch die Anwendung der Lösung weitere Nebenwirkungen auftreten:

  • Immunologische Reaktionen: Sehr selten – allergische Systemreaktionen leichter bis mittlerer Schweregrade (Hautrötung, Nesselsucht, Ödeme, Angioödem, Atemnot), anaphylaktische Reaktionen sowie Schock.
  • Atemwegserkrankungen: Sehr selten – Verschlechterung des Verlaufs oder Exazerbation eines bronchialen Asthmas.

Besondere Hinweise

Das Präparat sollte ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit angewendet werden.

Die erste Injektion des Präparates erfolgt durch einen qualifizierten Facharzt; die Selbstverabreichung ist nur zulässig, wenn der Patient über eine fundierte Ausbildung verfügt, motiviert ist und Zugang zur Beratungsstelle des Experten hat.

Vor Therapiebeginn muss ein unfruchtbares Paar auf eine Nebenniereninsuffizienz, Hypothyreose, hypothalamo-hypophysäre Tumoren sowie Hyperprolaktinämie untersucht werden.

Eine Beurteilung der Eileiterdurchgängigkeit ist erforderlich.

Bei Porphyrinpatienten sowie bei nahen Verwandten sollte die Behandlung unter sorgfältiger Überwachung des Patientenzustands erfolgen; im Falle einer Exazerbation oder beim Auftreten erster Krankheitszeichen ist eine Einstellung der Therapie erforderlich.

Die Anwendung des Präparats erfordert eine regelmäßige Beurteilung des Ovarialzustands mittels Ultraschall sowie die Bestimmung von Estradiol im Blutplasma.

Die Behandlung bei Männern und Frauen sollte unter Verwendung minimaler Wirkdosen erfolgen.

Das Syndrom der Hyperstimulation der Eierstöcke (OHS) ist von einer nicht schwerwiegenden Ovarialvergrößerung zu unterscheiden; eine signifikante Zunahme des Ovarienvolumens und der vaskulären Durchlässigkeit sowie ein erhöhter Spiegel sexueller Hormone führen zur Ansammlung von Flüssigkeit in abdominalen, pleuralen oder perikardialen Hohlräumen, was für die klinischen Symptome des OHS charakteristisch ist.

Bei schwerer Ovarialhyperstimulation (OHS) treten Atemnot und Bauchschmerzen auf; hinzu kommen eine signifikante Vergrößerung der Eierstöcke, Oligurie, Gewichtszunahme, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hämokonzentration, Hypovolämie, Elektrolytstörungen, akutes Abdomen, Pleuraerguss sowie das schwere respiratorische Distress-Syndrom. Das OHS kann sehr selten auch durch eine Torsion eines Eierstocks, eine Lungenembolie, einen ischämischen Schlaganfall oder ein Herzinfarkt verursacht werden.

Ein hoher Estradiolspiegel im Blutplasma sowie eine Polyzystose der Eierstöcke gelten als Risikofaktoren für das Auftreten einer Mehrlingsschwangerschaft (SGJA).

Durch die strikte Einhaltung des Dosierungsregimes und eine sorgfältige Überwachung der Therapie wird das Risiko einer Mehlschwangerschaft minimiert.

Patientinnen mit einer übermäßigen Reaktion der Eierstöcke auf die Stimulation sollten nicht behandelt werden; ihnen ist zudem während vier Tagen ein ungeschützter sexuell Kontakt untersagt.

Bei der kontrollierten Ovarialstimulation wird das Risiko eines Hyperstimulationssyndroms (HSS) durch die Aspiration aller Follikel verringert, um das Schwangerschaftsrisiko zu minimieren.

Die Häufigkeit von Mehrlingsschwangerschaften sowie spontanen Aborten ist nach den Programmen der kontrollierten Ovarialstimulation und der Ovulationsinduktion höher als bei einer natürlichen Konzeption; die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrlingsschwangerschaft hängt dabei von der Anzahl der übertragenen Embryonen, ihrer Lebensfähigkeit und dem Alter der Frau ab.

Die wiederholte Durchführung von Therapiekursen bei Frauen kann zu gutartigen oder bösartigen Tumoren der Fortpflanzungsorgane, einschließlich der Eierstöcke, führen.

Da eine Schwangerschaft das Risiko für thromboembolische Komplikationen erhöht, muss bei Patientinnen mit vorliegender oder aktueller Thrombosepathologie das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Therapie abgewogen werden.

Ein erhöhter Spiegel des follikelstimulierenden Hormons im Blutserum von Männern kann auf eine primäre Hodeninsuffizienz hinweisen; in diesem Fall ist die Anwendung von Gonal-f nicht erfolgreich, weshalb eine Spermogramm-Kontrolle zur Einschätzung der Stimulationsantwort nach 4 bis 6 Monaten empfohlen wird.

Vor der Verordnung des Präparats sollte der Arzt über alle allergischen Erkrankungen des Patienten sowie über zuvor verwendete Medikamente informiert sein.

Gonal-f beeinträchtigt die Fähigkeit zur Bedienung von Verkehrsmitteln nicht.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Die Reaktion der Eierstöcke auf die Kombination mit Choriogonin und Clomifen-Zitrat verstärkt den Effekt; bei Hypophysendysfunktion ist eine Dosisanpassung von Gonal-f erforderlich, da die Antwort der Eierstöcke auf die Stimulation abnimmt.

Lagerungsfristen und -bedingungen

An einem für Kinder unzugänglichen Ort lagern.

An einem lichtgeschützten Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C (Liofilisat) bzw. 2–8 °C (Lösung); nach dem Öffnen der Spritze nicht mehr als 25 °C lagern und innerhalb von 28 Tagen verwenden.

Haltbarkeit: 24 Monate.

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Arzneimittelname

Preis

Verkaufsort: Apotheke.

Arzneimittelname: Gonal-f. Zubereitung: Lösung in der Spritze; Stärke 22 µg/0,5 ml (1 Stück).

Preis: 5,345 Rubel.

Verfügbarkeit: Zum Kauf erhältlich.

Apotheken-Verlag, GmbH Apothekenvertrieb: ver.ru GmbH

Arzneimittelname: Gonal-f; Applikationsform: Lösung zur Injektion; Dosierung: 33 µg/0,75 ml (1 Stück)

Preis: 7,75 Euro

Verfügbarkeit: Zum Kauf erhältlich.

Apotheke ver.ru, GmbH Apothekenvertrieb: ver.ru GmbH

Arzneimittelname: Gonal-f; Applikationsform: Lösung zur Injektion; Dosierung: 66 µg/1,5 ml (1 Stück)

Preis: 15,79 Euro

Verfügbarkeit: Zum Kauf erhältlich.

Apotheke ver.ru, GmbH Verkaufsort: Die Apotheke ver.ru; Anbieter: die GmbH
Ob Sie sollten Folgendes beachten:

Die Leber ist eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers. Ihr durchschnittliches Gewicht beträgt etwa 1,5 kg.


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