Die Pampelmuse

Nützliche Eigenschaften der Grapefruit

Der Hauptnutzen der Grapefruit liegt in ihrer Fähigkeit, den Cholesterinspiegel dank enthaltenen Antioxidantien wie Naringin und anderen Flavonoiden zu senken. Gerade deshalb wird der Verzehr von Grapefruits zur Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen; am effektivsten für die Senkung des Cholesterinspiegels gilt die rote Grapefruit.

Pampelmuse

Neben diesen Inhaltsstoffen enthält die Pampelmuse Ascorbinsäure, Vitamine B, C und E, Pektin, organische Säuren sowie Phytonzide und Glykoside. Sie stabilisiert die Verdauung, senkt den Blutdruck, hilft gegen Erschöpfung, verbessert den Appetit und beugt der Entwicklung von Arteriosklerose vor. Der Kaloriengehalt der Pampelmuse beträgt 35 kcal pro 100 g Fruchtfleisch; weshalb diese Zitrusfrukt als diätetisches Produkt gilt.

Zusätzlich ist festzustellen, dass die Samen der Pampelmuse über eine fungizide und antibakterielle Wirkung verfügen, während der Saft der Grapefruit den Säuregehalt des Magensafts erhöht.

Das Öl der Pampelmuse ist ebenfalls nützlich; es wird in der Aromatherapie, Kosmetik sowie in der Hausmedizin häufig zur Stabilisierung der Leber- und Gallenblasenfunktion sowie zur Stärkung der Immunität eingesetzt.

Anwendung der Pampelmuse

Regelmäßiger Verzehr der Pampelmuse zeigt nützliche Eigenschaften wie eine Reduktion von Erschöpfung und die Vorbeugung von Herzkrankheiten.

Zur Vorbeugung ist es ratsam, die Frucht mehrmals pro Woche zum Frühstück zu essen; dies ist besonders für Personen mit sitzender Lebensweise oder hohem Blutdruck wichtig.

Aufgrund des hohen Zellstoffanteils und des geringen Kaloriengehalts eignet sich die Pampelmuse ideal zur Behandlung von Übergewicht oder zur Gewichtsabnahme, oft ohne spezielle Diät. Studien zeigen, dass die tägliche Einnahme von zwei Zitrusfrüchten vor den Mahlzeiten den Gewichtsverlust beschleunigt; zudem stimuliert sie den Stoffwechsel und hemmt die Fettansammlung. Bei der Gewichtsreduktion gehen innerhalb von drei Monaten allmählich 5 bis 7 Kilogramm verloren, wobei auch Pampelmusensaft in verschiedenen Diäten hilfreich ist. Ein Glas Saft vor dem Schlaf unterstützt das Nervensystem und normalisiert den Schlaf bei strengen Diätregimen.

Aufgrund des niedrigen Kalorien- und Zuckergehalts eignet sich die Frucht zur Ernährung von Diabetespatientinnen; sie senkt zudem den Blutzuckerwert und kann den Insulinbedarf verringern.

Pampelmusenöl eignet sich zur Raumduftung zur Linderung von Ermüdung (7 Tropfen pro 15 Quadratmeter) sowie für Massagen (5 Tropfen pro 15 Gramm Basisöl). Zudem wird es zur Anreicherung kosmetischer Mittel wie Körper-, Gesichts- oder Handcremes verwendet.

Zur Stabilisierung der Verdauung und Unterstützung von Leber und Gallenblase wird das Öl oral eingenommen: ein Tropfen täglich mit Honig oder Konfitüre. Um das Gefühl der Schwere nach dem Essen zu lindern, ist es ausreichend, eine Schwarzbrotkruste mit 2 Tropfen Pampelmusenöl und 6 Tropfen Zitronensaft zu verzehren.

Pampelmusensaft

Gegenanzeigen

Die Wirkstoffe Bergamottin und Naringenin in der Pampelmuse können Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneimitteln hervorrufen. Daher ist die gleichzeitige Einnahme von Grapefruitsaft und Medikamenten zur Vermeidung von Überdosierungen nicht empfehlenswert.

Für einen höheren Nutzen sollte frische Pampelmuse vor den Mahlzeiten verzehrt werden. Das Öl hingegen ist aufgrund der besseren Aufnahme auf nüchternen Magen nicht geeignet; mehr als drei Tropfen pro Tag sind unerwünscht und können den Magenschleim reizen. Bei Auftreten von Sodbrennen kann man nach dem Ölkonsum mit Kefir oder Naturjoghurt nachtrinken.

Um Lichtempfindlichkeit der Haut zu vermeiden, sollte das Öl spätestens 60 Minuten vor Tagesende aufgetragen werden. Beim Auftragen auf Körperoberflächen können nach Bädern mit dem Öl Brennen und Jucken an Hüften, Bauch und Gesäß entstehen; diese Symptome klingen innerhalb von drei Minuten selbstständig ab. Ungeachtet dessen ist vor der äußerlichen Anwendung unbedingt ein Allergietest zur Erkennung einer erhöhten Empfindlichkeit durchzuführen.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Die seltenste Erkrankung – die Krankheit „Kura". Nur Vertreter des Stammes For in Neuguinea sind betroffen; die Patientin stirbt vor Lachen. Es wird angenommen, dass die Ursache eine Art von Hirnverdauung ist.


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