Isoket

Online-Apotheken-Preise:

Ab 389 Rubel

Isoket in Form eines Konzentrats Isoket – ein Antianginalmittel und peripherer Vasodilator.

Darreichungsform und Inhaltsstoffe

Medizinische Zubereitungsformen:

  • Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (in 10-ml-Ampullen, in Pappkartons zu je 10 Ampullen)
  • Spray: farblose, klare Lösung mit Geruch nach Alkohol (in 15-ml-Glasflaschen mit Dosieranlage, im Pappkarton 1 Flasche)

Wirkstoff: Isosorbiddinitrat

  • 1 ml Konzentrat entspricht 1 mg
  • Eine Dosis (1,25 ml Spray) enthält 1,25 mg

Hilfsstoffe:

  • Konzentrat: Natriumchlorid, Salzsäure (1 M; pH bis zu 5,0–7,0), Natriumhydroxid-Lösung (2 M), Wasser für Injektionszwecke
  • Spray: Ethanol 100 %, Makrotreffer 400

Anwendungsgebiete

Die Anwendung von Isoket erfolgt wie folgt:

  • Konzentrat zur Vorbereitung von Infusionslösungen: bei Herzinsuffizienz unterschiedlicher Ätiologie, beim akuten Myokardinfarkt mit linksventrikulärer Pumpstörung sowie bei instabiler Angina pectoris und akutem linksventrikulärem Pumpversagen.
  • Spray: zur Prophylaxe und zum Abbruch von Angina-pectoris-Anfällen, beim akuten Myokardinfarkt (einschließlich schwerer linksventrikulärer Pumpstörung) sowie im Rahmen der Rehabilitation nach einem überstandenen Myokardinfarkt.

Kontraindikationen

  • Schwere Gefäßerkrankungen (Gefäßversagen);
  • Ausgesprochene arterielle Hypotension (der systolische Blutdruck liegt unter 90 mm Hg, der diastolische Blutdruck liegt unter 60 mm Hg);
  • Herzinfarkt;
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Präparats.

Isoket sollte unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden: bei akutem Myokardinfarkt mit erniedrigtem Füllungsdruck der Herzkammern, bei Mitral- und/oder Aortenstenose (eine Senkung des systolischen Blutdrucks auf Werte unter 90 mm Hg ist nicht zulässig), bei Neigung zu Orthostase-Reaktionen; ferner bei Erkrankungen mit erhöhtem intrakraniellen Druck, einschließlich Hirninfarkt und Schädel-Hirn-Trauma.

Während Schwangerschaft und Stillzeit darf das Präparat nur im Falle äußerster Notwendigkeit verschrieben werden, wenn der zu erwartende therapeutische Nutzen für die Mutter das potenzielle Risiko für den Fötus oder das Kind erheblich übersteigt.

Darüber hinaus ist eine Kontraindikation zur Anwendung des Konzentrats:

  • Hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
  • Herztaschentamponade
  • Konstruktive Perikarditis
  • Primäre Lungenerkrankungen (Risiken für die Entstehung einer Hypoxämie)
  • Ischämische Herzerkrankung
  • Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall sowie weitere Zustände mit erhöhtem intrakranialen Druck
  • Toxisches Lungenödem

Weitere Kontraindikationen für die Anwendung von Isoket in der Sprühform:

  • Akutes Glaukom
  • Glucose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Gleichzeitige Einnahme mit Phosphodiesterase-Hemmstoffen (eine Verstärkung des blutdrucksenkenden Effekts ist möglich)
  • Das Alter bis zu 18 Jahren

Die Anwendung des Sprays ist bei Herzbeutel-Tamponade, konstruktiver Perikarditis, hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie, peltretischer Insuffizienz (das Risiko einer Methämoglobinämie steigt), schwerer Niereninsuffizienz sowie bei Patienten im fortgeschrittenen Alter kontraindiziert.

Anwendungsart und Dosierung

  • Das Konzentrat zur Herstellung der Infusionslösung ist für die w/w-Infusion mittels automatischer Systeme vorgesehen. Die Systeme für w/w sind aus Polyäthylen, Polypropylen oder Polytetrafluorethylen zu verwenden; andere Materialien führen zum Verlust des Wirkstoffs. Das Verfahren wird unter stationären Bedingungen bei kontinuierlicher Überwachung der kardiovaskulären Parameter durchgeführt. Der Arzt bestimmt die Dosis basierend auf klinischen Befunden und dem Zustand des Patienten, beginnend mit einer niedrigen Dosis und schrittweise Steigerung bis zur therapeutisch wirksamen Menge. Die Ampullen mit dem Konzentrat sind unmittelbar vor der Anwendung unter Beachtung aseptischer Bedingungen zu öffnen. Für die Infusionen wird eine Lösung in der Konzentration 100 mg/ml (50 ml des Präparates 0,1 % auf bis zu 500 ml verdünnen) oder 200 mg/ml (100 ml des Präparates 0,1 % auf bis zu 500 ml verdünnen) verwendet. Die Anfangsdosis beträgt 2–7 mg pro Stunde; eine Erhöhung bis zu 10 mg pro Stunde ist bei Bedarf zulässig. Bei Patienten mit Herzinsuffizienz werden üblicherweise höhere Dosen bis zu 50 mg pro Stunde angewendet. Die Infusionsgeschwindigkeit hängt von der Konzentration der Lösung ab und wird nach einer speziellen Tabelle berechnet, wobei 20 Tropfen 1 ml Lösung entsprechen. Je nach Krankheitsbild, EKG-Befunden und Hämodynamik kann die Therapie drei oder mehr Tage dauern.
  • Spray: Das Flakon ist vertikal zu halten. Vor der ersten Anwendung sowie im Fall, dass seit der letzten Nutzung mehr als ein Tag vergangen ist, muss das Sprührohr in die Luft gerichtet werden, um den ersten Strahl freizugeben. Die Anwendung des Sprays erfolgt durch Einbringen von 1 Dosis in den Mundraum; das Sprührohr wird zum Mund geführt, ein tiefer Atemzug eingelegt und die Atmung angehalten (die Aerosolpartikel dürfen nicht eingeatmet werden), woraufhin auf die Dosierdüse gedrückt wird. Nach der Anwendung ist das Flakon zu verschließen; ein leichtes Brennen der Zunge kann auftreten. Anschließend erfolgt 30 Sekunden lang nasales Atmen, wonach das Verfahren wiederholt werden kann. Die Einzeldosis beträgt 1 Dosis. Das Dosieren erfolgt durch den Arzt basierend auf klinischen Befunden des Patienten. Die Anwendung ist indiziert bei akuter Herzinsuffizienz und akutem Myokardinfarkt unter Kontrolle des arteriellen Blutdrucks und der Herzfrequenz. Die Behandlung beginnt mit 1 Dosis; bei Bedarf können weitere zwei Dosen im Intervall von 5–10 Minuten unter Aufsicht des behandelnden Arztes verabreicht werden. Zur Linderung und Prophylaxe von Angina-Pectoris-Anfällen werden 1–3 Dosen empfohlen. Die Einzeldosis (3 Dosen) zur Linderung von Angina-Pectoris-Anfällen kann nur vom Arzt erhöht werden.

Nebenwirkungen

  • Kardiovaskuläres System: Möglich sind orthostatische Hypotonie und/oder Blutdruckabfall (bei der ersten Anwendung oder bei Dosissteigerung). Begleiterscheinungen können sein: Hemmung, reflektorische Pulsfrequenzsteigerung, Schwächegefühl und Schwindel. Am Therapiebeginn kann eine vorübergehende Kopfschmerzen auftreten, die im Verlauf der ersten Tage abklingt. Sehr selten kommt es zu einer Verschlimmerung der Angina-Pectoris-Symptome auf dem Hintergrund des dokumentierten Blutdruckabfalls; in Einzelfällen kann ein kollapsähnlicher Zustand mit Synkope und Bradykardie auftreten.
  • Verdauungssystem: Seltene Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen.
  • Sonstige: Allergische dermatologische Reaktionen (Rötung der Gesichtshaut); sehr selten – exfoliative Dermatitis.

Zusätzlich können durch die Anwendung des Sprays weitere Nebenwirkungen auftreten:

  • Verdauungsorgan: Möglich – Mundtrockenheit, Empfindung eines leichten Brenns der Zunge.
  • Seitens des Nervensystems: Schläfrigkeit, Benommenheit, Sehstörungen (Unschärfe), Abschwächung der psychomotorischen Reaktionen (am Anfang der Behandlung häufiger); selten – Hirnischämie.

Besondere Hinweise

Bei w/w ist die Kontrolle von Puls und arteriellem Blutdruck (systolisch bis zu 100 mm Hg niedriger) sowie des ausgeschiedenen Urinvolumens (unter Katheterisation der Harnblase) notwendig; zudem ist ein EKG-Monitoring durchzuführen.

Das Konzentrat darf bei Kristallisation nicht mehr verwendet werden.

Die Anwendung des Sprays ist durch die Überwachung des arteriellen Blutdrucks und des Pulses zu begleiten.

Die Absetzung des Präparats sollte schrittweise erfolgen.

Bei häufiger Anwendung hoher Dosen kann sich eine Toleranz gegenüber dem Präparat entwickeln; im Falle einer Wirkungsabschwächung ist Isoket für 24–48 Stunden auszusetzen. Eine regelmäßige Einnahme über 3–6 Wochen mit Wechseln von 3- bis 5-tägigen Pausen und vorübergehender Anwendung anderer Antianginalmittel wird empfohlen.

Das Spray enthält bis zu 85 % Ethanol; während der Therapie sollte der Alkoholkonsum vollständig vermieden werden.

Die Anwendung des Sprays im Gesicht ist kontraindiziert.

Das Spray enthält kein Freon und ist damit umweltverträglich.

Während der Anwendung des Präparats, insbesondere zu Beginn der Therapie, beim Wechsel des Medikaments oder bei Dosissteigerung, sollte auf eine vorübergehende Vermeidung von Alkohol sowie anderen Genussmitteln geachtet werden. Zudem ist besondere Vorsicht bei der Teilnahme am Straßenverkehr geboten.

Arzneimittelwechselwirkungen

Eine Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung des Präparats ist bei Kombination mit anderen peripheren Vasodilatatoren, Beta-Blockern, Antihypertensiva, Phosphodiesterase-Hemmstoffen, Calciumkanalblockern, trizyklischen Antidepressiva, Neuroleptika, Novokainamid sowie Ethanol und Chinidin möglich.

Eine Zunahme der antianginalen Wirkung des Präparats kann bei gleichzeitiger Einnahme von Kalziumkanalblockern (Verapamil, Nifedipin), Amiodaron oder Propranolol eintreten.

Eine Abschwächung der antianginalen Wirkung ist bei Kombination mit Alpha-Blockern (Dihydroergotamin) und Sympathomimetika möglich.

Die gleichzeitige Anwendung von Isoket mit m-Cholinblockern (z. B. Atropin) kann das Risiko für eine Erhöhung des intrakraniellen Drucks steigern.

Lagerbedingungen und Haltbarkeit

Lagern Sie bei Temperaturen von bis zu 25 °C und schützen Sie das Arzneimittel vor Kindern.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 5 Jahre.

Preise in Online-Apotheken

Name des Arzneimittels

Preis

Apothekenpreise

Isoket-Aerosol, 300 Dosis, 15 ml

Preis: 389 Rubel

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Isoket-Spray, pulverisiert (p/jasytschnyj), 1,25 mg pro Dosis, 300 Dosen, 15 ml, JUSB Pharma GmbH

413 Rubel

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Isoket-Ampullen 0,1 %/10 ml (10 Stück)

850 Rubel

Zur Anschaffung

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Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Menschen, die Antidepressiva einnehmen, leiden häufig erneut an Depressionen. Wer mit seiner Niedergeschlagenheit aus eigener Kraft zurechtkommt, hat alle Chancen, diesen Zustand für immer zu vergessen.


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