Etoni

Etoni – ein Wirkstoff aus der Gruppe der Antiseptika und Desinfektionsmittel. Antiseptisches Mittel Etoniy

Pharmakologische Eigenschaften von Etonij

Die therapeutische Wirkung des Präparats Etoni beruht auf dem Gehalt an freiem Ammoniak (bzw. den Substanzen Etoni); die Substanz wirkt bakterizid und mikrobiostatisch durch Detoxikation von Staphylokokken-Toxin sowie anderer pathogener Mikroorganismen, zudem durch Unterbrechung der Synthese in ihren Zellstrukturen.

Etoni fördert die Wundheilung und Regeneration geschädigter Gewebe; es wirkt leicht anästhesierend.

Darreichungsform

In Apotheken wird Etoni in drei Formen angeboten:

  • Als weißes kristallines Pulver mit charakteristischem Geruch; das Pulver ist gut wasser- und alkohollöslich.
  • Als Paste mit einem Gehalt von 7 % an der aktiven Substanz; die Salben sind in Gläsern zu 20 g verpackt.
  • Darreichungsform: Als Salbe mit einem Wirkstoffgehalt von 0,5 % oder 1 %; die Salben sind in Tuben bis 15 bzw. 25 g abgefüllt.

Anwendungshinweise für Etonij

Gemäß den Anweisungen wird das Präparat Etonij lokal als schmerzstillendes und antimikrobielles Mittel sowie zur Beschleunigung der Wundheilung eingesetzt. In der Regel werden folgende Anwendungsgebiete berücksichtigt:

  • Eiternde Geschwüre (insbesondere langsam heilende eitrige Hautdefekte);
  • Ausriss (Analriss);
  • Radikuläre Hautinfektionen;
  • Dermatosen, die durch Juckreiz bedingt sind;
  • Entzündungen der Schleimhäute der Mundhöhle (insbesondere Stomatitiden);
  • Zahnfleischentzündungen (Gingivitis);
  • Geschwüre und Entzündungen der Augenhornhaut (Keratitis);
  • Mittelohrentzündungen sowie weitere Entzündungsformen des Ohres; weitere Fälle

Kontraindikationen

Gel und Salbe zur äußerlichen Anwendung Etoniy Vor Beginn der Anwendung ist sicherzustellen, dass keine Überempfindlichkeit (Hypersensibilität) gegenüber den einzelnen Komponenten von Etonia vorliegt. Dies gilt für alle Darreichungsformen. Zudem sind als Kontraindikationen die brandigen und eiterigen Formen der Pulpitis zu nennen.

Gebrauchsanweisung für Etonij

Nach den Anweisungen zu Etonij muss das Präparat lokal aufgetragen werden; es ist ausschließlich für den lokalen Gebrauch bestimmt.

Je nach Art der Erkrankung wird die erforderliche Dosierung und Applikationsform des Präparats festgelegt.

Bei der Behandlung von Geschwüren und Wunden wird empfohlen, Etonij in Form einer 0,02–1 %igen Lösung (hergestellt aus dem Pulver) oder als Salbe anzuwenden.

Die Therapie von Hornhautgeschwüren, Keratitis sowie anderer Augeninfektionen erfolgt mit einer 0,1 %igen Etonij-Lösung; verabreicht werden 1 bis 2 Tropfen dreimal täglich über einen Zeitraum von 10 Tagen. Ein Einträufeln ist nicht erforderlich. Auch bei der Behandlung von Mandelentzündungen und Mittelohrentzündungen wird eine Etonij-Lösung derselben Konzentration und Applikationsfrequenz verwendet, meist durch Besprühen oder Waschen.

Bei Mundschleimhautentzündungen ist eine 0,5 %ige Etonij-Lösung zur Applikation auf den betroffenen Bereich empfehlenswert; die Anwendungsdauer beträgt 15–20 Minuten, die Kur dauert 2 bis 7 Tage.

Die Behandlung von trophischen Geschwüren, dermatitidenassoziierten Ulzerationen, Pyodermie und Verbrennungen verschiedener Ätiologie (thermisch, chemisch, radiologisch) erfolgt durch Auftragen einer 0,5–1 %igen Etonij-Salbe auf den betroffenen Bereich; die Therapiedauer sollte 15 Tage nicht überschreiten, wobei das Minimum der Salbenanwendung bei 3 Tagen liegt.

Nebenwirkungen von Etonij

Die Anwendung von Etonij kann in einigen Fällen Hyperämie (Rötung der Haut) und allergische Reaktionen wie Juckreiz hervorrufen; bei Auftreten solcher Nebenwirkungen ist die Anwendung des Präparats sofort einzustellen.

Lagerungsbedingungen

Etoni sollte an einem trockenen, vor Lichtgeschützten Ort aufbewahrt werden. Die Haltbarkeitsdauer beträgt für das Pulver 3 Jahre und für die Paste 2 Jahre.

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