Champignons sind das ganze Jahr über beliebt. In unserem Land mögen sowohl gebratene Pilze als auch Konserven und Pilzsuppen. Wenn Sie eine restriktive Diät zur Gewichtsreduktion einhalten, kann die Frage nach dem Kaloriengehalt der Pilze aufkommen. Tatsächlich: Wie viele Kalorien haben Pilze? Ist es möglich, durch sie nicht abzunehmen?
Champignons sind eine verfügbare Pilzsorte. Anstatt in den Wald zu gehen, erwerben wir diese Gabe der Natur häufiger im Lebensmittelgeschäft. Der Kaloriengehalt von Champignons beträgt 27 Kilokalorien pro 100 Gramm. Hinsichtlich Nährwert und chemischer Zusammensetzung sind sie den Steinpilzen nicht unterlegen. Sie enthalten fast keine Kohlenhydrate, weniger als 1 % Pflanzenöle, dafür jedoch 4,3 % Eiweiß. Die Kalorien in Champignons werden langsam aufgenommen; das Produkt sättigt schnell und für lange Zeit. Daher kann diese Pilzsorte ins Menü bei Übergewicht aufgenommen werden.
Das Sammeln vieler Pilze ist mit großem Vergnügen verbunden. Die Früchte dieser 'leisen Jagd' sind es, die im warmen familiären Kreis üblich sind.
Nicht alle Waldpilze haben den gleichen energetischen Wert. Der Kaloriengehalt von Steinpilzen beträgt 34 Kilokalorien pro 100 Gramm feuchtes gereinigtes Produkt. Der Milchpilz hat nur 18 Kilokalorien pro 100 Gramm und ist damit fast doppelt so arm wie andere. Der Kaloriengehalt von Pfifferlingen liegt bei 19 Kilokalorien. Ebenso viel enthalten auch Masljata (Krausefüßler) und Täublinge. In Hallimaschen gibt es 22 Kilokalorien pro 100 Gramm. Röhrlinge, Birkenpilze und Speisemorcheln haben einen energetischen Wert von etwa 20 Kilokalorien.
Pilze im Rohzustand sind nahezu ein diätetisches Produkt. Ihr niedriger Kaloriengehalt resultiert vor allem aus den wertvollen pflanzlichen Proteinen, deren Aminosäuren zur Aufrechterhaltung der menschlichen Gesundheit beitragen. Dennoch verzichtet fast niemand auf eine kulinarische Bearbeitung beim Verzehr; dies ist zweifellos richtig. Waldpilze sollten geschmort, gebraten, getrocknet oder vor dem Essen konserviert werden, da sich der Kaloriengehalt nach der Zubereitung erhöht.
Die traditionellste Methode zur Winterlagerung von Pilzen ist das Austrocknen. Dabei entziehen hohe Temperaturen dem Produkt den Großteil des Wassers, wodurch sich die Masse um ein Vielfaches verringert (beispielsweise werden aus einem Kilogramm frische Pilze etwa 150 Gramm getrocknete Pilze).
Der Kaloriengehalt der getrockneten Pilze steigt hingegen stark an: Bei Steinpilzen beträgt er etwa 286 kcal pro 100 g, was mehr als das Fache des Wertes vor dem Trocknen ist; bei Birkenpilzen und Rothähnern liegt er bei ca. 300 kcal. Trotz dieses hohen energetischen Wertes sollten sie nicht vollständig gemieden werden: Beschränken Sie den Verzehr auf 50–100 Gramm pro Tag, da getrocknete Pilze ein starkes Aroma haben und die Geschmacksqualität von Gerichten verbessern; ihr maßvoller Konsum bringt nur Nutzen.
Gesalzene Pilze sind beliebt; durch die Zugabe von Salz und Gewürzen steigt der Kaloriengehalt nur minimal an (durchschnittlich 24 kcal pro 100 g). Auch eine Konservierung in Marinaden ist möglich, wobei der Kaloriengehalt vom jeweiligen Rezept abhängt und meist zwischen 30 und 35 kcal liegt. Ein übermäßiger Verzehr von eingelegten Pilzen wird jedoch bei Bluthochdruck, Neigung zu Wassereinlagerungen oder Nierenproblemen nicht empfohlen; sie eignen sich dennoch hervorragend für festliche und alltägliche Gerichte.
Der Kaloriengehalt von gebratenen Pilzen ist relativ hoch, da das Braten eine große Menge Fett erfordert. Dadurch steigt der Wert im Vergleich zum Rohzustand um das 5- bis 6-fache (ca. 165 kcal pro 100 g). Bei Champignons und Steinpilzen liegt dieser Wert nach dem Braten jedoch nur leicht höher, bei etwa 180 kcal.
Ein richtiger Verzehr von Pilzen bietet erhebliche gesundheitliche Vorteile. Ihr Kaloriengehalt ist nicht so hoch, dass ein vollständiger Verzicht ratsam wäre – selbst auf einer Diät bereichern sie die Ration und machen Gerichte schmackhafter.
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