Kalzitonin-Ratiopharm

Spray Kalzitonin-ratiofarm Kalzitonin-Ratiopharm – Der Antagonist des parathyroiden Hormons beeinflusst die Knochentextur und die Calciumhomöostase.

Ausgabemenge und Bestandsgröße

Darreichungsform: Nasenspray (dosiert in 14 bzw. 28 Sprühstößen pro Flasche).

Wirkstoff: Lachs-Kalzitonin (Dosierung: 200 IE pro Einzeldosis)

Hilfsstoffe: Natriumgluconat, Tromethamin, wasserfreies Zitronensäure, Propylenglykol, Methylparahydroxybenzoat sowie Wasser für Injektionszwecke.

Anwendungshinweise

  • Indikation: Knochenschmerzen im Rahmen einer Osteolyse und/oder Knochenresorption.
  • postmenopausale Osteoporose
  • Paget-Krankheit (deformierende Osteopathie)
  • Das Sudek-Syndrom oder die Algodystrophie – neurotrophe Pathologien, deren Entstehung durch eine dystrophe, posttraumatische Osteoporose sowie medikamentös-neurotrope Komplikationen und Kausalgie bedingt ist.

Die Kontraindikationen

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kindesalter
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen

Anwendung und Dosierung

Kalzitonin-ratiofarm wird intranasal appliziert.

Die Anwendung des Präparats erfolgt durch den Arzt unter Berücksichtigung der klinischen Befunde.

Empfohlene Dosierung:

  • Bei Osteolyse und/oder Knochenschwund: Nach Erreichen der 200 IE ist eine einmalige tägliche Gabe erforderlich; bei höherer Tagesdosis sollte diese auf ca. ¼ IE verteilt werden. Eine vollständige Linderung kann nach einigen Tagen der Therapie eintreten. Dosis und Applikationshäufigkeit sind individuell anzupassen.
  • Postmenopausale Osteoporose: Nach 200 IE oder einer Viertel-Flasche einmal täglich über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. Zur Prophylaxe der Knochendichte wird die gleichzeitige Gabe von Ergocalziferol und Kalziumpräparaten in therapeutischen Dosen empfohlen.
  • Paget-Krankheit: Nach 200 bis 400 IE, einmal oder zweimal täglich;
  • Neurodistrophische Pathologien: Nach 200 IE einmal täglich über einen Behandlungszeitraum von 2 bis 4 Wochen. Bei Bedarf wird die Behandlung unter Erhöhung der Dosierung auf eine Tablette alle zwei Tage fortgeführt; die Therapiedauer orientiert sich an der Dynamik des Krankheitsverlaufs und beträgt jedoch nicht mehr als 6 Wochen.

Nebenwirkungen

Die Anwendung des Präparats kann folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

  • Lokale Reaktionen: Trocknen der Schleimhäute, Rhinitis, Sinusitis und Epistaxis;
  • Sonstige: Häufigkeit von Übelkeit, Schwindel, Erbrechen, Blutdruckanstiegen, Arthralgien; in Einzelfällen Polyurie sowie vorübergehende Fieberkrämpfe (Schüttelfrost), arterielle Hypertonie, periphere Ödeme und hypersensible Reaktionen in Form von lokalem oder generalisiertem Exanthem.

Besondere Hinweise

Antikörper gegen Kalzitonin, die sich bei Langzeitanwendung bilden, beeinflussen dessen Wirksamkeit nicht.

Bei der Behandlung von Patienten mit langanhaltender Rhinitis wird empfohlen, die Therapie unter ständiger ärztlicher Kontrolle durchzuführen; dabei ist eine erhöhte Resorption des Wirkstoffs im Hintergrund einer Entzündung der Nasenschleimhaut zu berücksichtigen.

Patientinnen mit einem Verdacht auf eine Lachs-Kalzitonin-Hypersensibilität müssen vor der intranasalen Anwendung des Präparats Hauttests unter Verwendung einer verdünnten sterilen Kalzitoninlösung durchführen; diese Tests sind notwendig, um das Risiko allergischer Systemreaktionen, einschließlich anaphylaktischen Schocks, zu minimieren.

Bei der Anwendung des Präparats ist Vorsicht geboten, da Kalzitonin-ratiofarm Schwindelgefühle verursachen kann.

Arzneimittelwechselwirkungen

Bisher sind klinisch bedeutsame Arzneimittelwechselwirkungen nicht bekannt.

Lagerungsfristen und -bedingungen

Vor dem Öffnen bei 2 bis 8 °C lagern; nach dem Öffnen bis zu 25 °C an einem für Kinder unzugänglichen Ort lagern.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

In Mausversuchen zeigten amerikanische Forscher, dass der Arbus-Saft die Entwicklung einer Atherosklerose verhindert: Während eine Gruppe gewöhnliches Wasser trank, blieb die zweite Gruppe frei von Cholesterinplaques.


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