Krabben

Krabben gehören taxonomisch zur Klasse der Krebsartigen (Crustacea) innerhalb des Unterstamms der Gliederfüßer. Sie bewohnen alle Meere der Welt; einige Arten kommen zudem in Süßwasser vor. Die Körpergröße variiert je nach Art, wobei das erwachsene Individuum jedoch selten mehr als 30 cm erreicht. Der Umfang korreliert direkt mit der Wassertemperatur: In wärmeren Gewässern sind die Krabben größer. Zu den größten Arten zählen die Königskrabbe (bis zu 20 cm) und die Tigerkrabbe (bis zu 30 cm). Die Hauptlieferanten für unser Land sind Indonesien, Vietnam, China, Thailand sowie Länder Lateinamerikas. Es wird angenommen, dass Krabben aus Südostasien aufgrund zugesetzter Substanzen (einschließlich Antibiotika) und der schlechteren Qualität im Vergleich zu Tieren aus Ecuador, Nicaragua oder Brasilien zurückstehen, wo die Qualitätsstandards höher sind.

Garnelen

Kaltwasserkrabben werden uns aus Norwegen, Estland, Kanada, Dänemark und Litauen geliefert. Sie sind kleiner, jedoch schmackhafter, nützlicher und nahrhafter. Kenner bestätigen, dass die besten Genusswerte den Krabben aus den Gewässern Grönlands und Kanadas eigen sind.

Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Gliederfüßer im Hoheitsgebiet Russlands bilden die Meere des Fernen Ostens, in denen über 100 Arten vorkommen.

In Geschäften werden Krabben als gekühlt, eingefroren, konserviert oder frisch angeboten. Tiefgekühlte Krabben bewahren alle nützlichen Eigenschaften und sind daher bevorzugt.

Nährwert und Kaloriengehalt von Krabben

Krabben sind ein Produkt, das nicht nur außerordentlich lecker, sondern auch sehr nützlich ist; bei ihrem geringen Kaloriengehalt ist der Gehalt an Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen jedoch enorm hoch.

So enthalten die Krabben folgende Vitamine: B9, PP, C, B1, B2, D und E. Zu den darin enthaltenen Spurenelementen zählen Natrium, Eisen, Kalium, Phosphor, Jod, Schwefel, Zink, Calcium, Fluor, Mangan, Kobalt, Magnesium, Kupfer und Molybdän.

Der Gehalt an Jod – einem für die normale Funktion der Schilddrüse notwendigen Elementes – ist in Krabben hundertmal höher als in Rindfleisch.

Das Produkt besteht fast ausschließlich aus Eiweiß, was seine Eignung für eine diätetische Ernährung bestätigt: In 100 g enthalten Krabben 18,3 g Protein, während Fette und Kohlenhydrate jeweils 1,2 g bzw. 0,8 g betragen.

Der Kaloriengehalt von Krabben liegt bei 87 kcal, was dieses Produkt für Personen macht, die auf eine Diät und Gewichtsreduktion achten.

Die nützlichen Eigenschaften der Krabben.

Der Nutzen der Krabben ist schwer zu überschätzen: Neben dem niedrigen Kaloriengehalt bieten sie zahlreiche wertvolle Substanzen, wodurch diese Meeresfrüchte die Liebe von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationalitäten erobert haben.

Experten bestätigen, dass regelmäßiger Konsum von Krabben das Risiko für allergische Erkrankungen senkt und die Immunabwehr deutlich stärkt; zudem werden Personen, die Krabben essen, seltener durch verschiedene Krankheiten beeinträchtigt.

Gebratene Garnelen

Ernährungsberater empfehlen den Verzehr von Krabben bei Neigung zu entzündlichen Erkrankungen sowie bei häufigen Erkältungskrankheiten. Der Nutzen der Krabben ist auch in der Krebsprophylaxe belegt.

Wer ein längeres Jugendalter wünscht, findet hier Unterstützung: Das in Krabben enthaltene Astaxanthin – ein potentes natürliches Carotinoid und starkes Antioxidans – verleiht ihnen nicht nur ihre charakteristische rote Farbe, sondern beeinflusst zudem die Bildung und Entwicklung von Geweben.

Die Abwesenheit gesättigter Fette sowie das Vorhandensein von Omega-3-Fettsäuren machen Krabben zu einer köstlichen und nützlichen Delikatesse für Personen mit Atherosklerose oder Übergewicht.

Ob Sie sollten dies wissen:

In Großbritannien gibt es ein Gesetz, das Chirurgen erlaubt, eine Operation einem Patienten zu verweigern, wenn dieser raucht oder Übergewicht hat; dem Betroffenen wird die operative Intervention nicht auferlegt, sondern er soll auf diese schädlichen Gewohnheiten verzichten.


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