Lipase

Lipase ist ein Ferment, dessen Hauptfunktion die Spaltung und Verdauung von Fetten im menschlichen Verdauungstrakt umfasst.

Wird Lipase im Packungsbeilager lipasa von der Bauchspeiseldrüse, den Lungen, dem Gebäck, und im Darmkanal produziert. Auch existiert solcher Begriff wie lingwalnaja lipasa eine Substanz ist, die im Mund bei den neugeborenen Kindern produziert wird.

Jedes der genannten Enzyme ist für den Abbau seiner spezifischen Fettfraktion verantwortlich.

Eine weitere wichtige Funktion der Lipase besteht in der Teilnahme am Energiehaushalt sowie an der Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K) und mehrfach ungesättigter Fettsäuren.

Normwerte für die Lipase

Im Blut sind bestimmte Referenzbereiche für den Lipasegehalt definiert.

Bei Kindern bis zum 17. Lebensjahr liegen die Werte zwischen 0 und 130 Einheiten pro Milliliter Blut.

Die zulässige Norm der Lipase für Erwachsene, unabhängig vom Geschlecht, liegt bei 0–190 Einheiten pro Milliliter Blut.

Das Lipasenspiegel wird mittels Blutanalyse ermittelt und ist insbesondere bei Patienten mit chronischer oder akuter Pankreatitis, Leberzirrhose, akuter Cholezystitis, diabetischer Ketoazidose, chronischer und akuter Niereninsuffizienz sowie Darmverschluss oder Magengeschwüren erhöht.

Die Lipasebestimmung ist besonders wichtig bei Verdacht auf eine Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung; die Analyse von Lipase zusammen mit Amylase liefert in 98 % der Fälle ein genaues Ergebnis und bestätigt die Diagnose einer Pankreaserkrankung.

Vorbereitung zur Blutuntersuchung auf Lipase

Das Blut für die Lipasebestimmung wird nüchtern aus einer Vene entnommen; mindestens 12 Stunden vor der Blutentnahme sollten keine fetthaltigen, würzigen oder scharfen Speisen konsumiert werden. In Ausnahmefällen kann die Analyse auch ohne Vorbereitung jederzeit durchgeführt werden.

Heute werden zwei Methoden zur Bestimmung des Lipasenspiegels im Blut verwendet: immunchemische und enzymatische; letztere wird häufiger eingesetzt, da sie ein schnelleres Ergebnis liefert.

Was ein erhöhter Lipasenspiegel bedeutet

Bei einem erhöhten Lipasenspiegel können Ärzte folgende Erkrankungen beim Patienten vermuten:

  • Gallenkoliken;
  • Akute Pankreatitis oder eine verschlimmernde chronische Pankreatitis.
  • Neubildungen in der Bauchspeicheldrüse, einschließlich Zyste oder Pseudozyste;
  • Stoffwechselstörungen (Fettleibigkeit, Gicht, Diabetes mellitus u.a.);
  • Darmverschluss durch Infarkt oder Obstruktion des Darmkanals;
  • Perforation der inneren Geschlechtsorgane;
  • Bauchfellentzündung;
  • Intrahepatische Cholestase;
  • Magengeschwür;
  • Epidemische Parotitis – wenn sie von einer Infektion der Bauchspeicheldrüse begleitet wird.

Ein erhöhter Lipasewert kann auch auf die Einnahme von Heparin, Indometazin, Narkotika und Barbituraten hinweisen.

Obwohl bei physischen Verletzungen üblicherweise keine Blutanalyse auf den Lipasengehalt durchgeführt wird, kann eine Erhöhung dieses Enzyms bei Menschen mit Brüchen der Röhrenknochen und anderen schweren Traumata beobachtet werden.

Für die Diagnostik der Erkrankungen ist der Spiegel der Pankreaslipase entscheidend, jedoch für eine genaue Diagnose allein nicht ausreichend. Blutanalyse auf Lipase nur nach solcher Analyse des Blutes zu stellen es ist kompliziert – in den ersten Tag der Verschärfung der Pankreatitis wird lipasa gemässigt erhöht und nur kann man auf den dritten Tag die ernste Enzymaktivität an den Tag bringen. So wenn die Infektion der Bauchspeiseldrüse vom Erscheinen der Wassergeschwülste begleitet wird, der Stand lipasy befindet sich in den Grenzen der Norm, wenn beim Patienten gemorragitscheski pankreonekros (eine der Komplikationen der scharfen Pankreatitis), so wird die Anzahl lipasy die Norm in drei und mehr Male übertreten. Und wenn beim Menschen fettig pankreonekros, so wird die bedeutende Steigerung des Standes lipasy nicht.

Eine ungünstige Prognose einer Bauchspeicheldrüseninfektion wird angenommen, wenn der Lipasewert um das Zehnfache oder mehr erhöht ist und über drei Tage nicht auf ein Drittel des Normalwerts absinkt.

Die Hyperaktivität der Lipase bleibt gewöhnlich 3 bis 7 Tage nach Beginn der Entzündung bestehen; eine Rückkehr zum Normalwert erfolgt erst nach 7 bis 14 Tagen.

Ein niedriger Lipasewert deutet auf folgende Ursachen hin:

Ein erniedrigter Lipasewert kann auf das Vorhandensein onkologischer Erkrankungen hindeuten, wobei der Pankreaskrebs die häufigste Ausprägung darstellt.

Zudem kann ein gesenkter Lipasewert bei erblicher Hyperlipidämie (erhöhter Spiegel von Lipiden im Blut), einer schlechten Ernährung mit Fettüberwiegen oder nach einer Pankreatektomie auftreten.

Ein Mangel an Lipase kann darauf hindeuten, dass sich eine akute Pankreatitis in eine chronische Form übergegangen ist.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Die höchste gemessene Körpertemperatur bei Uilli Jones (USA) betrug 46,5 °C; der Patient wurde mit dieser Temperatur ins Krankenhaus eingeliefert.


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