Lissobakt

Lissobakt® – Tabletten zur Auflösung von Speiseresten Lissobakt – das kombinierte Antiseptikum für die lokale Anwendung in der Zahnmedizin und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Packungsform und Inhalt

Darreichungsform: resorbierbare Tablette, weiß mit gelb- oder cremefarbenem Schimmer, rund, mit Teilrisse auf einer Seite (in Blister zu 10 Stück, im Karton 3 Blister).

Wirkstoffgehalt von Lissobakt pro Tablette

  • Lysohydrochlorid: 20 mg
  • Pyridoxinhydrochlorid: 10 mg

Hilfsstoffe: Pflanzengummi Tragacanth, Lactosemonohydrat, Magnesiumstearat, Vanillin, Natriumsaccharinat

Anwendungshinweise

Die Anwendung von Lissobakt bei der Behandlung infektiös-entzündlicher Erkrankungen des Zahnfleisches, der Mundschleimhaut und des Kehlkopfes:

  • Entzündung der Schleimhaut der oberen Atemwege
  • Zahnfleischentzündung
  • Mundschleimhautentzündung
  • Geschwüre im Mund
  • Erosionen der Mundschleimhaut unterschiedlichster Ursache
  • Herpes-simplex-Infektionen der Mundschleimhaut (als Teil einer komplexen Therapie)

Kontraindiziert bei Syndrom der Glukose-Galaktose-Malabsorption, Laktaseinsuffizienz und Laktoseintoleranz

  • Kontraindikationen: Syndrom der Glukose-Galaktose-Malabsorption, Laktaseinsuffizienz sowie Laktoseintoleranz
  • Alter bis zum dritten Lebensjahr
  • Individuelle Unverträglichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Arzneimittels

Anwendungsform und Dosierung

Lissobakt-Tabletten sind für die lokale Therapie des Mundraums bestimmt; sie werden durch langsames Auflösen (nicht Kauen) eingenommen, wobei sich die auftauende Masse im Mund so lange wie möglich halten soll.

Empfohlene Dosierung

  • Bei Patienten ab dem 12. Lebensjahr: 2 Tabletten dreimal bis viermal täglich;
  • Bei Kindern zwischen 7 und 12 Jahren: 1 Tablette 4-mal täglich;
  • Bei Kindern im Alter von 3 bis 7 Jahren: 1 Tablette 3-mal täglich.

Empfohlene Anwendungsdauer: 8 Tage

Gegenanzeigen und Nebenwirkungen

Bei Anwendung des Präparats können allergische Reaktionen auftreten.

Wichtige Hinweise

Sollte eine allergische Reaktion auftreten, muss die Einnahme sofort abgebrochen werden.

Die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit ist nach ärztlicher Rücksprache möglich.

Arzneimittelwechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme dieses Präparats mit Chloramphenicol, Penicillin, Nitrofurantoin und anderen Antibiotika kann deren therapeutische Wirkung verstärken.

Lissobakt kann die Wirkung von Diuretika verstärken.

Die gleichzeitige Einnahme von Levodopa und Lissobakt kann die therapeutische Wirkung des Levodopas verringern.

Aufgrund des antagonistischen Effekts gegenüber Pyridoxin oder einer erhöhten renalen Ausscheidung kann die Kombination mit Penicillamin, Isoniazid, Pyrazinamid, Östrogenen und Immunsuppressiva den Bedarf an Pyridoxin steigern.

Lagerfristen und Lagerbedingungen

Lagern Sie bei Temperaturen zwischen 10 und 30 °C. Das Arzneimittel vor Kindern aufbewahren.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 5 Jahre.

Ob Das sollten Sie wissen:

Hätten die Leber ihre Funktion eingestellt, wäre der Tod innerhalb weniger Tage eingetreten.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt