Loperamid

Online-Apotheken-Preise:

Ab 12 Rubel

Loperamid in Tabletten Loperamid – symptomatisches Antidiarrhetikum.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Arzneiformen:

  • Tabletten: zylindrische Form mit Teilungsrille; Farbe weiß oder weiß mit gelblicher Schattierung (in Umreifungspackung zu 10 Stück, im Pappkarton 1–2 Packungen, oder zu 20 Stück in einem Pappkarton; zu 100 oder 200 Stück in Polyethylen-Fläschchen aus hochdichtem Polyethylen, in der Pappschachtel enthalten: 72 Fläschchen)
  • Kapseln (in Umreifungspackung: zu 10 Stück im Pappkarton (1, 2 oder 3 Packungen); zu 5 Stück im Pappkarton (2 oder 4 Packungen); zu 7 Stück im Pappkarton (1, 2 oder 4 Packungen); in Glasbehältern aus dunklem Material oder Polymer-Fläschchen zu 20 Stück im Pappkarton (entweder 1 Behälter oder 1 Fläschchengehäuse).

Wirkstoff: Loperamid (Loperamidhydrochlorid)

  • Dosierung: 1 Tablette enthält 2 mg
  • 1 Kapsel enthält 2 mg

Hilfsstoffe:

  • Die Tabletten enthalten Laktose, Magnesiumstearat, Kartoffelstärke und Polyvinylpyrrolidon.
  • Die Kapseln enthalten Milchzucker, Magnesiumstearat, Maisstärke, Luft und Talkumpulver.

Anwendungshinweise

Loperamid wird zur symptomatischen Behandlung von akuten und chronischen Durchfällen unterschiedlicher Ätiologie eingesetzt. Dies umfasst medikamentöse, allergische sowie psychogene Ursachen, ferner Durchfälle, die durch Veränderungen der qualitativen Zusammensetzung der Nahrung oder des Ernährungsregimes hervorgerufen werden, sowie Störungen des Stoffwechsels und der Resorption.

Das Präparat dient der Regulation des Stuhlgangs bei Ileostomie sowie im Rahmen einer komplexen Therapie von infektiös bedingten Durchfällen.

Kontraindikationen

  • Eine Monotherapie bei Infektionen des Gastrointestinaltrakts (einschließlich akuter Dysenterie)
  • Ulzerative Kolitis im Stadium der Exazerbation
  • Pseudomembranöse Enterokolitis
  • Ileus
  • Erstes Schwangerschaftsdrittel
  • Stillzeit
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe des Arzneimittels

Das Präparat ist bei Leberinsuffizienz und funktioneller Störung der Leber mit Vorsicht anzuwenden

Die Anwendung von Loperamid im II. und III. Schwangerschaftsdrittel ist nur zulässig, wenn das Risiko für den Fötus geringer ist als der erwartete therapeutische Nutzen für die Mutter

Eine zusätzliche Gabe von Loperamid ist kontraindiziert:

  • Tabletten: bei Obstipation, Meteorismus und Subileus; bei Kindern bis zum Alter von 4 Jahren
  • Kapseln: bei Glukosgalaktosemalabsorption, Laktasemangel, Laktaseinsuffizienz, Divertikulose sowie Kindern bis zum Alter von 6 Jahren.

Anwendungsform und Dosierung

  • Tabletten: Zungenseitlich anwenden (auf die Zunge legen und einige Sekunden warten, bis sie sich vollständig gelöst haben; anschließend mit Speichel schlucken, nicht mit Wasser). Empfohlene Erwachsenendosierung bei akuter Diarrhöe: 2 Tabletten als Anfangsdosis, danach 1 Tablette nach jedem flüssigen Stuhl, jedoch nicht mehr als 8 Tabletten pro Tag. Bei langanhaltender Diarrhöe: 1 Tablette als erste Dosis, anschließend individuell die Dosis wählen, bei der die Stuhlfrequenz auf ein- bis zweimal täglich reduziert wird (maximal 6 Tabletten). Pädiatrische Dosierung: Kinder von 4–8 Jahren – 3 bis 4 Tabletten pro Tag nach der ersten Tablette über einen Zeitraum von 3 Tagen; Kinder von 9–12 Jahren – 4 Tabletten pro Tag über eine Kur von 5 Tagen.
  • Kapseln: vollständig schlucken, mit Wasser einnehmen. Zu Beginn einer akuten oder chronischen Diarrhöe-Therapie nehmen Erwachsene 2 Kapseln ein, danach jeweils 1 Kapsel nach jeder Defäkation bei flüssigem Stuhl, jedoch nicht mehr als 8 Kapseln pro Tag. Bei Kindern ab dem 6. Lebensjahr mit akuter Diarrhöe: 1 Kapsel nach jedem flüssigen Stuhl, maximal jedoch 3 Kapseln pro Tag. Im Falle des Ausbleibens der Defäkation ist die Einnahme des Präparats nach mehr als 12 Stunden zu unterbrechen.

Nebenwirkungen

  • Tabletten: Verdauungssystem – Übelkeit, Mundtrockenheit, Schwellungen, Bauchschmerzen, Verstopfung; Nervensystem – Schläfrigkeit, vermehrte Erschöpfbarkeit, Schwindel; allergische Reaktionen – Exanthem.
  • Kapseln: Auftreten einer allergischen Reaktion (Exanthem), Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit, Schwindel, Hypovolämie, Elektrolytstörungen, Bauchschmerzen, Darmkolik, Mundschleimhauttrockenheit, Übelkeit, Gastralgien, Erbrechen, Meteorismus; selten – Harnretention; äußerst selten – Ileus.

Besondere Hinweise

Falls nach zwei Tagen der Loperamid-Einnahme kein klinischer Effekt eintritt, ist eine ärztliche Konsultation zur Diagnosepräzisierung und zum Ausschluss eines infektiösen Krankheitsgeschehens erforderlich.

Bei Auftreten von Bauchauftreibung oder bei Verdacht auf eine Fehldosierung des Präparats ist die Einnahme sofort zu unterbrechen.

Während des Therapieverlaufs muss der Zustand der Patientinnen hinsichtlich einer Pseudohypertonie und einer funktionellen Lebervergiftung sorgfältig überwacht werden, da das Risiko einer Neurotoxizität besteht.

Bei der Behandlung von Durchfall sollte dem Patienten eine reichliche Flüssigkeitszufuhr angeboten werden; es ist empfehlenswert, regelmäßig den Verlust an Flüssigkeit und Elektrolyten zu kompensieren.

Loperamid darf in klinischen Situationen nicht angewendet werden, die eine Unterdrückung der Darmperistaltik erfordern.

Zur Behandlung einer Überdosierung sollte Naloxon als Gegengift gegen Loperamid verabreicht werden.

Während des Einnahmezeitraums müssen Patienten bei Tätigkeiten, die eine erhöhte psychomotorische Reaktionsfähigkeit und Konzentration erfordern (z. B. das Führen von Fahrzeugen), besondere Vorsicht walten lassen.

Arzneimittelinteraktionen

Die gleichzeitige Einnahme mit Colestiramin kann die Wirksamkeit des Präparats verringern.

Die Kombination von Loperamid mit Ritonavir oder Trimethoprim erhöht dessen Bioverfügbarkeit.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Vor Kindern sichern. An einem kühlen, trockenen und lichtgeschützten Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C lagern.

Haltbarkeit: Tabletten 3 Jahre, Kapseln 2 Jahre.

Preise in Online-Apotheken:

Name des Arzneimittels

Preis

Apotheken

Loperamid-Tabletten 2 mg (20 Stück)

12 Rubel

Zur Anschaffung

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Loperamid-Tabletten 2 mg (10 Stück)

13 Rubel

Zur Anschaffung erhältlich

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Loperamid-Kapseln 2 mg (10 Stück)

13 Rubel

Zur Anschaffung erhältlich

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Loperamid-Tabletten 2 mg (20 Stück)

15 Rubel

Zur Anschaffung erhältlich

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Loperamid-Kapseln 2 mg (10 Stück)

27 Rubel

Zur Anschaffung

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Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Es gibt sehr seltene medizinische Syndrome, wie beispielsweise das Zwangsschlingen von Gegenständen. Bei einer Patientin mit dieser Manie wurden 2.500 fremde Gegenstände im Magen gefunden.


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