Lufar

Der Lufar ist ein räuberischer Fisch, der zur Gruppe der Okuneobrasny-Fische gehört und ein wichtiges Objekt des Fischfangs sowie der Fischverarbeitung darstellt. Sein Körper weist eine flache, verlängerte Form auf. Die sexuelle Reife wird im Alter von fünf Jahren erreicht. Die Länge kann einen Meter erreichen, das Gewicht bis zu 15 Kilogramm.

Frischer Lufar

Die Fangzeit erstreckt sich vom Ende Juli bis fast zum Ende November. Gewöhnlich versammelt sich der Lufar in den Flussdeltas, wo viel Malchow und junge Fische vorkommen, die er als Nahrung nutzt. Das Fischfangen ist recht kompliziert, da der Lufar aus dem Wasser springt; er verfügt über große Kraft. Es sind Fälle bekannt, bei denen der Lufar beim Herauskommen aus dem Wasser die Finger und Beine der Fischer verletzt hat, wobei er Rißwunden hinterlassen, die an Bisswunden von Hunden erinnern.

Der Vertrieb

Der Lufar gehört zu den wandernden Fischarten und kommt in den Meeren der gemäßigten sowie tropischen Klimazonen vor, mit Ausnahme der östlichen Pazifikküste. In den Schwarzen und Asowschen Meeren ist er weit verbreitet.

Verwendung des Lufars

Das Fleisch des Lufars besitzt einen guten Geschmack und hohen Nährwert. Es hat eine weiße Farbe und eine dichte Konsistenz. Im Verkauf kann man den Lufar frisch, gefroren oder gesalzen finden. In Russland wird dieser Fisch häufiger in Form von Filets unter dem Namen „Meerbarsch" verkauft und für das Kochen, Braten oder Grillen verwendet.

Das Gericht „Lufar nach Kiewer Art" ist sehr lecker. Zur Zubereitung ist es notwendig, das Fischfilet durch den Fleischwolf zu drehen. Das gewonnene Hackfleisch wird nach Geschmack mit Salz und Pfeffer gewürzt, sorgfältig geknetet und kleine Fladen daraus geformt. Die Fladen werden in geschlagenem Ei befeuchtet, entweder gewendet oder in Mehl getaucht und in einer großen Menge gut erhitztem Pflanzenöl gebraten. Vor dem Servieren des Kotelett-Fladens wird er mit angeheizter Butter begossen. Als Beilage können man das Gemüse, die Stampfkartoffeln oder die Bratkartoffeln reichen. Zum Schmuck verwendet man Stückchen Tomate, leicht gesalzenen Gurkenschinken, Zitronenscheiben und grüne Salatblätter.

Zusammensetzung und Eigenschaften des Lachses

Der Lachs genießt große Beliebtheit bei Köchen und Hausfrauen; das Fischfleisch lässt sich leicht reinigen, besitzt eine zarte Haut und enthält keine kleinen Knochen im Fleisch, wodurch es beim Kochen seine Form gut behält.

Das Fleisch des Lachses ist ein wertvolles, nahrhaftes Produkt: Es enthält etwa 20 % Eiweiß, über 5 % Fett und keine Kohlenhydrate; der Kaloriengehalt von 100 Gramm Fischfleisch beträgt 109,4 kcal.

Das Fett im Lachs enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die antioxidative Eigenschaften besitzen und den Menschen vor vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie des kardiovaskulären Systems schützen.

Das Eiweiß im Lachs ist leicht verdaulich; daher eignet sich dieser Fisch für eine diätetische Ernährung sowie für ältere Personen und Kinder.

Gebratener Lufar

Neben den Kohlenhydraten enthält das Lachsfleisch reichlich Vitamin PP und Mineralstoffe: In 100 Gramm Lachs finden sich 1,8 mg Eisen, 220 mg Phosphor, 30 mg Kalzium, 335 mg Kalium und 100 mg Natrium. Der im Fisch enthaltene Phosphor ist für den menschlichen Organismus von großer Bedeutung, da er zur Synthese zahlreicher Enzyme sowie der Adenosintriphosphorsäure (ATP) benötigt wird, die als energetischer Vorrat jeder lebenden Zelle dient.

Das Lachsfleisch ist darüber hinaus reich an extrinsischem Faktor (Cyanocobalamin). Dieses Vitamin verbessert die Myelinsynthese und die DNA-Bildung, beteiligt sich direkt am Fettstoffwechsel und fördert die Zellatmung, insbesondere bei längerer oder starker Sauerstoffmangelversorgung.

Der regelmäßige Verzehr von Lachs wirkt sich positiv auf die Verdauung und das Nervensystem aus und verbessert den Hautzustand; aufgrund des Fehlens von Kohlenhydraten im Fisch eignet er sich zudem für eine diätetische Ernährung bei Diabetes mellitus.

Ob Das sollten Sie wissen:

Laut Statistik steigt das Risiko für Rückentraumata am Montag um 25 % und das Risiko eines Herzinfarkts um 33 %; seien Sie daher vorsichtig.


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