Mayonnaise

Diese weiße und sehr leckere Soße genießt eine große Beliebtheit weltweit. Mayonnaise – kalte weiße Soße

Mit Mayonnaise lässt sich jede beliebige Nahrung verzehren – vom Döner bis zu Hotdogs und allerlei Salaten. Sie wird auch als Marinade für Fleisch verwendet, wobei Essig und Wein ersetzt werden können. Die erstaunlichen Geschmacksqualitäten der Mayonnaise haben ihr zwar großen Ruhm beschert, zugleich fällt auf dieses Produkt aber auch nicht wenig Kritik.

Die Geschichte der Entstehung der Mayonnaise

Im fernen 18. Jahrhundert führten französische Truppen unter dem Oberbefehl des Herzogs Richelieu die Belagerung der spanischen Stadt Bearn. Die langdauernde Belagerung führte dazu, dass bei der französischen Armee ernste Probleme mit den Vorräten entstanden. Es blieben nur Olivenöl, Eier, Salz und einige Gewürze übrig. Eine Ernährung von nur einem Ei hat die Soldaten sehr schnell satt; daraufhin befahl Herzog Richelieu den Köchen, eine leckere Platte aus den im Vorrat vorhandenen Lebensmitteln zu erfinden. Dann wurde das Rezept der Soße – der Mayonnaise eben – erdacht.

Die Mayonnaise: Kaloriengehalt und ernährungsphysiologische Eigenschaften

Da die Fette für den Hauptgeschmack verantwortlich sind, werden die Geschmacksqualitäten der Mayonnaise dadurch besser unterstützt, obwohl das Produkt fettig ist. In vielen europäischen Ländern gelten spezielle Standards, die den Fett- und Kaloriengehalt von Mayonnaise regeln. So muss Salatmayonnaise einen Fettgehalt von mindestens 50 % aufweisen. Wird der Fettgehalt niedriger, wird das Produkt als Salatauftopping bezeichnet; es darf jedoch nicht als Mayonnaise klassifiziert werden.

Mayonnaisen, die in Russland erhältlich sind, lassen sich nach ihrem Kaloriengehalt in drei Gruppen einteilen:

  • Klassische Mayonnaise enthält etwa 55 % Fett; ihr Kaloriengehalt liegt bei über 600 kcal pro 100 g Produkt.
  • Mayonnaise mit mittlerem Fettgehalt weist einen Fettanteil von 40 bis 55 % auf und hat einen Kalorienwert zwischen 380 und 550 kcal.
  • Leichte Mayonnaise enthält weniger als 40 % Fett; ihr Kaloriengehalt liegt im Bereich von 100 bis 350 kcal.

Der glykämische Index der Mayonnaise mit mittlerem Kaloriengehalt liegt bei etwa 60; sie besteht zu 5,2 % aus Kohlenhydraten, zu 40 % aus Fetten und zu 0,5 % aus Proteinen.

Nachteile von Mayonnaise.

Industriell hergestellte und im Handel erhältliche Mayonnaisen lassen sich aufgrund des hohen Gehalts an Konservierungsstoffen und Säuren zur Haltbarmachung sowie durch den Ersatz natürlicher Eier durch Soja- oder Palmöl-Lecithin und Emulgatoren kaum als gesundheitsfördernd bezeichnen; zudem enthalten sie häufig Geschmacksverstärker wie Glutamat, die das Gewöhnungsbedürfnis an Nahrungsmittelgeschmack fördern.

Vorteile von Mayonnaise.

Die nützlichen Eigenschaften von Mayonnaise ergeben sich aus ihren Inhaltsstoffen: Eier sind reich an Albumin (Eiweiß), und das Eigelb stellt eine wertvolle Quelle für Cholin dar, einen unverzichtbaren Bestandteil des Vitamin-B-Komplexes. Obwohl Eier cholesterinreich sind, benötigt man etwa 80 Eier, um die minimale Tagesdosis an Cholesterin zu erreichen. Kaloriengehalt klassischer Mayonnaise – über 600 kcal pro 100 g Produkt

  • Vorteile von Mayonnaise.
  • Pflanzliche Öle enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren und liefern wertvolle Nährstoffe; aufgrund ihres hohen energetischen Wertes dienen sie als Energiequelle. Zudem liefern sie Vitamine wie Vitamin E und unterstützen die Aufnahme von Vitamin A aus dem Gastrointestinaltrakt.
  • Essig zerstört krankheitserregende Bakterien, die während der Zubereitung in die Mayonnaise gelangt sein können; jedoch ist es zur Steigerung des Nutzens empfehlenswert, Apfelessig hinzuzufügen, da dieser heilsame Eigenschaften besitzt.

Selbst hergestellte Mayonnaise weckt zwar kein Misstrauen, muss jedoch ausschließlich aus hochwertigen und frischen Zutaten zubereitet werden. Denken Sie daran: Da Mayonnaise ein leicht verderbliches Produkt ist, sollten Sie sie niemals verzehren, wenn sie nicht gekühlt wurde, da dies eine schwere Lebensmittelvergiftung verursachen kann.

Liebhaber von Mayonnaise sollten bedenken, dass selbst hausgemachte Mayonnaise lediglich eine Soße und kein Hauptgericht darstellt; sie sollte nur als Zutat verwendet werden. Ihr Fettgehalt ist etwa doppelt so hoch wie der von saurer Sahne, sodass ein erheblicher Verzehr leicht zu Übergewicht führen kann, was wiederum die Entwicklung von Fettleibigkeit sowie Erkrankungen des kardiovaskulären Systems nach sich zieht. Beachten Sie in jedem Fall die Normen einer gesunden Ernährung!

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