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Mandel der Mandschurei

Mandelbaum – Baum oder Strauch der Gattung Walnuss Mandschurische Mandel

Beschreibung und Vertrieb

Die Mandschurische Walnuss ist ein naher Verwandter der gewöhnlichen Walnuss. Unter natürlichen Bedingungen wächst sie auf Bäumen von 25–30 Metern Höhe mit weit ausladender Krone. Auf offenen Stellen des Stammes bleibt das Wachstum geringer, und die Krone bildet ein breites Zelt. Solche Baumarten eignen sich hervorragend für den Schmuck eines jeden Gartens sowie zum Schutz vor Sonnenstrahlen und Regen.

Die Mandel der Mandschurei wächst in Primorje und Priamurje bis zum Fluss Amur im Westen. Sie bevorzugt Mischwälder, wächst an Flusstälern und auf angrenzenden Hängen. Den Baum findet man erfolgreich in Nowosibirsk, Gorno-Altaisk und anderen Regionen.

Die Blätter der Mandel der Mandschurei sind unpaarig gefiedert, erreichen eine Länge von bis zu 70 cm, bestehen aus 5–9 Blättchen und haben einen stark ausgeprägten Geruch, der Mücken abschreckt.

Der Baum blüht im Mai gleichzeitig mit dem Austrieb der Blätter; es bilden sich an den Zweigen kurze Rispen bis zu 12 cm Länge, die weibliche Blüten tragen, sowie Ohrhänge von bis zu 15 cm Länge mit männlichen Blüten.

Der Baum beginnt ab dem 6.–9. Lebensjahr zu fruchten. Die Frucht ist eine ovale, grüne Hülle; innerhalb des grünen Fruchtfleisches befindet sich die feste Schale, und in dieser liegt der ölhaltige Kern – das eigentliche Nussfleisch.

Die chemische Zusammensetzung der Mandel der Mandschurei.

Die Eigenschaften dieser Pflanze werden durch den Gehalt an nützlichen Substanzen bestimmt. In den jungen Blättern finden sich Gerbstoffe, Jod, Alkaloide sowie ätherisches Öl; zudem ist eine hohe Konzentration an Ascorbinsäure vorhanden (in etwa gleicher Menge wie in den Früchten des Hundsrosenstrauchs). In den Fruchthüllen wurden Gerbstoffe und Hydrojuglone nachgewiesen – Substanzen, die bei bestimmten Hauterkrankungen eine günstige Wirkung entfalten.

Die Kerne dieser Nüsse enthalten etwa 50 % fetthaltiges Öl.

Heilwirkungen.

Die Präparate wirken aufgrund der Pflanze krampflösend, schmerzstillend, zusammenziehend, entwurzelnd gegen Parasiten, blutzuckersenkend sowie mikrobizid. Hydrojuglone, die in den grünen Fruchthüllen enthalten sind, verleihen der Mandel der Mandschurei eine hautreinigende Eigenschaft und tragen zur Behandlung von Hautkrankheiten bei.

Die Mandel der Mandschurei besitzt fitonizide Eigenschaften: Unter der Nussschale wächst kaum Vegetation.

Die Blätter dieser Pflanze besitzen einen besonderen therapeutischen Wert aufgrund ihrer ausgeprägten antimikrobiellen Wirkung.

Anwendung

Die mandschurische Nuss wurde in der Fernöstlichen Medizin entdeckt; dort werden Aufgüsse aus Schale und Rinde sowie Extrakte aus den Blättern bei Entzündungen des Mundes, insbesondere bei Magenverstimmungen, eingesetzt.

Aus der Rinde junger Triebe werden Bäder bei verschiedenen Hauterkrankungen und Rheuma zubereitet, während Aufgüsse aus dem Kern als schmerzstillendes Mittel verwendet werden. Mandelbaum

Die Anwendung der mandschurischen Nuss ist als allgemein kräftigend, bakterizid, blutdrucksenkend sowie zur Senkung des Blutzuckerspiegels und zur Normalisierung des Stoffwechsels verbreitet.

Bei Angina pectoris gurgelt man mit dem Aufguss aus den Blättern; bei Durchfall und inneren Blutungen wird der Sud oral eingenommen.

Der fetthaltige Aufguss dieser Pflanze wirkt schmerzlindernd; das Einreiben der Hände mit frischen Nussblättern vor schwerer körperlicher Arbeit beugt Schwielenbildung vor.

Die Kerne der Nuss sind sehr nahrhaft und werden bei Gewichtsverlust des Organismus verzehrt.

Kontraindikationen

Für die Anwendung der Mandschurei-Nuss bestehen individuelle Kontraindikationen.

Ob Das sollten Sie wissen:

Der erste Vibrator wurde im 19. Jahrhundert erfunden. Er betrieb einen Dampfantrieb und war ursächlich für die Behandlung weiblicher Hysterie bestimmt.


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