Der Masseur

Der Masseur ist ein Fachmann mit medizinischer Ausbildung, der durch mechanische Einwirkung auf Muskeln und Gewebe die Funktion des Nervensystems sowie anderer physiologischer Systeme des Organismus fördert.

Massagetherapeut – Spezialist für Massage

Die Masseure arbeiten vor allem manuell; zusätzlich können spezielle Vorrichtungen eingesetzt werden. Zur Verbesserung der Wirkung auf die Rezeptoren verwenden die Masseure spezielle Öle.

Arbeitsbereiche der Massage

Masseure arbeiten im Sport, in der Medizin sowie in der Kosmetik. Sportliche Masseure beschäftigen sich mit der Vorbereitung von Athleten, medizinische Masseure – mit der zusätzlichen Behandlung verschiedener Erkrankungen, und kosmetische Masseure – mit der Korrektur von Hautdefekten.

Jede der oben genannten Massagen gilt als therapeutisch, da ihre Wirkung auf Haut, Muskeln und Wirbelsäule die Genesung bei Stoffwechselstörungen sowie Erkrankungen der Atmungsorgane, des Nervensystems, des Herz-Kreislaufsystems, des Bewegungsapparates und der Geschlechtsorgane beschleunigt.

Die Massage wird häufig zur Rehabilitation von Menschen eingesetzt, die schwere Kopf-, Wirbelsäulen- oder Gliedmaßenverletzungen erlitten haben.

Medizinische Masseur sowie Experten anderer Fachrichtungen setzen in ihrer Arbeit verschiedene Techniken ein. Wesentlichste davon sind Vibrationen, Stöße, Reibungen und Streichungen.

Bevor der Masseur zum Dienst antritt, führt er eine allgemeine Untersuchung des Patienten durch, fragt nach den Beschwerden, sammelt die Anamnese und bestellt bei Bedarf Röntgenaufnahmen der Gelenke oder Tomographien.

Wann Sie einen Masseur konsultieren sollten

Die Massage unterscheidet sich von der Manualtherapie dadurch, dass sie primär zur Prophylaxe verschiedener Erkrankungen, zur Aufrechterhaltung des Immunsystems und zum Erhalt des allgemeinen Tonus eingesetzt wird.

Auch Personen mit Hals-, Lenden- oder Rückenschmerzen sowie Kopfschmerzen sollten einen Masseur aufsuchen; dies gilt ebenso für Patienten mit Muskeldehnungen, Heilungsphasen nach Frakturen, Arthritis, Myositis, Neuralgien, Hypertonie, Hypotonie, Lähmungen, Stenokardie, SCHKT-Erkrankungen, Bronchitis, Pneumonie oder Asthma sowie bei Funktionsstörungen des Dickdarms.

Der Kindermasseur ist gesondert zu betrachten; er wird konsultiert, wenn beim Kind folgende Erkrankungen vorliegen: Krampfadern, Kniegelenksarthrose, Plattfüße, verschiedene Stufen von Schenkelbeinverrenkungen, Muskelhypertonus oder Hypotonus sowie Nabelbrüche. Zudem unterstützen Kindermasseure bei Darmkoliken.

Ein qualifizierter Masseur kann bei der Arbeit mit Kindern die Lymphdrainage und Blutversorgung verbessern, den Stoffwechsel optimieren sowie die Funktion des Ausscheidungssystems und die Muskelmasse fördern.

Für welche Fälle die Massage kontraindiziert ist

Wenn Sie den Verlauf der Massage selbstständig übernehmen möchten, sollten Sie wissen, in welchen Fällen und bei welchen Erkrankungen eine Konsultation von kosmetischen, sportlichen oder medizinischen Masseuren unerwünscht ist:

  • Lymphadenitis;
  • Geschwülste
  • Akute Myokardischämie
  • Eitrige Hautinfektionen
  • Atherosklerose
  • Allergische Dermatitis mit Hautausschlägen
  • Erysipel
  • Syphilis
  • Trophische Geschwüre
  • Thrombose
  • Blutungen oder Blutungsneigung
  • Tuberkulose
  • Postoperative Phase mit verschiedenen Komplikationen
  • Herz-, Leber- und Nierenpathologien im akuten Stadium
  • Zustand nach Alkoholkonsum oder Drogenmissbrauch

Ausübung des Berufs als Masseur

Ausbildung von Masseuren an mittleren und höheren medizinischen oder sportlichen Einrichtungen

Neben der allgemeinen Ausbildung ist eine spezielle Vorbereitung in einer für die Massageausbildung akkreditierten medizinischen Einrichtung erforderlich, um ein qualifizationsbestätigendes Dokument zu erhalten.

Erwachsene und Kindermasseure müssen mindestens einmal alle fünf Jahre an Fortbildungen teilnehmen, attestiert werden und ihre Qualifikation bestätigen oder erweitern.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Personen, die sich regelmäßig zur Gewohnheit gemacht haben, frühstück zu essen, leiden seltener an Fettstoffwechselstörungen.


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