Norbaktin

Die Preise in den Online-Apotheken:

Ab 145 Rubel

Norbaktin, Tabletten mit Filmüberzug Norbaktin – das bakterizide Wirkstoffpräparat mit breitem Wirkspektrum.

Die Darreichungsform und der Inhalt

Die Darreichungsform – Tabletten, mit oder ohne Filmhülle: oval, mit abgeschrägten Rändern, weißer oder fast weißer Farbe; auf einer Seite das Risiko, auf der anderen die Prägung „NBT 400" (in Packungen à 10 Tabletten in Streifen oder Blisterkartons, wobei im Papierkarton 1, 2 oder 3 Streifen/Blister eingraviert sind).

Wirkstoff: Norfloxacin; der Gehalt pro Tablette beträgt 400 Milligramme.

Hilfsstoffe: Natrium-Croscarmellosa, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, kolloidales Siliziumdioxid, Natriumlaurylsulfat sowie gereinigtes Rutschpulver.

Inhalt der Hülle: Makrotabletten 400, Hypromellose, Titandioxid, gereinigtes Rutschpulver sowie gereinigtes Wasser.

Anwendungshinweise

Norbaktin ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Infektionskrankheiten, das aufgrund seiner Wirksamkeit gegen Mikroorganismen eine sensorische Wirkung auf Norfloxacine entfaltet.

  • Reisekrankheit mit Durchfall
  • Unkomplizierte Gonokokkeninfektion
  • Progressive Infektionen des Systems
  • Genitalinfektionen
  • Infektionen des Gastrointestinaltraktes

Das Präparat wird zudem zur Sepsisprophylaxe bei neutropenen Patientinnen eingesetzt.

Kontraindikationen

  • Nachgewiesene Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance-Wert unter 10 ml/min)
  • Petechien
  • Glukose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel
  • Gehirnblutkreislaufstörungen
  • Atherosklerose der Hirngefäße
  • Epilepsie (Anfallssyndrom)
  • Alter bis zum 18. Lebensjahr
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Norbaktin oder anderen Fluorchinolonen

Vorsicht anwenden

  • Myasthenia gravis
  • Zentralnervensystemstörungen
  • Nieren- und Leberfunktionsstörungen

Anwendungsform und Dosierung

Norbaktin – ein zur peroralen Anwendung bestimmtes Präparat: Die Tabletten müssen vollständig und ohne Verdünnung mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Den maximalen therapeutischen Effekt erzielt man durch die Einnahme des Präparates auf nüchternen Magen, etwa 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach der Nahrungsaufnahme.

Die Dosierung und die Therapiedauer für jeden Fall bestimmt der Arzt je nach den klinischen Angaben und dem Schweregrad des Krankheitsverlaufs.

Empfohlene mittlere Dosierung:

  • Akute unkomplizierte Blasenentzündung: 200–400 mg zweimal täglich über einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen.
  • Andere akute Infektionen der betroffenen Organsysteme: 400 mg zweimal täglich für 7 bis 10 Tage;
  • Rezidivierende und langdauernde Infektionen der betroffenen Organsysteme: 400 mg zweimal täglich über einen Zeitraum von 4 Wochen. Bei Rückfall: 400 mg einmal täglich für bis zu 12 Wochen.
  • Infektionen der Geschlechtsorgane: 400–600 mg zweimal täglich für 7 Tage;
  • Akute unkomplizierte Gonokokkeninfektion: 800 mg einmalig.
  • Infektionen des Gastrointestinaltraktes: 400 mg zweimal bis dreimal täglich für eine Kur von 3 bis 5 Tagen;
  • Prophylaxe der Reise-Diarrhö in epidemiologisch ungünstigen Gebieten: 400 mg einmal täglich, Therapiedauer nach Bedarf, jedoch nicht länger als 21 Tage.
  • Sepsis-Prophylaxe bei neutropenen Patientinnen: 400 mg dreimal täglich über einen Zeitraum von 8 Wochen;

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min oder Serumkreatinin ≥ 5 mg/100 ml) sowie bei Dialysepatienten ist die Dosierung auf einmal täglich nach der vollen Dosis oder zweimal täglich nach der therapeutischen Dosis anzupassen.

Nebenwirkungen

  • Allergische Reaktionen: Ödeme, Urtikaria, Pruritus sowie das Stevens-Johnson-Syndrom
  • Nebenwirkungen seitens des Verdauungssystems: Mundtrockenheit oder -bitterkeit, Anorexie, Diarrhöe, Übelkeit, Erbrechen sowie Bauchschmerzen. Bei Langzeitanwendung kann eine Pseudomembranöse Enterokolitis auftreten.
  • Nebenwirkungen seitens des Ausscheidungssystems: Kristallurie, Dysurie, Albuminurie, Polyurie, Glomerulonephritis, Hyperkreatininämie sowie Harnwegsblutungen.
  • Nebenwirkungen seitens des Nervensystems: Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Halluzinationen.
  • Kardiovaskuläres System: Arrhythmien, Tachykardie, Vaskulitis, Ohnmachten sowie arterieller Blutdruckabfall.
  • Stütz- und Bewegungsapparat: Sehnenentzündungen, Gelenkbeschwerden sowie Sehnenrisse.
  • Blutbildgebende Organe: Erhöhung der Eosinophilen-Zahl, Abnahme der Leukozytenzahl sowie Senkung des Hämatokrits.
  • Andere Erkrankungen: Candidose.

Besondere Hinweise

Zur Vermeidung einer Kristallurie ist während der Behandlung eine reichliche Flüssigkeitszufuhr (unter Kontrolle der Diurese) empfehlenswert.

Es ist zu berücksichtigen, dass Norfloxacin den prothrombinen Index erhöht. Patienten sollten vor operativen Eingriffen dem Arzt über die Einnahme von Norbaktin informieren, da während der chirurgischen Operation das Blutgerinnungssystem überwacht werden muss.

Während der Behandlung sollte die Einwirkung direkter Sonnenstrahlung vermieden werden, um Schwindelgefahr zu minimieren – insbesondere Vorsicht beim Autofahren und bei Tätigkeiten, die erhöhte Aufmerksamkeit und schnelle Reaktionsfähigkeit erfordern.

Bei Auftreten erster Symptome einer Sehnenentzündung oder Muskelschmerzen ist das Präparat abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.

Arzneimittelwechselwirkungen

Bei der kombinierten Anwendung mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln, Barbituraten oder anästhesierenden Präparaten ist die Kontrolle von Herzfrequenz, arteriellem Blutdruck und Elektrokardiogramm-Kennziffern erforderlich.

Bei gleichzeitiger Anwendung ist eine ständige Kontrolle der Gerinnungsparameter unter Warfarin notwendig.

Norfloxazin reduziert die Klärung von Theophyllin um 25 % (eine Dosisreduktion wird empfohlen), erhöht die Plasmakonzentrationen von Ciclosporin und indirekten Antikoagulanzien.

Antazida, die Magnesiumhydroxid oder Aluminiumhydroxid enthalten, sowie Präparate mit Sucralfat verringern die Resorption von Norfloxazin durch ihren Zink- oder Eisengehalt; daher müssen zwischen den Einnahmen dieser Mittel Intervalle von mindestens 4 Stunden eingehalten werden.

Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die die spasmogene Schwelle herabsetzen können, birgt das Risiko epileptiformer Krämpfe.

Norfloxacin vermindert bei gleichzeitiger Anwendung mit Nitrofurantoin die therapeutische Wirkung.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Lagern Sie das Arzneimittel an einem trockenen und für Kinder unzugänglichen Ort bei Temperaturen von bis zu 25 °C.

Die Haltbarkeit beträgt 3 Jahre.

Preise in Online-Apotheken

Name des Arzneimittels

Preis

Online-Apotheken

Norbaktin-Tabletten 400 mg (10 Stück)

145 Rubel

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