Passionsfrucht

Papaya – die tropische Frucht des Papayer-Baumes, der in Südamerika wächst. Die Früchte ähneln aufgrund ihrer länglichen Form und der grünlich-orangen dichten Schale der Melone. Der zweite Name für Papaya ist „Melonenbaum“.

Papaya

Nutzen von Papaya

Die bekannteste nützliche Eigenschaft der Papaya ist die Förderung der Verdauung. Dies wird durch das in den Früchten enthaltene Enzym Papain ermöglicht; es wirkt proteolytisch und enthält Substanzen, die dem Schilddrüsenhormon (SCHKT) ähneln sowie auf Pepsin wirken. Unter Einwirkung auf die Nahrung ähnelt Papain dem Magensaft – das Enzym hilft, aus ihr das Maximum an nützlichen Substanzen zu extrahieren.

Das Fruchtfleisch der Papaya ist nahrhaft und süß; es enthält Vitamin C, B-Vitamine, D, Kalzium, Kalium, Natrium, Phosphor sowie Eisen und Ballaststoffe.

Der Kaloriengehalt von 100 g frischer Papaya beträgt 39 kcal.

Anwendung der Papaya

Ein regelmäßiger Verzehr von Papaya kann das Krankheitsbild bei Magengeschwüren, Kolitis und Bronchialasthma sowie Leberproblemen verbessern.

Die Papaya zeichnet sich dadurch aus, dass sie den Blutzuckerspiegel normalisiert und die Darmtätigkeit fördert.

Beobachtungen zeigen, dass die Aufnahme von Papaya in das tägliche Menü von Personen mit erhöhter Magensäureproduktion dem Sodbrennen entgegenwirkt und den Zustand bei Gastritis verbessert.

Papaya eignet sich als erstes Nahrungsmittel für kleine Kinder, da sie gut vertragen wird und allergische Reaktionen selten auslöst.

Neuere Studien haben protektive Eigenschaften der Papaya sowie ihrer Ernährungserzeugnisse identifiziert; die Einnahme von Extrakten aus den trockenen Blättern des Baumes ermöglicht es, die Größe von Geschwülsten zu reduzieren. In Prüfungen an verschiedenen Krebsarten erwies sich der Extrakt in allen Fällen als wirksam; zudem bietet das Medikament aufgrund seiner Blattbasis keine Nebenwirkungen.

Bei der Studie des Extrakts wurde eine antivirale Eigenschaft der Papaya festgestellt.

Das Fruchtfleisch der Papaya hilft, die Folgen von Insektenstichen zu lindern, indem man ein Stückchen an der Bissstelle aufträgt.

Der geringe Kaloriengehalt der Papaya wurde von Diätassistenten festgestellt; eine positive Wirkung zeigt sich, wenn die Frucht in eine kohlenhydratarme Ernährung integriert wird.

Es wurde auch eine Monodiät auf Basis der Papaya entwickelt: Die Bedingung besteht darin, sich im Laufe einer Woche ausschließlich vom Salat aus dem Fruchtfleisch zu ernähren. Zur Zubereitung des Salats werden zwei grün-weiße Papayas fein gewürfelt, mit Schnittlauch oder Petersilie vermischt und ein Esslöffel Pflanzenöl sowie ein Teelöffel Zitronensaft hinzugefügt; etwas Salz wird ebenfalls verwendet. Wer eine Woche lang diesen Salat verträgt, kann bis zu 3–4 Kilogramm Gewicht verlieren.

Mit Hilfe der Papaya können Fastentage durchgeführt werden, indem man täglich 2–3 Früchte verzehrt.

Zur Behandlung von Hauterkrankungen und Infektionen wie Ekzemen oder Brandwunden wird das aus der Papaya extrahierte Ferment Papain eingesetzt.

Für die Therapie von Ekzemen werden auch Präparate verwendet, die aus dem Milchsaft unreifer Papayas gewonnen wurden; diese Mittel dienen zudem der Behandlung von Magenkrankheiten.

Die Wirksamkeit von Papaya gegen Darmwürmer ist bekannt – der Saft aus dem Fruchtfleisch unterstützt dabei.

Der regelmäßige Verzehr des Safts fördert die Entleerung des Darmtrakts und hilft, bestehende Infektionen zu beseitigen.

Papayasaft

Kosmetiker empfehlen den Saft sowie das feste Fruchtfleisch der Papaya zur Behandlung von Hautpigmentierungen und zum Entfernen unerwünschter Haarwuchsstellen; dabei wird beobachtet, dass das Enzym Papain Keratin abbaut.

Aufgrund der Papaya werden kosmetische Mittel für die Reinigung der Haut hergestellt.

Zur Behandlung von Problemhaut kann eine Maske aus dem Fruchtfleisch angefertigt werden; dadurch öffnen sich die Poren und reinigen sich.

Aus der Papaya werden auch Haarmasken zubereitet, um den Haarwurzeltonus aufrechtzuerhalten und Kopfschuppen zu entfernen.

Kontraindikationen

Es ist ratsam, sich bei der Verwendung von unreifen Papayas besonders vorzusehen; ihr Saft gilt als giftig und kann starke Hautallergien auslösen.

Um festzustellen, ob der Saft unschädlich ist, kann man seine Farbe prüfen – er sollte farblos und wässrig sein.

Für Papaya gibt es keine ernsthaften Kontraindikationen; lediglich bei entzündlichen Erkrankungen (SCHKT) ist Vorsicht geboten.

Ob Sie kennen das bereits.

Nachweislich erhöhen Frauen, die wöchentlich Bier oder Wein konsumieren, ihr Brustkrebsrisiko.


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