Die Wachtel

Die Wachtel – ein kleiner Vogel, der zur Familie der Fasanartigen gehört und in die Unterfamilie der Wachtel sowie in die Abteilung der Hühnervögel eingruppiert wird.

Entenbraten

Es gibt zehn Arten von Wachteln; zwei davon sind vom Menschen vollständig vernichtet worden. Zu ihnen gehören:

  • Die gewöhnliche Wachtel
  • Nicht meine Wachtel
  • Die australische Wachtel
  • Die schwarzbrüstige Wachtel
  • Die Harlekin-Wachtel
  • Die bemalte Wachtel
  • Die Ypsilophoren-Wachtel
  • Die Adansoni-Wachtel
  • Die Neuseeländische Wachtel (eine vom Aussterben bedrohte Art)
  • Die Gomera-Wachtel (eine vom Aussterben bedrohte Art)

Die gewöhnliche Wachtel oder Coturnix coturnix ist die am häufigsten in der Natur und im Haushalt vorkommende Art. Ihre Körperlänge beträgt 20 cm, das Gewicht liegt bei etwa 145 Gramm. Das Federkleid weist auf dem Rücken, am Oberkopf sowie hinter dem Schwanz hellgraubraune Flecken und querlaufende Streifen in grau-ocherfarbenem Ton auf. Der Unterschied zwischen Weibchen und Männchen besteht in der blasseren Färbung von Kehle und Kinn.

Die gewöhnliche Wachtel bewohnt Afrika, Westasien, Europa sowie Russland (im Osten bis zum Baikalsee). Sie überwintert in Südeuropa und Transkaukasien; die Hauptbestände ziehen nach Indien, Afrika und Arabien ab.

Die Wachtel wird sowohl in Haushalten als auch auf Geflügelhöfen gehalten, da sie anspruchslos und hochproduktiv ist.

Die nützlichen Eigenschaften der Wachtel.

Das Wachtelfleisch gilt als wertvollstes diätetisches Produkt. In Russland wurde es zur Delikatesse erklärt; im zaristischen Essen war es nicht nur wegen seiner Feinheit und Sättigung, sondern auch aufgrund seiner hohen ernährungsphysiologischen Qualität geschätzt.

Wachtelfleisch ist reich an Aminosäuren sowie Vitaminen der Gruppe B, Phosphor, Eisen, Kupfer und Kalium. Der Verzehr von Wachteleiern ist insbesondere für Patienten mit Erkrankungen der Lunge, Leber, des Bewegungsapparates sowie der Verdauungs- und kardiovaskulären Systeme besonders empfehlenswert. Dank des ausgeglichenen Nährstoffprofils eignet sich das Fleisch ideal für eine diätetische Ernährung: Es enthält kein Cholesterin, wird vom Organismus sehr gut verstoffwechselt und unterstützt die Wiederherstellung des Stoffwechsels.

Wir listen die Vorteile von Wachteleiern auf:

  • Das im Nährstoffprofil enthaltene Kalium wirkt blutdrucksenkend und harmonisierend auf den Organismus; es ist zudem maßgeblich für die Funktion des Gehirns verantwortlich.
  • Der Purinfaktor trägt zur Verbesserung der Mikroblutzirkulation in den Gefäßen bei und macht das Fleisch zu einem hervorragenden Mittel gegen Gichtprophylaxe.
  • Das Wachtelfleisch enthält im Vergleich zum Hühnerfleisch deutlich mehr Vitamin D, B1 und B2 und wirkt somit vorbeugend gegen Rachitis.
  • Der regelmäßige Verzehr von Wachteleiern fördert die Stärkung des Knochensystems, den Aufbau der Muskelmasse sowie die Steigerung des allgemeinen Organismustonus.

Der Nährwert des Wachteleiflesches

Der Kaloriengehalt von 100 Gramm Wachteleifett beträgt 134 Kilokalorien.

  • Protein: 21,76 g
  • Fett: 4,53 g
  • Kohlenhydrate: 0

Das Wachtelfleisch enthält unter anderem: den PP-Faktor (8,2 mg), die Ascorbinsäure (7,2 mg), den Antipellagrafaktor (0,47 µg), Vitamin B9 (7 µg), den Eluatfaktor (0,53 mg), Vitamin B5 (0,787 mg), Vitamin B2 (0,285 mg), Aneurin (0,283 mg), das Wachstumsvitamin (17 µg) sowie Selen (17,4 mg), Mangan (0,019 mg), Kupfer (594 µg), Zink (2,7 mg), Eisen (4,51 mg), Phosphor (307 mg), Kalium (237 mg), Natrium (51 mg), Magnesium (25 mg) und Kalzium (13 mg).

Zubereitung des Wachtelfleisches

Das fertige, eingefrorene Wachtelfleisch wird in Geschäften und Supermärkten angeboten. Gelang es Ihnen, einen toten Vogel gerade erst zu erlegen, müssen Sie das Wild vor der Zubereitung fachgerecht bearbeiten.

Beim Wachtelwild werden Kopf, Pfoten und Flügelenden entfernt, da sie keinen nennenswerten Nährwert besitzen, jedoch für die Herstellung von Diätbrühen geeignet sind. Anschließend wird das Wild in siedendem Wasser blanchiert und abgekühlt. Nach dem Blanchieren bleiben auf dem Wild noch feine Federn zurück, die mit Hilfe eines Gasbrenners entfernt werden.

Zusätzlich müssen beim Wachtelwild die inneren Organe entnommen werden. Das bearbeitete Wild wird unter warmem fließendem Wasser sorgfältig gewaschen und in Pergament- oder Zellophanbeutel verpackt. Die so verpackten Wachteln können bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden; eine längere Lagerung sollte ausschließlich im Gefrierfach erfolgen.

Gebratene Wachstümpel

Jedes Land hat seine beliebteste Zubereitungsweise für Wachteln. In Europa wird das Wachtelfleisch gerne gebraten, idealerweise auf dem Grill mit Gemüse- oder Fruchtbeilagen serviert. Die Franzosen bevorzugen es, den Vogel mit verschiedenen Füllungen zu füllen; besonders geschätzt werden dabei Pilze und Zitrusfrüchte.

Die Bewohner Westasiens bereiten aus Wachtelfleisch aromatischen Pilaw vor, die Griechen servieren das Wachtelwild zusammen mit frischem Kraut und Oliven. In Italien bevorzugen es traditionelle Gerichte wie Suppen und Saucen aufgrund der kräftigen Brühen.

Kontraindikationen

Individuelle Unverträglichkeit gegenüber Wachtelfleisch.

Ob Das ist Ihnen bereits bekannt.

Der menschliche Knochen ist viermal so fest wie Beton.


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