Teenagerrauchen

Das Teenagerrauchen ist ein ernstes modernes Problem, das eine unverzügliche Lösung auf staatlicher und gesellschaftlicher Ebene erfordert.

Das Rauchen im Teenageralter

Das Problem des Teenagerrauchens

Entsprechend den statistischen Befunden nimmt das Rauchen von Jugendlichen eine der führenden Positionen unter den modernen Problemen heranwachsender Generationen ein. Das Anfangsalter der Rauchenden liegt zwischen 7 und 10 Jahren, wobei die Altersgrenze mit jedem Jahr sinkt. Der Hauptbereich der Raucher bilden Schüler älterer Klassen im Alter von 14 bis 16 Jahren.

Jugendliche erreichen das Geld bei Eltern und Verwandten hauptsächlich durch betrügerische Mittel zur Erwerbung von Zigaretten. Dadurch werden familiäre Beziehungen verschärft, was zu ernsthaften Konflikten führt.

Das Teenagerrauchen betrifft verschiedene Schichten der Bevölkerung; es ist nicht nur auf Kinder aus ungünstigen Familien beschränkt, sondern auch auf Jugendliche aus sozial geschützten Verhältnissen.

In Russland gelten derzeit einige Gesetze, während neue Gesetzesentwürfe zur Beschränkung des Zugangs von Teenagern zur Tabakproduktion vorbereitet werden; in der Praxis wird jedoch ein großer Teil dieser Gesetze äußerst ineffektiv umgesetzt.

Die Wirkung von Nikotin auf den wachsenden Organismus ist negativ: Sie verzögert Wachstumsprozesse, verringert die Immunität und verursacht zahlreiche schwere Erkrankungen. Um das Problem des Teenagerrauchens zu lösen, muss eine Antitabakgesetzgebung eingeführt sowie Schutzmaßnahmen in Schulen, Freizeitstätten, Massenmedien und im Fernsehen konsequent verstärkt werden.

Gründe für das Rauchen bei Jugendlichen

Hauptgründe für das Rauchen bei Jugendlichen sind:

  • Das Bestreben, Erwachsener zu werden;
  • Die Nachahmung der Altersgenossen und älteren Gleichaltriger;
  • Der Wunsch nach Autoritätserlangung;
  • Die Nachahmung von Erwachsenen, Eltern und Verwandten;
  • Negative familiäre Verhältnisse;
  • Psychologische Probleme;
  • Soziale Anpassungsprobleme sowie Konflikte in zwischenmenschlichen Beziehungen;
  • Die Jugendkrise der emotionalen und physischen Entwicklung
  • Das Vorbildnehmen von Bildschirmhelden, handelnden Personen aus den Massenmedien und dem Fernsehen;
  • Depression.

Das Teenagerrauchen wird nicht nur als scheinbare Lösung eines bestimmten Problems wahrgenommen, sondern entwickelt sich allmählich zu einer verderblichen Gewohnheit und zum Bedürfnis nach Nikotin – einem Gift des Typs „nejtropnogo" (nicht tropfbar), das pathologische Veränderungen und Krankheiten verursacht.

Der Schaden des Teenagerrauchens.

Zahlreiche internationale medizinische Studien haben den ernsthaften Schaden des Rauchens für Jugendliche festgestellt: Die Sterblichkeit von Menschen, die bereits im Jugendalter mit dem Rauchen beginnen, ist mehrmals höher als bei erwachsenen Rauchern.

Der Schaden des Teenagerrauchens zeigt sich in ernsten pathologischen Prozessen, die eine Senkung der Gedächtnisleistung, eine Verringerung des Muskeltonus sowie eine Verschlechterung von Gehör und Sehkraft verursachen.

Nikotinharze zerstören Nervenzellen, rufen Ermüdung hervor, mindern die Gehirnaktivität sowie die Farbrezeptivität der Augen.

Bei konstantem Rauchen seit den ersten Wochen des Nikotinkonsums bei Jugendlichen beginnt eine Sehstörung: Es treten Schwellungen und Rötungen der Augen auf. Im weiteren Verlauf führt das Rauchen zu chronischen Entzündungen des Sehnervs, einer Erhöhung der Lichtempfindlichkeit sowie zur Ablösung der Netzhaut.

Der schwerwiegende Schaden des Rauchens für Jugendliche besteht im Auftreten schwerer Erkrankungen der Verdauungs-, Nervensysteme, des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Atmungsorgane und des Mittelohrs.

Bei Kindern, deren Mütter bereits seit dem Jugendalter geraucht haben, treten sowohl postnatale als auch Alterspathologien auf: Die Entwicklung dieser Kinder verzögert sich, sie leiden unter schweren erblichen Erkrankungen und entwickeln häufig geistige Behinderungen sowie Herzfehler.

Der Schaden des Teenagerrauchens besteht in der massiven Unterdrückung des Zentralnervensystems und des Gehirns. Zudem verschlimmert sich durch die Wirkung der giftigen Substanzen aus Tabakerzeugnissen das Funktionieren der Schilddrüse; es beschleunigt sich das Herzklopfen, es treten Reizbarkeit, erhöhter Durst und vermehrte Schweißabsonderung auf.

Das Teenagerrauchen führt zu Störungen des endokrinen Systems, Fehlfunktionen des Herzmuskels sowie Krämpfen der Blutgefäße. Die Belastung für das Herz nimmt zu; im Laufe der Zeit verlieren die Gefäße ihre Elastizität und Haltbarkeit.

Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass das Rauchen von Teenagern zur Senkung der Gehirnaktivität, Störungen des Arbeits- und Erholungsregimes, einer Beeinträchtigung der Aufnahme von Lehrmaterial sowie dem Verlust schöpferischer und sportlicher Fähigkeiten führt.

Die giftigen Komponenten des Zigarettenrauchs führen zu Kopfschmerzen, plötzlichen Migräneattacken, verringern die Zähigkeit und Arbeitsfähigkeit sowie die Koordination und Motorik.

Europäische Wissenschaftler haben den negativen Einfluss des Rauchens auf die Entwicklung der Geschlechtsorgane ermittelt. Bei Mädchen werden schwerwiegende Entwicklungsstörungen der Brustdrüsen sowie Probleme mit dem Menstruationszyklus beobachtet. Ähnlich wie bei jungen Männern ist auch bei Mädchen wahrscheinlich das Auftreten von Unfruchtbarkeit. Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Pathologien und schweren Erkrankungen zu verringern, ist es notwendig, sofort mit dem Rauchen aufzuhören.

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