Rheuma des Herzens

Kurze Charakteristik der Erkrankung

Rheuma des Herzens

Zu den Problemen des Herzens gehören Merkmale der modernen Gesellschaft, die durch folgende Faktoren gekennzeichnet sind: bewegungsarme Lebensweise, Begeisterung für schädliche Gewohnheiten, ungeordnete sexuelle Beziehungen und falsche Ernährung. Zudem können Ursachen für Herzleiden Beschädigungen des Brustkorbes, erbliche Faktoren, Syphilis, Sklerose der Gefäße sowie andere Erkrankungen sein. Unter den am weitesten verbreiteten Problemen des kardiovaskulären Systems nimmt das Rheuma des Herzens eine besondere Stellung; seine Behandlung wird jungen Männern immer häufiger auferlegt.

Das Rheuma des Herzens stellt einen entzündlichen Prozess dar, der dem Rheuma eigen ist. Dabei kommt es zur Zerstörung der Gewebe, zur Bildung rheumatischer Knötchen, deren nachfolgender Vernarbung und zur Entwicklung einer Kardiosklerose. Wir werden feststellen, dass die Entzündung meist keine deutliche Lokalisation aufweist; in Einzelfällen erfasst sie jedoch alle Hüllen des Organs. Im Übrigen führt die moderne Medizin mit ihren ergebnisreichen diagnostischen Technologien selten zu einem solchen traurigen Ausgang. In der Regel gelingt es, die Erkrankung rechtzeitig zu behandeln, sobald erkannt wird, dass sie sich in einer bestimmten Abteilung konzentriert. Wenn bei der Diagnose Symptome vorliegen, die auf eine Entzündung des Herzmuskels hindeuten, sprechen Ärzte von Myokarditis. Die Befallung der Innenhaut wird als Endocarditis bezeichnet. Berührt der entzündliche Prozess die äußere Hülle, so spricht man vom Perikarditis.

Symptome und Krankheitsbild des Rheuma des Herzens

Bei der Untersuchung in spezialisierten Kliniken zeigen sich bei Patientinnen: Erweiterung der Herzgrenzen, Veränderung der Blutzusammensetzung, Auftreten von Geräuschen bei der Arbeit des Organs sowie eine Verschlechterung seiner Töne. Das Auftreten von Symptomen einer Herzinsuffizienz ist dabei vollständig möglich. Zudem sind folgende charakteristische Merkmale des Rheuma des Herzens zu nennen:

  • Schmerzen im Brustbereich;
  • Erhöhung der Körpertemperatur;
  • Nasenbluten;
  • Unregelmäßiger Herzschlag;
  • Allgemeine Schwäche;
  • Häufige Atemnot;
  • Blässe der Hautdecken;
  • Schwellung;
  • Schnelle Ermüdbarkeit selbst bei geringfügigen körperlichen Belastungen.

Je nach Ausprägung des entzündlichen Prozesses unterscheiden Ärzte das Herd- und das rheumatische Rheuma des Herzens. Das erste wird durch schwache Erscheinungsformen der Herzinsuffizienz und eine Vergrößerung des Organs ohne adäquate Behandlung charakterisiert. Die Klappen sind besonders gefährdet, da sie den entzündlichen Reaktionen am stärksten ausgesetzt sind. Wird das diffuse Rheuma des Herzens diagnostiziert, sind die Symptome stärker ausgeprägt und werden durch massive Erscheinungsformen der Herzinsuffizienz charakterisiert, was die Wahl der Therapiemethodik beeinflusst.

Das rheumatische Fieber – Behandlung der Erkrankung

Behandlung des Rheumas des Herzens

Das Hauptziel der Therapie ist es, den Grad des entzündlichen Prozesses zu verringern, die Symptome der Herzinsuffizienz zu beseitigen und dem kardiovaskulären System seine normale Funktionalität zurückzugeben. Bei verschärftem rheumatischem Fieber wird dem Patienten strenge Bettruhe auferlegt. Aus diesem Grund werden Patientinnen in der Regel stationär aufgenommen, wobei es unter Krankenhausbedingungen deutlich einfacher ist, den Zustand des Patienten zu beurteilen und dringende Maßnahmen bei Verschlimmerungen des entzündlichen Prozesses durchzuführen.

Die Therapie des Rheuma des Herzens basiert auf einer komplexen Behandlung mit obligatorischer Anwendung von Antibiotika und entzündungshemmenden Mitteln; den Patienten werden Penicillin, Erythromycin und Glukokortikoide verschrieben. Bei akuten und komplizierten Formen wird die Behandlung im Krankenhaus mit Gamma-Globulin-Präparaten und sensibilisierenden Medikamenten aufgebaut. Zusätzlich wird während des gesamten Kurses eine antiphlogistische Therapie durchgeführt, bei der Vitaminpräparate, einschließlich Ascorbinsäure, eingesetzt werden.

Die optimale Dosis der Glukokortikoide wird unter Berücksichtigung der Schwere der Pathologie und des Ausmaßes der auftretenden Veränderungen gewählt. In der Regel erhalten Patientinnen Prednisolon in einer Höhe von 15–25 Milligramm pro Tag, wobei die Hauptdosis auf die Morgenstunden gelegt werden sollte. Wird dem Patienten ein protrahiertes Rheuma des Herzens diagnostiziert, wird die Behandlung im Krankenhaus mit nichtsteroidalen entzündungshemmenden Mitteln aufgebaut, die mit Glukokortikoiden und Basispräparaten (Chlorochin, Plaquenil, Benzylpenicillin) kombiniert werden.

Die Kurbehandlung spielt eine große Rolle bei der Bewältigung des Rheuma des Herzens. Frische Luft, Mineralwasser, Fangotherapie und ein gemessener, ruhiger Lebensstil haben einen erheblichen Effekt und tragen zur schnellen Wiederherstellung der Patienten selbst nach einer protrahierten und schwierigen Behandlung bei; zudem können auch Hilfe und multizentrische Konditionierungssysteme in Anspruch genommen werden.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Im Laufe des Lebens produziert ein statistisch durchschnittlicher Mensch weder viel noch wenig zwei große Speicheldrüsen.


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