Das Kaposi-Sarkom

Symptome der Kaposi-Sarkom

Die furchtbare Krankheit „Kaposi-Sarkom" wurde zu Ehren des österreichischen Dermatologen Moritz Kaposi benannt, der diese Hauterkrankung erstmals beschrieb. Es handelt sich um eine Geschwulst, die sich aus den Blutgefäßen der Haut entwickelt.

Das Kaposi-Sarkom wird durch das Auftreten von rot-graubraunen Hautflecken mit hellen Rändern charakterisiert. Es handelt sich um ein Malignom (eine bösartige Neubildung in der Dermis), das eine Lebensgefahr für den Menschen darstellt.

Nach den Hauptmerkmalen werden zwei Formen des Kaposi-Sarkoms unterschieden:

  • Die klassische Form der Krankheit – das Kaposi-Sarkom – betrifft vor allem ältere Personen in europäischen Ländern. Das Sarkom ist bösartig, wächst langsam und bleibt lokalisiert, ohne sich auf andere Körperabschnitte auszubreiten.
  • Die zweite Form der Erkrankung – das epidemische Kaposi-Sarkom – betrifft Kinder und junge Männer aus Zentralafrika. Diese Variante greift innere Organe an und befällt dabei häufig auch die Dermis. Zur Risikogruppe gehören zudem Menschen mit AIDS.

Symptome des Kaposi-Sarkoms

Das Kaposi-Sarkom kann Haut, innere Organe sowie Lymphgefäße betreffen. Bei den ersten Symptomen erscheint das Sarkom oft als graubrauner Fleck an bevorzugten Stellen: auf Füßen, Händen oder Unterschenkeln. Der Fleck ist zunächst klein und entwickelt sich im Laufe der Zeit weiter; dies kann zu Atembeschwerden und Juckreiz führen. Anschließend wird der Fleck größer, schwillt an und fühlt sich beim Abtasten glatt oder uneben an. Auch Blutergüsse und Pigmentierungen sind möglich.

Der Krankheitsverlauf kann das Symptom des Kaposi-Sarkoms in einem anderen Verlauf zeigen: Ein violetter, ovaler Fleck erscheint am Körper, entwickelt sich allmählich und breitet sich auf Lymphknoten sowie innere Organe aus, was zu inneren Blutungen führen kann.

Es ist üblich, drei klinische Stadien der Entwicklung des Kaposi-Sarkoms zu unterscheiden:

  • Fleckförmig: Das Anfangsstadium der Erkrankung, bei dem sich rosa Flecken mit einem Durchmesser von 1–5 mm bilden. Die Oberfläche dieser Flecken ist eben und glatt.
  • Papulös: In diesem Stadium liegen die Elemente des Kaposi-Sarkoms noch isoliert voneinander. Sie wachsen weiter, erreichen einen Durchmesser von 1 cm und verschmelzen zur Bildung von Platten, die sich beim Abtasten als glatt oder uneben erweisen.
  • Knotenförmig: In diesem Stadium bilden sich Knoten, die später zusammenwachsen. Ihr Durchmesser kann bis zu 5 cm betragen.

Die Symptome des Kaposi-Sarkoms sind nicht bei allen Patientinnen identisch. Die Krankheit kann akut verlaufen, was eine rasche Entwicklung und einen tödlichen Ausgang vermuten lässt. Die subakute Form des Kaposi-Sarkoms verläuft langsamer, im Laufe von 2–3 Jahren ohne Behandlung. Die langdauernde Form des Kaposi-Sarkoms wird als gutartig eingestuft; sie spricht daher auf die Therapie an.

Die Ursachen des Kaposi-Sarkoms

Lange Zeit meinten Wissenschaftler, dass die Hauptursache für das Auftreten des Kaposi-Sarkoms eine besondere Spezies des Herpes sei. Diese kann die Krankheit jedoch an sich nicht provozieren. Vielmehr sind Verstöße in der Funktion des menschlichen Immunsystems ausschlaggebend. In einer solchen „günstigen" Umgebung pflanzt sich der Herpesvirus florid fort, was dadurch onkologische Erkrankungen hervorruft.

Die Behandlung des Kaposi-Sarkoms

REAFERON-E wird bei der Behandlung des Kaposi-Sarkoms eingesetzt Bei der Ausbreitung des Kaposi-Sarkoms können weitere Hautbereiche betroffen sein: die oberen Extremitäten, das Gesäß sowie die Geschlechtsorgane. Daher ist es wichtig, sich so früh wie möglich an einen Spezialisten zu wenden; dies ermöglicht eine schnelle Diagnosestellung und die zeitnahe Einleitung der Therapie.

Für das Kaposi-Sarkom stehen verschiedene Behandlungsverfahren zur Verfügung: die lokale oder die systemische Therapie.

Die lokale Behandlung des Kaposi-Sarkoms umfasst vor allem chirurgische Verfahren sowie Kryotherapie und die intraoperative Injektion von Chemotherapeutika in den Tumor. Dabei ist hervorzuheben, dass das chirurgische Verfahren für alle Tumortypen anwendbar ist.

Die systemische Therapie des Kaposi-Sarkoms ist grundsätzlich nur bei fehlenden immunologischen Störungen indiziert; dennoch wird sie auch im Rahmen einer HIV-Infektion angewendet. Der negative Einfluss bestimmter Therapiemodalitäten auf das Knochenmark lässt diese Methode jedoch nicht als absolut sicher und garantiert wirksam erscheinen.

Prophylaxe des Kaposi-Sarkoms

Das Kaposi-Sarkom ist weltweit die häufigste maligne Hautneoplasie.

  • Zur Risikogruppe zählen HIV-positive Männer.
  • Männer im Alter von über 50 Jahren
  • Einwohner Zentralafrikas
  • Empfänger von Organtransplantationen

Bei Männern mit Kaposi-Sarkom beträgt das Geschlechterverhältnis zu den Frauen 12:1.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Es gibt sehr merkwürdige medizinische Syndrome; so beispielsweise das Syndrom der obsessiven Sammelwut. Bei einer Patientin, die an dieser Zwangsstörung litt, wurden im Magen 2500 fremde Gegenstände gefunden.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt