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Syndrom der chronischen Erschöpfung

Symptome des chronischen Erschöpfungssyndroms

Das Syndrom der chronischen Erschöpfung wird auch als „Syndrom des Yuppies", „Manager-Syndrom" oder „diwanische Pest" bezeichnet; diese Erkrankung wurde erst 1988 als eigenständige Form isoliert, hat jedoch mittlerweile das Ausmaß einer Epidemie in großen Städten angenommen. Während einige Ärzte das Syndrom der chronischen Erschöpfung nicht als eigenständige Krankheit, sondern als Grenzzustand zwischen Gesundheit und Krankheit betrachten, ist die Mehrheit der Ansicht, dass es sich um eine Erkrankung handelt, die über mehrere Jahre bestehen kann, durch ihre Stabilität Merkmale aufweist, die eine adäquate Therapie erfordern. Betroffene werden behindert; bei ihnen sinkt die Lebensqualität erheblich, und in fortgeschrittenen Fällen kann ein vollständiger Verlust der Arbeitsfähigkeit eintreten. Am häufigsten leiden Frauen in diesem Bereich der Bevölkerung.

Die Ursachen des Syndroms der chronischen Erschöpfung

Heute wird angenommen, dass die moderne Lebensweise für den Menschen extrem ungesund ist, da sie sich besonders von natürlichen Bedingungen entfernt, denen Bewohner von Metropolen ausgesetzt sind. Stadtbewohner erkranken an diesem Syndrom um ein Vielfaches häufiger als Landbewohner, bei denen eine solche Erkrankung äußerst selten und lediglich in Einzelfällen auftritt. Bei Personen, die körperliche Arbeit verrichten, entwickelt sich das Syndrom der chronischen Erschöpfung deutlich seltener als bei Menschen, deren Tätigkeit nicht mit physischer Aktivität verbunden ist. Eine Analyse des Lebensstils der Patienten durch Ärzte hat folgende Ursachen identifiziert:

  • Hypokinese: Durch die mehrfache Senkung der körperlichen Belastung im Vergleich zum Normalzustand leidet nicht nur das Knochen-Muskel-System, sondern auch kardiovaskuläre und respiratorische Systeme sowie der gesamte Stoffwechsel.
  • Ungleichgewichtige Ernährung und Hyperphagie: Unter natürlichen Bedingungen erwerben Lebewesen ihre Nahrung mühevoll, wobei die Nährstoffaufnahme für das Überleben essenziell ist. Der moderne Mensch verfügt jedoch über unbegrenzten Zugang zu Lebensmitteln, die häufig weit vom gesunden Ernährungsstandard entfernt sind: Sie sind stark verarbeitet, arm an vitalen Substanzen, aber reich an Kalorien und künstlichen Zusatzstoffen. Selbst große Mengen solcher Nahrung können den Organismus nicht sättigen; hinter dem Symptom der Hyperphagie (Völlerei) flieht oft das Fasten, da lebensnotwendige Nährstoffe unzureichend aufgenommen werden.
  • Erhöhte emotionale und psychische Belastung: Die Bewohner von Metropolen verbringen einen Großteil ihrer Zeit in einem Zustand chronischen Stresses; die Erholung erfolgt nur nach langer Zeit, manchmal über Wochen oder sogar Monate. Dies führt allmählich zur Erschöpfung der Kompensationsmechanismen.

Symptome des Syndroms der chronischen Erschöpfung

Dem Syndrom der chronischen Erschöpfung stehen eine Vielzahl von Symptomen gegenüber. Diese Erkrankung kann unter Migräne, Pharyngitis und weiteren Erkrankungen maskiert werden, was die Diagnostik erschwert. Unterscheiden Sie zwischen den Haupt- (groß) und Nebensymptomen des Syndroms der chronischen Erschöpfung.

Zu den Hauptsymptomen zählen eine Ermüdung ohne erkennbare Ursache, die über einen langen Zeitraum besteht und auch nach längerer Erholung nicht vollständig zurückgeht, sowie eine Reduktion der Bewegungsaktivität um mehr als die Hälfte.

Zu den Nebensymptomen gehören:

  • Zu den Hauptsymptomen zählen eine Ermüdung ohne erkennbare Ursache, die über einen langen Zeitraum besteht und auch nach längerer Erholung nicht vollständig zurückgeht, sowie eine Reduktion der Bewegungsaktivität um mehr als die Hälfte.
  • Zu den Nebensymptomen gehören Unwohlsein bei unklarer Ätiologie, das an grippeähnliche Zustände erinnert, sowie ein Gefühl der Erschlagenheit und Konzentrationsstörungen.
  • Zu den Hauptsymptomen zählen eine anhaltende Ermüdung, die auch nach ausreichender Erholung nicht vollständig zurückgeht und zu einer Reduktion der Bewegungsaktivität führt.
  • Zu den Nebensymptomen gehören allgemeines Unbehagen sowie Kopfschmerzen.
  • Zu den Nebensymptomen zählen Schwindelgefühle, die oft durch eine verminderte Durchblutung des Gehirns oder orthostatische Dysregulation verursacht werden.
  • Halsschmerzen können als Folge einer begleitenden Infektion oder durch muskuläre Verspannungen im Rahmen der Erschöpfung auftreten.
  • Zu den psychischen Symptomen gehören Angstzustände und anhaltende Sorgen, die oft mit dem Gefühl der Kontrollverluste einhergehen.
  • Brustschmerzen können auftreten, obwohl keine organische Herzkrankheit vorliegt; diese Schmerzen sind meist muskulär bedingt oder resultieren aus vegetativen Dysregulationen.
  • Zu den gastrointestinalen Symptomen zählen Verdauungsstörungen wie das Reizdarmsyndrom oder eine chronische Verstopfung.
  • Arrhythmien, also Störungen des Herzrhythmus, können ebenfalls vorkommen.
  • Zu den kardiovaskulären Symptomen zählen Blutdruckabfälle.
  • Eine Neigung zu Infektionskrankheiten ist ebenfalls charakteristisch.
  • Reizbarkeit
  • Depression
  • Schlafstörungen

Oft berichten Patienten über das Syndrom der chronischen Erschöpfung: «Bei mir tut nichts weh, und doch tut es allen weh. Ich bin erschöpft, und mir ist» schlecht. Ein charakteristisches Merkmal des Syndroms der chronischen Erschöpfung ist, dass selbst nach dem Schlaf die Kraft nicht wiederhergestellt wird und man bereits am Morgen müde fühlt. Auch Urlaub hilft kaum, da sich die Symptome nur selten vollständig zurückbilden.

Diagnostik des Syndroms der chronischen Erschöpfung

Die Diagnostik dieses Syndroms wird durch die Vielfalt der Symptome sowie das Fehlen ausgeprägter klinischer Zeichen in einzelnen Symptomgruppen außerordentlich erschwert. Die Diagnose erfolgt auf Basis des Gesamtbildes bei Vorliegen eines großen und mehrerer kleinerer Syndrome-Symptome.

Die Behandlung des Syndroms der chronischen Erschöpfung.

Behandlung des chronischen Erschöpfungssyndroms

Hauptbestandteil der Therapie ist nicht die medikamentöse Behandlung. Obwohl Medikamente sowie Änderungen des Lebensstils eingesetzt werden, führen diese Maßnahmen ohne begleitende Strategien lediglich zu vorübergehenden Effekten; die Symptome kehren daher bald wieder.

Die Empfehlungen zur Änderung des Lebensstils bei Patienten mit dem Syndrom der chronischen Erschöpfung lauten wie folgt:

  • Normalisierung des Tagesablaufs mit ausreichender Erholungszeit von mindestens 8 Stunden Schlaf.
  • Individuell angepasste körperliche Belastungen, die täglich erfolgen sollten, jedoch nicht übermäßig sein müssen; beispielsweise sind längere Spaziergänge empfehlenswert.
  • Normalisierung der Ernährung unter Berücksichtigung des Energiebedarfs mit Vorherrschen von frischem Gemüse und Obst sowie komplexen Kohlenhydraten und fermentierten Milchprodukten; Verzicht auf fettige, gebratene, geräucherte Lebensmittel, Fastfood und Süßigkeiten.
  • Schulung in Techniken zur Förderung der Entspannung und deren Anwendung im Alltag.

Der positive Effekt wird durch den Kurs der Igloreflexotherapie erzielt, die hilft, die nervöse-muskuläre Anspannung aufzuheben; zudem werden Physiotherapie – insbesondere Hydrotherapie und Ozontherapie – sowie Heilmassage in Form von ein oder mehreren Kursergänzt. Bei Bedarf wird dem Patienten eine psychotherapeutische Beratung empfohlen.

Zur Anwendung kommen Immunmodulatoren, da beim Syndrom der langdauernden Ermüdung eine anhaltende Immunitätsreduktion vorliegt; zudem werden Vitaminkuren als allgemein kräftigendes Mittel eingesetzt. Ferner erfolgt die symptomatische Behandlung je nach Erscheinungsform: Schmerzmittel bei Kopf- und Muskelschmerzen sowie antivirale Mittel u. ä.; möglich ist auch der kurzfristige Einsatz von abführenden Mitteln, jedoch nur begrenzt, da sie eine Gewöhnung auslösen können; zudem verringern sie ohne Notwendigkeit die Konzentrationsfähigkeit. Die Verordnung von Schlafmitteln wird nicht empfohlen, kann aber kurzfristig zugelassen werden, da sie zwar das schnelle Gewöhnen fördern, jedoch langfristig die Einhaltung eines normalen Aktivitäts- und Erholungsregimes behindern.

Ob Sie wissen das:

Es gibt zahlreiche medizinische Syndrome; so beispielsweise die Zwangsstörung, bei der Patienten neigigen, Gegenstände aufdringlich zu beschreiben. In einem Fall wurde in den Magen einer Patientin, die an dieser Störung leidet, eine große Anzahl fremder Gegenstände entdeckt.


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