Steatos, oder die Fettleber – ein pathologischer Zustand, bei dem sich Fett in den Leberzellen in Form von Tröpfchen ansammelt. Das Fett kann sich so stark anhäufen, dass die Leberzelle zerfällt und das Fett sich im Interzellularraum in Form von Fettkörnchen ablagert, wodurch die Struktur der Leber geschädigt wird.
Diese weit verbreitete Erkrankung kann bereits im Kindesalter auftreten; jedoch sind Menschen nach dem 45. Lebensjahr am stärksten betroffen. Bei Frauen ist sie häufiger als bei Männern. Nichtalkoholische Steatosen treten öfter auf, während alkoholische Steatosen sich infolge von Alkoholismus entwickeln. Die Fettleber kann eine eigenständige Pathologie oder ein Symptom anderer primärer Erkrankungen (zum Beispiel der Zuckerkrankheit des zweiten Typs) sein.
Es gibt zwei Hauptursachen für die Fettleber: übermäßiger Alkoholkonsum und Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Heutzutage sind vorwiegend nichtalkoholische Fettlebern verbreitet. Die Entwicklung einer nichtalkoholischen Steatohepatitis ist mit einem exzessiven Fettangebot im Organismus verbunden; häufig leiden Menschen, die bereits an einer Verfettung leiden.
Es liegen Befunde über den Einfluss genetischer Faktoren auf die Entwicklung der Fettleber vor – das Risiko nimmt zu, wenn in der Familie Fälle von Steatos, Diabetes mellitus und ausgeprägeter Verfettung nachgewiesen wurden.
Eine Steatohepatie kann unter dem Einfluss längerfristig eingenommener Medikamente (medikamentöse Steatohepatitis) entstehen, wie beispielsweise Antibiotika aus der Tetrazyklin-Reihe, Kortikosteroide und zytotoxische Präparate.
Steatose – eine sich langsam entwickelnde Erkrankung, deren Verlauf durch einen schleichenden Prozess gekennzeichnet ist; die Symptome können vollständig fehlen und werden dann zufällig bei einer medizinischen Untersuchung aus anderen Gründen entdeckt. Zu den häufigsten Symptomen gehören Schwächegefühl, Übelkeit, Hepatomegalie (Lebervergrößerung), das Gefühl von Schwere im rechten Oberbauch sowie Schmerzen in diesem Bereich. Zudem besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen und andere Infektionen infolge einer verminderten Immunität. Steatose kann zu Störungen des Gallenabflusses führen; in diesem Fall schließen sich Symptome der Cholestase (Gallenstauung) an: Ikterus, Hautjucken, intensive Schmerzen im rechten Oberbauch sowie Übelkeit und Erbrechen mit Galle Beimischung.
Die Entwicklung der Fettleber beginnt bei exzessiver Aufnahme von Fetten in die Leberzellen. Zunächst sind einzelne Fettzellveränderungen (disseminierte Fettinfiltrate) betroffen, dann folgen flächige Fettablagerungen in Gruppen von Lebergeschwülsten und schließlich erfasst die Steatose das gesamte Lebergewebe (diffuse Verfettung). Das Fett sammelt sich in der Leberzelle an; der Fetttropfen vergrößert sich bis zum Zerreiß der Zellwand, wodurch eine fettige Kyste entsteht. Diese Kyste beeinflusst das umgebende Gewebe und löst eine mesenchymale Zellreaktion aus, die zur Bindegewebsverhärtung um die Kyste führt und deren Umwandlung in fibröses Gewebe; dies markiert den Anfang der Leberzirrhose, eines Zustands, der zum tödlichen Ausgang führen kann.
Die folgenden Stadien der Steatose sind zu unterscheiden:
Die Diagnosestellung kann komplex sein, da laborchemische Analysen Veränderungen, die für entzündliche Prozesse typisch sind, oft nicht erfassen. Eine vorläufige Diagnose stützt sich auf die Symptome der Steatose unter Berücksichtigung der Anamnese (Verfettung, Diabetes mellitus, Alkoholismus).
Zur Bestätigung der Diagnose werden Computertomographie oder Magnetresonanztomographie eingesetzt; eine endgültige Diagnose kann nur nach einer gezielten Leberbiopsie unter CT-Kontrolle gestellt werden. Das Vorhandensein von Fetttropfen sowie fibröser Strukturen dient als diagnostisches Kriterium für die Fettleber.
Die Behandlung einer Fettleber besteht in der Beseitigung des Grundes, der die Erkrankung ausgelöst hat, und der Normalisierung des Stoffwechsels.
Bei Verschlimmerung wird die Behandlung im Krankenhaus durchgeführt: Es werden Bettruhe, medikamentöse Therapie und Diät verordnet. Nach Abklingen der akuten Symptome kehrt der Patient nach Hause zurück; die weitere Behandlung erfolgt ambulant.
Da die Erkrankung mit einem übermäßigen Fettangebot verbunden ist, spielt die Ernährung in der Behandlung eine entscheidende Rolle. Der Fettkonsum wird stark eingeschränkt; bevorzugt werden Milch- und Pflanzennahrung. Besondere Aufmerksamkeit gilt einer ausreichenden Zufuhr von Ballaststoffen. Die Nahrungsaufnahme erfolgt in kleinen Portionen. Der Patient sollte Schonregime mit begrenzter körperlicher und psychischer Belastung einhalten. Außerhalb der akuten Phase werden nicht belastende Sportarten empfohlen, die zur Normalisierung des Stoffwechsels beitragen.
Die medikamentöse Therapie einer Fettleber umfasst einen langfristigen Einsatz lipotroper Präparate (fettspaltend): des Antiperniziosafaktors Liposäuren, Methionin, essentielle Aminosäuren sowie anabole Steroide und weitere Wirkstoffe.
Zusätzlich wird eine physikalische Therapie eingesetzt: Ozontherapie, Aufenthalt in einer Druckkammer oder Ultraschallbehandlung.
Insgesamt ist die Behandlung einer Fettleber meist erfolgreich; ein Rückfall des Prozesses beginnt oft schnell nach Abschluss der wirksamen Therapie. Die Exklusion bildet drei Stadien, bei denen sich im Lebergewebe eine Fibrose gebildet hat. Dieses Stadium (Fettleber mit Fibrose) gilt als irreversibel; jedoch können energische Therapiemaßnahmen und die Beseitigung des schädigenden Faktors sowie die strikte Beachtung der ärztlichen Anordnungen die weitere Regeneration der Leber und das Fortschreiten zur Zirrhose verhindern.
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Wenn der Nahrungstrieb gestillt wird und keine Möglichkeit besteht, vollwertig zu essen, kommen Perekussys – kleine Nachschubmengen – zur Hilfe.
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