Die Angina pectoris (häufig auch als „Brustkrämpfe" bezeichnet) manifestiert sich durch heftige, starke Schmerzen im Brustbereich sowie ein Unwohlseinsgefühl in der Brust, das auf eine Verletzung der normalen Blutversorgung bestimmter Bereiche des Herzens zurückzuführen ist. Derzeit stellt die Angina pectoris ein Hauptsymptom der koronaren Herzkrankheit (KHK) dar, verbunden mit einer Verengung oder Verstopfung der Gefäße. Die subjektiven Empfindungen der Patienten bei Angina pectoris sind sehr vielfältig; dennoch lassen sich einige allgemeine Merkmale unterscheiden: drückende Schmerzen in der Brust, die auf andere Körperabschnitte ausstrahlen. In der Regel dauert ein Angina-Anfall nicht länger als fünf Minuten und klingt sofort ab, sobald der Patient entsprechende medizinische Präparate einnimmt oder einfach ruht.
Aktuell werden zwei Formen dieser Erkrankung unterschieden. Die stabile Angina pectoris zeichnet sich durch regelmäßige Anfälle über mehrere Jahre aus, die meist bei gleicher körperlicher Belastung entstehen und unmittelbar nach deren Beendigung verschwinden. Im Gegensatz dazu ist die instabile Angina pectoris nicht durch die Regelmäßigkeit der Attacken definiert, sondern stellt eine gefährlichere Variante dar, da die Symptome stärker ausgeprägt sind und häufig zum Herzinfarkt führen können. Zudem werden folgende Besonderheiten hervorgehoben, die für sowohl die stabile als auch die instabile Angina pectoris charakteristisch sind und eine genaue Diagnose ermöglichen:
Zu den auslösenden Faktoren gehören körperliche Belastungen sowie emotionale Anstrengung. Dabei gilt: Je stärker die physische Beanspruchung oder der Stress ist, desto ausgeprägter sind die Symptome; sie nehmen bei Verringerung der Intensität ab. Die drei genannten Merkmale zusammen mit der Krankengeschichte (die Angina pectoris erfordert eine ständige ärztliche Überwachung) bilden die Grundlage für eine präzise klinische Diagnose und damit für die Auswahl der geeigneten Therapiemaßnahmen.
In der vorangegangenen Abteilung unseres Artikels haben wir die Hauptmerkmale der Angina pectoris aufgezählt. Meist sind diese Erscheinungsformen völlig ausreichend, jedoch kann hinzugefügt werden, dass sich auch die koronare Herzkrankheit manifestiert:
Darüber hinaus bedeutet die Abwesenheit dieser Symptome keineswegs das Fehlen einer Stenokardie. Daher behält bei der Diagnostik der Erkrankung der Arzt weiterhin die Rolle, basierend auf der Untersuchung des Patienten und des Krankheitsbildes einen begründeten Beschluss zu fassen.
Ein weiteres wichtiges Moment: In den letzten Jahren wird bei Menschen mit Herzerkrankungen die sogenannte Ruhestenokardie immer häufiger diagnostiziert. Während die Angina pectoris unter Belastung durch Schmerzen nach körperlicher Anstrengung charakterisiert ist, entsteht die ruhige Form unabhängig von der Intensität der Belastung und zeigt sich in der Regel zur Nachtzeit. Die Symptome stimmen dabei mit den Merkmalen des Brustkorbs überein; das heißt, der Mensch fühlt Erstickungsgefühle und Luftnot.
Zum Schluss einige Worte zu den Attacken der Erkrankung: Eine falsch behandelte Angina pectoris trägt zur Entwicklung eines Herzinfarkts bei. Wenn sich eine Attacke länger als 15 Minuten zieht, muss der Patient umgehend ein elektrokardiografisches Verfahren durchführen. Es ist am besten, dies innerhalb der nächsten Stunden nach der Attacke zu machen, da die instabile Form schnell fortschreitet und zum tödlichen Ausgang führen kann. Um dem Patienten den richtigen Ablauf und termingemäße diagnostische Prozeduren zu gewährleisten, ist eine Aufnahme in die Klinik wünschenswert.
Der Verlauf einer Attacke hängt maßgeblich von der Richtigkeit der vom Patienten getroffenen Maßnahmen ab. Sowohl bei stabiler als auch bei instabiler Angina pectoris treten starke Brustschmerzen auf; daher sollte sich der Patient vor allem in eine bequeme Position, idealerweise sitzend, versetzen. Zudem ist es unbedingt erforderlich, Nitroglycerin sublingual einzunehmen (eine Tablette oder einige Tropfen einer 1-%igen Lösung). Bei Patienten mit dieser Diagnose können die Symptome unterschiedliche Intensität aufweisen; daher ist es möglich, dass bei starken Schmerzen das Präparat erneut eingenommen werden muss. Neben dem Nitroglycerin erhält der Patient auch Korvalol (30–40 Tropfen oral). Bei Attacken von Patientinnen wird der arterielle Blutdruck oft erhöht, jedoch sollte diesem Moment nicht zu große Aufmerksamkeit geschenkt werden, da nach dem Abklingen der Schmerzen der Blutdruck zur Norm zurückkehrt. Man darf nicht übersehen, dass die Angina pectoris derzeit weltweit in keiner Klinik vollständig geheilt wird. Entsprechend soll der Patient beim Facharzt regelmäßig beobachtet und alle notwendigen prophylaktischen Maßnahmen ergreifen, um ernste Folgen der Erkrankung, unter anderem einen Herzinfarkt, zu vermeiden.
Bei einer gestellten Diagnose von Angina pectoris ist es ratsam, nach einigen Kursen einer Hungerkur zu beginnen (7 Tage Nahrungseinschränkung gefolgt von 7 Tagen Wiederherstellung). Ist eine vollständige Nahrungsverweigerung nicht möglich, halten Sie selbst bei Teilfasten fest: Beschränken Sie sich auf die Standardration und ernähren Sie sich mit Nüssen, Hackfrüchten, Früchten und Gemüse. Im Folgenden stellen wir einige der bekanntesten Volksrezepte vor:
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