Allele

Allele (griech. allelon – bedeutet gegenseitig oder einander; Synonyme: allelgen, Allele) – sie stellen die Form des Zustands eines und desselben Gens dar, das identische Locuspositionen in den körpereigenen Chromosomen einnimmt und phänotypische Unterschiede zwischen Individuen bedingt.

Unterscheidung von:

  • Dominante Allele – zeigen im heterozygoten und homozygoten Zustand identisch ihre Wirkung und maskieren die Erscheinungsform anderer Allele desselben Gens bei Heterozygoten;
  • Letale Allele (Synonym: tödlich) – bedingen den Tod des Trägerorganismus;
  • Plurale Allele – die verschiedenen Allele eines Gens, die durch Mutationen entstehen und sich in ihrer Erscheinungsform unterscheiden;
  • Instabile Allele – werden durch hohe Mutabilität charakterisiert, d.h., das Mutieren ist als mittlerer Stand der spontanen Mutationen wesentlich häufiger;
  • Normale Allele (Synonyme: Plus-Allele, Wildtypallele) – sind gewöhnlich dominant und bedingen die Entwicklung des Merkmals, das für die Mehrheit der Individuen in den natürlichen Populationen einer bestimmten biologischen Spezies charakteristisch ist.
  • Rezessive Allele werden nur im heterozygoten oder homozygoten Zustand exprimiert.
  • Subletale Allele verringern die Lebensfähigkeit der Trägerorganismen erheblich.
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