Zu den häufigsten Allergenen zählen Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare und bestimmte Lebensmittel.

Allergen (griech. allos = anders + ergon = Wirkung): eine Substanz von antigenem Charakter, die in der Lage ist, den Organismus zu sensibilisieren und Allergien auszulösen.

  • Ein körperfremdes Agens, das eine allergische Reaktion hervorrufen kann.
  • Präparat aus Fremdallergenen zur Behandlung und Diagnostik allergischer Erkrankungen; bei korrekter Anwendung löst es in der Regel keine allergischen Reaktionen oder eine Sensibilisierung des Organismus aus.

Ausscheidung von Allergenen:

  • Bakterielle Allergene: Komponenten der Bakterienzelle, Stoffwechselprodukte von Bakterien oder speziell daraus hergestellte Präparate.
  • Haushaltsallergene: Substanzen, mit denen der Mensch im Alltag in Kontakt kommt (z. B. Hausstaub, Haustiere), sowie spezifisch daraus hergestellte Präparate.
  • Virusallergene: Komponenten des Virus, Produkte seiner Interaktion mit dem Käfig sowie speziell daraus hergestellte Präparate.
  • Helminthische Allergene: Produkte des Zerfalls oder des Austauschs von Würmern sowie spezifisch daraus hergestellte Präparate.
  • Pilzallergene: Komponenten des Pilzes, Produkte seiner Stoffwechselvorgänge sowie spezifisch daraus hergestellte Präparate.
  • Diagnostische Allergene: Substanzen zur Anwendung in der Diagnostik bei kranken Patienten.
  • Inhalationsallergene: Substanzen, die über die Atmungsorgane in den Organismus gelangen.
  • Infektiöse Allergene: Komponenten von Krankheitserregern, Produkte ihrer Stoffwechselvorgänge sowie spezifisch daraus hergestellte Präparate.
  • Kontaktallergene: Substanzen, die über die Augapfelbindehaut, die Schleimhäute des Mundes oder die Haut in den Organismus gelangen.
  • Medikamentöse Allergene: Das verabreichte Arzneimittel oder eine seiner Komponenten.
  • Heilallergene: Substanzen, die gezielt eingesetzt werden, um eine spezifische Hyposensibilisierungstherapie bei allergischen Erkrankungen durchzuführen.
  • Mikrobenallergene: Bestandteile von Mikroorganismen, Produkte ihrer Stoffwechselvorgänge oder speziell daraus hergestellte Präparate.
  • Nahrungsmittelallergene: Bestandteile von Lebensmitteln oder spezifisch daraus hergestellte Präparate.
  • Industrielle Allergene: Substanzen, die als Produkt der industriellen Produktion entstehen.
  • Protozoale Allergene: Bestandteile des Organismus, die sich zum Typ der Protozoen verhalten, das Produkt seines Lebensvorgangs oder spezifisch daraus hergestellte Präparate.
  • Berufsallergene: Substanzen, mit denen der Mensch im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in Kontakt kommt.
  • Pulverförmige Allergene: Bestandteile des Hausstaubes oder spezifisch daraus hergestellte Präparate.
  • Pollinisierende Allergene: Bestandteile des Blütenstaubs von Pflanzen oder spezifisch daraus hergestellte Präparate.
  • Exogene Allergene: Substanzen, die von außen in den Organismus gelangen.
  • Epidermale Allergene: Bestandteile der menschlichen Oberhaut, tierischer Wolle oder spezifisch daraus hergestellte Präparate.
Ob Sie wissen:

Patienten unter Antidepressiva-Therapie leiden häufig wieder an Depressionen. Wer die Niedergeschlagenheit jedoch selbstständig überwindet, hat gute Chancen, diesen Zustand dauerhaft zu vergessen.


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