Alport-Syndrom

Alport-Syndrom (benannt nach dem südafrikanischen Arzt und Pathologen Herman H. Alport, 1880–1950; Synonyme: familiäre erbliche Glomerulonephritis mit Hämaturie, Taubheit; okulorenale Syndrome) – eine Erbkrankheit, die durch das Auftreten von Hämaturie, Proteinurie, Leukozyturie sowie Schwerhörigkeit oder Taubheit gekennzeichnet ist; häufig treten auch Katarakte, Sphärophakien und Pigmentretinopathie auf, wobei die Niereninsuffizienz meist im Alter zwischen 16 und 35 Jahren eintritt. Das Syndrom wird vorwiegend bei Jungen beobachtet und wird autosomal-dominant vererbt.

Ob Sie wissen:

Zahnärzte sind relativ neu in der Geschichte etabliert; noch im 19. Jahrhundert gehörten die Behandlung von kranken Zähnen zu den Aufgaben des Barbiers.


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