Aschheim-Zondek-Reaktion

Aschheim-Zondek-Reaktion (die deutsche Gynäkologin S. Aschheim, 1878–1965; der deutsche Gynäkologe W. Zondek, 1891–1966): eine Methode zur Erkennung von Choriongonadotropin im Urin. Sie basiert auf der Fähigkeit dieser Substanz, bei nicht trächtigen weißen Mäusen charakteristische Veränderungen in den Geschlechtsorganen hervorzurufen. Die Reaktion wird durch subkutane Verabreichung des untersuchten Urins ausgelöst und dient der Diagnostik von Hodentumoren, frühen Schwangerschaftsverlusten, Choriocarcinomen sowie molekularen Mole-Schwangerschaften.

Ob Sie wissen:

Amerikanische Wissenschaftler führten Experimente an Mäusen durch und stellten fest, dass der Saft aus Arbus die Entwicklung einer Atherosklerose in den Gefäßen verhindert. Eine Gruppe von Mäusen trank normales Wasser, während eine zweite Gruppe den Saft aus Arbus zu sich nahm. Anschließend waren die Gefäße der zweiten Gruppe frei von Cholesterin-Plaques.


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