Autoallergene

Autoallergene (griech. autos = selbst, eigen + allos = anderer + ergon = Wirkung + genesis = bewirkend; Synonyme: Endoallergen, endogenes Allergen) – ein im Organismus gebildetes Allergen; Grundlage für die Entstehung autoallergischer Erkrankungen.

Unterscheiden Sie:

  • Autoallergene (physisch; Synonym: primäres Autoallergen) – eine Komponente der Textur bestimmter Organe (Hoden, Kristalline Linse, Nervengewebe, Schilddrüse), bei denen keine Immuntoleranz besteht.
  • Infektiöse Autoallergene – erworbene Allergene, die sich unter dem Einfluss eines Infektionserregers gebildet haben.
  • Das komplexe Autoallergen – ein infektiöses Autoallergen; seine Zusammensetzung umfasst Komponenten des Erregers oder seines Toxins sowie Bestandteile des geschädigten Gewebes.
  • Das nichtinfektiös erworbene Autoallergen – bildet sich unter dem Einfluss verschiedener Faktoren nichtinfektiösen Ursprungs, beispielsweise bei Verbrennungen, Hypoxie oder der Anwendung von Arzneimitteln.
  • Das erworbene Autoallergen (Synonym: sekundäres Autoallergen) entsteht bei Gewebeschädigungen.
  • Das zwischenliegende Autoallergen – ein infektiöses Autoallergen, das sich in den Zellen des Organismus unter dem Einfluss von Viren oder Infektionserregern bildet; es unterscheidet sich nach seinen Antigeneigenschaften sowohl von den Wirtzellen als auch vom Erreger.
Ob Sie sollten Folgendes beachten:

Bei regelmäßigem Sonnenbad im Solarium steigt das Risiko für eine Erkrankung an Hautkrebs auf 60 %.


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