Berilliose

Berilliose (berylliosis; vom griechischen Wort berilli und dem Suffix -ose) – eine Berufskrankheit, die durch toxische und sensibilisierende Effekte von Berillium und seinen Verbindungen bedingt ist und sich durch die Ausbildung einer diffusen Pneumosklerose sowie eines granulomatösen Prozesses in den Lungen auszeichnet.

Scheiden ab:

  1. Berilliose der Haut (berylliosis cutanea) – eine Berufsdermatose, die bei perkutanem Eindringen von Berillium infolge Sicherheitsverstößen oder als Manifestation der allgemeinen Berylliose auftritt; sie wird durch das Vorhandensein berilliumhaltiger Granulationsgeschwülste im subkutanen Bindegewebe und in der Haut charakterisiert.
  2. Miliare Berylliose (berylliosis miliaris) – eine klinisch-anatomische Variante der Berylliose, bei der das Auftreten tuberkelähnlicher Knötchen beobachtet wird, die nicht nur in den Lungen, sondern auch in Leber, Lymphknoten, Nieren, Milz und anderen Organen vorkommen.
Ob Was ist bekannt?

Bei 5 % der Patientinnen führt das Antidepressivum Klomipramin zu einem Orgasmus.


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