Beta-Therapie

Beta-Therapie (β-Teilchen – das geladene Teilchen, das bei dem Betazerfall emittiert wird; die Therapie leitet sich vom griechischen therapeia ab und bedeutet Heilung oder Behandlung) – eine Form der Radikaltherapie, die auf die Wirkung von Betastrahlung radioaktiver Isotope auf pathologisch verändertes Gewebe basiert.

Arten der Beta-Therapie:

  • Oberflächenapplikation: Hierbei werden Beta-Applikatoren auf Schleimhäute oder Haut platziert, um die Strahlung der Isotope direkt am Zielgewebe zu konzentrieren.
  • Intrakavitäre Therapie: Dabei werden kolloidale Lösungen radioaktiver Isotope in Körperhöhlen (z. B. Bauch- oder Brusthöhle) eingeführt.
  • Intraglebbedtherapie: Bei dieser Methode wird die Einführung radioaktiver Isotope durch Imprägnierung des Gewebes mit kolloidalen Lösungen, Einbettung von Granulaten in das Gewebe (z. B. Filme oder Fäden), die mit Isotopen imprägniert sind, sowie durch die Fähigkeit bestimmter Gewebe zur selektiven Absorption spezifischer Elemente nach parenteraler oder peroraler Verabreichung realisiert.
Ob Wissen Sie:

Amerikanische Wissenschaftler haben Experimente an Mäusen durchgeführt und festgestellt, dass Arbus-Saft die Entwicklung einer Atherosklerose verhindert. Eine Gruppe der Tiere erhielt normales Wasser, während die zweite Gruppe Arbus-Saft zu sich nahm. Die Gefäße der zweiten Gruppe waren frei von Cholesterin-Plaques.


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