Bradykardie

Bradykardie (griech. bradys = langsam, kardia = Herz): Verminderte Herzfrequenz

Formen der Bradykardie:

  • Relativ: Die Herzfrequenz erreicht Werte, die für bestimmte gegebene Bedingungen charakteristisch sind (z. B. nicht beim Fieber), obwohl sie unter gewöhnlichen Bedingungen als erhöht oder normal gelten; sie tritt bei gesunden Menschen auf, die über längere Zeiträume intensive körperliche Belastungen ertragen, sowie bei einigen Erkrankungen (wie Meningitis, Bauchtyphus).
  • Sinusknotige Bradykardie (Sinusknoten-Bradykardie; Synonym: Sinusbradykardie): Der Sinusknoten ist die Quelle des Rhythmus. Sie wird bei vielen Formen extrakardialer sowie kardialer Pathologien beobachtet und ist bei gesunden Menschen seltener.
  • Sportlerherz (Synonym: Bradykardie bei hoher Trainingsbelastung): Entwickelt sich als Anpassungsmechanismus an langwierige und/oder intensive körperliche Anstrengung. Sie wird im Ruhezustand sowie bei Belastungen beobachtet, die für den jeweiligen Sportler unbedeutend sind.
  • Nodöse Bradykardie (Synonym: Nodal-Bradykardie): Eine Form des atrioventrikulären Rhythmus mit mäßiger Verlangsamung der Herzfrequenz (in der Regel weniger als 50 Schläge pro Minute).
Ob Wichtig zu beachten:

Das mittlere Lebensalter von Linkshändern ist im Vergleich zu Rechtshändern tendenziell niedriger.


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