Ventrikulozysternostomie

Ventrikulozysternostomie (ventriculocysternostomia; anatomisch ventriculus – die Kammer, der Magen + die Zisternen subarachnoideales + griech. stoma – das Loch) – eine chirurgische Operation zur Herstellung einer Verbindung zwischen den subarachnoidalen Zisternen und dem dritten oder Seitenventrikel des Gehirns zur Therapie okkludierter Hydrozephalien.

Spezies der Ventrikulozysternostomien:

  • Suprachiasmatisch (suprachiasmaticum; anatomisch Chiasma – Kreuzung): Wird zur Ableitung des Liquors aus dem dritten Gehirnventrikel mittels Perforation der Terminalplatte eingesetzt.
  • Vorderlateral (anterolateralis): Bezeichnet die Ableitung des Liquors in die laterale Zisterne der Vertiefung des großen Gehirns aus dem Vorderhorn des Seitenventrikels.
Ob Wissen Sie, dass:

Der erste Ventrikulostomator wurde im 19. Jahrhundert erfunden. Er basierte auf einem Dampfmotor und wurde ursprünglich zur Behandlung der weiblichen Hysterie eingesetzt.


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