Aktinolisat

Aktinolisat zur intramuskulären Injektion Aktinolisat – ein Präparat mit stark immunmodulierender Wirkung; es fördert den Prozess der Phagozytose sowie die Aktivität der Abwehrstoffe bei verschiedenen Infektionen, wodurch die allgemeine Resistenz des Organismus erhöht wird. Zudem unterdrückt es die Überproduktion von Zytokinen und hemmt die Wirkung der Entzündungsvermittler, was die Intensität entzündlicher Prozesse verringert.

Ausgabeverfahren und Bestand

Darreichungsform: Eine zur intramuskulären Anwendung bestimmte Lösung von gelblich-brauner bis brauner Farbe (in Ampullen nach 2 und 3 ml, in Packungen zu 5 oder 10 Ampullen im Satz mit Messerschnitt; auf 5 oder 10 Ampullen in einer umrissjatschejkowoj der Packung, im Paket die Papp-1 Packung und ampulnyj das Messer).

Wirkstoff: Die Mischung der Lysate ist löslich (lisirujuschtschichsja) aus den Strahlenpilzen Actinomyces und Micromonospora – nach 0,5 ml in 1 ml der Lösung.

Anwendungsangaben

  • bakterielle eitrige und entzündliche Erkrankungen der Schleimhäute, des Knochengewebes sowie der Haut und des subkutanen Gewebes;
  • Aktinomykose in verschiedenen Lokalisationen
  • odontogener Entzündungsprozess
  • langdauernde nicht heilende Wunden, trophische Geschwüre und Furunkulose; diese Erkrankungen führen zu einem fortschreitenden Krankheitsverlauf.
  • Harnröhrenentzündung, Prostataentzündung, Blasenentzündung sowie Vulvovaginitis
  • Periproktitis, Enterokolitis und Gastritis; Ösophagitis
  • Nierenbeckenentzündung
  • Leberentzündung
  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Bronchitis, Pneumonie, Lungenabszess
  • Angina pectoris (bei Bedarf als Halsentzündung bezeichnet), Sinusitis, Mittelohrentzündung
  • Würde
  • Weitere entzündliche Erkrankungen

Kontraindikationen

  • Akute Infektionskrankheiten (respiratorische Virusinfektionen, Influenza, Darminfektionen)
  • Bösartige Neubildungen
  • Stillzeit
  • Individuelle Dosierung

Bei Tierversuchen wurden die Risiken einer ungünstigen Wirkung des Präparats auf den Fötus nicht aufgeklärt. Da jedoch adäquate und streng kontrollierte Studien am Menschen fehlen, darf Aktinolisat während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abwägung des zu erwartenden Nutzens gegenüber dem potenziellen Risiko verabreicht werden.

Anwendungsart und Dosierung

Intramuskuläre Gabe des Aktinolysats zweimal pro Woche

Empfohlene Einzeldosis:

  • Kinder bis zum 3. Lebensjahr: 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht
  • Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren: 2 ml
  • Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr erhalten eine Dosis von 3 ml; bei Erwachsenen beträgt die Dosierung 5 ml.

Je nach klinischem Bild kann der Therapieverlauf aus 5 bis 25 Injektionen bestehen.

Bei Aktinomykose werden üblicherweise 20 bis 25 Injektionen verabreicht; bei Erkrankungen innerer Organe 10 bis 15 und bei dermatologischen Manifestationen 5 bis 15.

Zwischen den Therapiekuren sollten Intervalle von einem Monat eingehalten werden.

Die Anzahl der Kurse wird individuell festgelegt und hängt vom Krankheitsbild sowie dem Schweregrad des Verlaufs ab.

Nach Ablauf eines Monats erfolgt nach Genesung ein prophylaktischer Kurs (5 bis 15 Injektionen), um Rückfälle zu vermeiden.

Mögliche Nebenwirkungen

Nach den ersten Injektionen kann es zu einer vorübergehenden Verstärkung der Entzündungsreaktion am pathologischen Herd kommen; in diesem Fall ist das Absetzen des Präparats nicht notwendig.

Allergische Reaktionen können sich als kurzzeitige subfebrile Temperatursteigerung, Hyperämie an der Injektionsstelle sowie Exanthem manifestieren; sie lassen sich durch die Gabe von Antihistaminika in der Regel schnell behandeln. Andernfalls ist das Präparat sofort abzusetzen.

Besondere Hinweise

Der Einfluss des Präparats auf die Reaktionsgeschwindigkeit und die Konzentrationsfähigkeit wurde nicht untersucht.

Arzneimittelwechselwirkungen

Das Aktinolisat verstärkt die Wirkung gleichzeitiger antibakterieller Medikamente.

Immunsuppressiva dürfen nicht gleichzeitig mit Immunmodulatoren eingenommen werden.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Aufbewahren in einem für Kinder unzugänglichen, lichtgeschützten Behälter bei einer Temperatur von 4 bis 8 °C.

Die Haltbarkeitsdauer des Präparats beträgt zwei Jahre.

Das Präparat darf nur bei Temperaturen von bis zu 25 °C transportiert werden, und zwar nicht länger als einen Tag.

Ob Bitte beachten Sie:

Amerikanische Forscher haben Experimente an Mäusen durchgeführt und festgestellt, dass Wassermelonen-Saft die Entwicklung einer Atherosklerose in den Gefäßen verhindert. Eine Gruppe der Mäuse erhielt normales Wasser, während die zweite Gruppe den Saft einnahm; daraufhin waren die Gefäße der zweiten Gruppe frei von Cholesterinplaques.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt