Amikacin

Preise in Online-Apotheken:

Ab 45 Euro

Amikacin – Lösung zur intravenösen Verabreichung Amikacin – ein Antibiotikum aus der Gruppe der Aminoglykoside.

Darreichungsform und Verfügbarkeit

Amikacin wird als Pulver sowie als fertige Lösung zur intramuskulären oder intravenösen Anwendung bereitgestellt.

Als Wirkstoff enthält das Präparat Amikacinsulfat (1 ml – 250 mg). Die Hilfsstoffe sind:

  • Natriumsulfat;
  • Natriumcitrat für die Injektionen;
  • Wasser für Injektionszwecke
  • Schwefelsäure wird separat extrahiert.

Die Lösung des Präparats wird in Glasampullen zu 4 ml abgefüllt. Der Packungsinhalt umfasst 5 oder 10 Ampullen des Mittels. Ein Papierkarton enthält 1 oder 2 Packungen.

Das Amikacin-Pulver zur Herstellung der Lösung wird in Flaschen zu 10 ml abgefüllt. Ein Papierkarton enthält 1, 5 oder 10 Flaschen.

Anwendungshinweise

Die Anwendung von Amikazin erfolgt gemäß den folgenden Anweisungen:

  • Bronchitis
  • Endokarditis
  • Lungenabszess
  • Pneumonie
  • Pleuraempyem
  • Sepsis
  • Infektionen des Zentralnervensystems
  • Septische Endokarditis
  • Pyelonephritis
  • Urethritis
  • Blasenentzündung
  • Gonorrhoe
  • Prostatitis
  • Peritonitis sowie weitere Infektionen der Bauchhöhle
  • Pyogene Weichteil- und Hautinfektionen
  • Infektionen der Gallenwege, Gelenke und Knochen
  • Otitis media
  • Postoperative Infektionen

Kontraindikationen

Nach den Packungsbeilagen ist Amikacin in folgenden Fällen kontraindiziert:

  • Neuropathie des Hörnervs
  • Überempfindlichkeit gegen das Präparat (einschließlich anderer Aminoglykoside)
  • Schwere, langdauernde Niereninsuffizienz
  • Schwangerschaft

Das Antibiotikum ist bei Parkinsonismus, Myasthenie, Dehydratation sowie während der Stillzeit und im fortgeschrittenen Alter mit Vorsicht anzuwenden.

Zudem wird Amikacin unter strenger ärztlicher Kontrolle bei Neugeborenen und unreifen Kindern verabreicht.

Anwendungsart und Dosierung

Amikacin wird intramuskulär oder intravenös in einer Dosis von 5 mg/kg alle 8 Stunden oder mit 7,5 mg/kg alle 12 Stunden verabreicht.

Bei unkomplizierten bakteriellen Infektionen des Harntrakts wird Amikacin alle 12 Stunden in einer Dosis von 250 mg verabreicht.

Bei unreifen Neugeborenen beginnt die Anwendung mit einer Dosierung von 10 mg/kg, gefolgt von einem Übergang auf eine Dosis von 7,5 mg/kg alle 18 bis 24 Stunden.

Bei gesunden Neugeborenen wird das Präparat in der Anfangsdosis von 10 mg/kg appliziert; daraufhin erfolgt eine Erhöhung auf eine Dosis von 7,5 mg/kg alle 12 Stunden für einen Zeitraum von 7 bis 10 Tagen.

Die höchstzulässige Tagesdosis für Erwachsene beträgt 15 mg/kg.

Die Therapiedauer beträgt bei intramuskulärer Applikation 7 bis 10 Tage und bei intravenöser Gabe 3 bis 7 Tage.

Nebenwirkungen

In einigen Fällen können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Leber- und Nierenfunktionsstörungen
  • Felty-Syndrom
  • Thrombozytopenie
  • Anämie
  • Granulozytopenie
  • Kopfschmerzen
  • Taubheitsgefühle
  • Warnung
  • Muskelzuckungen
  • Epilepsieanfälle
  • Atemstillstand
  • Hörverlust (inklusive irreversibler Taubheit)
  • Störungen des Labyrinths und des Vestibularapparats
  • Bewegungsstörungen
  • Fieber
  • Stärkeres Blutgefäß (Hyperämie)
  • Hautjucken und Ausschlag

Bei Anwendung von Amikacin in erhöhten Dosen können Störungen des Wasserlassen und der Atmung, ein Hörverlust sowie Appetitlosigkeit, Ataxie, Schwindel, Durst, Übelkeit und Tinnitus auftreten.

Im Falle einer Vergiftung mit dem Präparat werden Peritonealdialyse und Hämodialyse durchgeführt; die Beatmung erfolgt, während Kalziumsalze und Anticholinesterase-Präparate verabreicht werden.

Besondere Hinweise

Bei der intravenösen Applikation von Amikazin darf die Konzentration des Wirkstoffs in der Lösung 5 Milligramm pro ml nicht überschreiten.

Es wird empfohlen, das Präparat bei der Behandlung nicht häufiger als einmal alle sieben Tage zu verabreichen und dabei die Funktion des Hörnervs, der Nieren sowie des Gleichgewichtsorgans zu überwachen.

Bei der gemeinsamen Gabe von Amikacin mit Benzylpenicillin verstärkt sich der Effekt beider Präparate; diese Kombination ist insbesondere bei der Behandlung von Infektionen, die durch Stämme des fäkalen Darmstreptokokkus verursacht werden, besonders wirksam.

Das Präparat darf nicht mit Heparin, Penicillinen, Amphotericin B, Kapreomycin, Erythromycin, Laktose, Kalziumchlorid, Hydrochlorothiazid und Cephalosporinen kombiniert werden.

Cisplatin, Nalidixinsäure, Polymyxin B sowie Wankomycin verstärken die nephro- und oto-toxischen Effekte von Amikazin.

Dieses Antibiotikum vermindert seine eigene Wirksamkeit bei Patienten mit Myasthenia gravis.

Analoga

Zu den Amikacin-Präparaten in Pulverform gehören: Amikazin-Wial, Amikazin-Ferein und Amikabol.

Als Analoga des Mittels in Lösung gelten Selemizin und Chemazin.

Lagerungsdauer und Aufbewahrungsbedingungen.

Amikacin ist bei einer Temperatur von 5–25 °C an einem trockenen, für Kinder unzugänglichen Ort vor direkter Sonneneinstrahlung zu lagern.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.

Preise in Online-Apotheken:

Präparatname

Preis

Apotheke

Amikacin 1000 mg n1 (Fläschchen)

45 Rubel

Verfügbar zum Kauf

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheke ver.ru, GmbH

Amikacin 1000 mg n1 (Fläschchen)

66 Rubel

Verfügbar zum Kauf

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Ob Sie wissen:

Amerikanische Wissenschaftler haben Experimente an Mäusen durchgeführt und festgestellt, dass Wassermelonen-Saft die Entwicklung einer Atherosklerose der Gefäße verhindert. Eine Gruppe der Mäuse trank normales Wasser, während die zweite Gruppe den Saft zu sich nahm. Anschließend waren die Gefäße der zweiten Gruppe frei von Cholesterinplaques.


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