Baksin

Baksin-Kapseln Baksin – ein flüssiges Präparat mit allgemeiner stärkender Wirkung auf die biologische Leistungsfähigkeit.

Ausgabeform und Lagerbestand

Baksin wird in Form von Kapseln (je 10 Stück pro Blister) vertrieben.

Eine Kapsel enthält 0,12 g bzw. 0,32 g des Trockenextrakts aus den Mikroorganismen Halobacterium halobium (Autolisat der Biomasse von Halobakterien in Form eines hellrosa Pulvers mit leichtem spezifischem Geruch).

Die Wirkung von Baksin beruht auf den Eigenschaften des Autolysats der Halobakterien-Biomasse, das folgende Bestandteile umfasst: Peptide, Carotinoide C50 (α-bakterioruberin), Lipide, Aminosäuren und Vitamine (Gruppe B, PP, E, C, A, H, D) sowie Mikro- und Makroelemente.

Anwendungshinweise

  • Stärkung des Immunsystems (durch die Anreicherung mit biologisch aktiven Substanzen);
  • Wiederherstellung der Darmflora (nach einer Antibiotikatherapie oder bei anderen Störungen)
  • Verbesserung der Funktion des Verdauungssystems.

Baksin wird verschrieben

  • Zur Prophylaxe von Infektionskrankheiten (z. B. Adenovirusinfektionen, Influenza)
  • zur Behandlung von Dermatosen bei langdauernder und akuter Natur, beispielsweise bei Neurodermitis und Psoriasis (in Kombination mit lokalen Mitteln)
  • bei immunodefizitären Zuständen, die durch Seuchen (bakteriell oder viral) ausgelöst wurden, einschließlich solcher, die mit dem Herpesvirus assoziiert sind
  • zur Behandlung einer langdauernden nicht-spezifischen Prostatitis (bei Männern)
  • zur Therapie langdauernder und entzündlicher Erkrankungen der Anhängsel (bei Frauen)

Zudem wird Baksin bei onkologischen Patientinnen verschrieben, die eine Chemo- und Strahlentherapie planen (als protektives Mittel sowie zur Behandlung von Komplikationen und während der Vorbereitung auf konservative prophylaktische Therapien)

Kontraindikationen

Die Anwendung von Baksin ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen die kapselbildenden Komponenten sowie im Verlauf einer Chemo- oder Strahlentherapie (bei onkologischen Patientinnen) und bei Kindern, Jugendlichen unter 14 Jahren, stillenden Frauen und Schwangeren.

Anwendungsweg und Dosierung

Baksin wird als allgemein kräftigendes Mittel für Erwachsene und Kinder ab dem 14. Lebensjahr verschrieben; die Dosierung beträgt zweimal täglich je zwei Kapseln gleichzeitig mit dem Essen. Die empfohlene Einnahmedauer dieses Biozusatzstoffs beträgt einen Monat.

Das Anwendungsschema von Baksin nach anderen Angaben wird vom Arzt individuell geklärt. Üblicherweise wird folgendes Schema empfohlen:

  • Bei der Behandlung respiratorischer Chlamydien, langdauernder Herpesvirus-Infektionen sowie Hautkrankheiten und Endometritiden, Endozervizitiden und Adnexentzündungen: dreimal täglich je zwei Kapseln über einen Zeitraum von 30 bis 60 Tagen. Bei Prostatitis wird das Präparat in dieser Dosierung für vier bis sechs Wochen eingenommen.
  • Bei der Behandlung onkologischer Erkrankungen (in Kombination mit anderen Arzneimitteln): zweimal bis dreimal täglich je sechs Kapseln. Die Einnahme dieses Biozusatzstoffs sollte einige Tage vor Beginn der Bestrahlung unterbrochen und nach Abschluss des Strahlentherapie-Kurses wieder aufgenommen werden; die empfohlene Dauer beträgt zwei Monate.

Nebenwirkungen

Bei Anwendung von Baksin in den empfohlenen Dosierungen sind keine Nebenwirkungen bekannt. Sollten untypische Symptome auftreten, ist eine ärztliche Konsultation ratsam.

Besondere Hinweise

Die Einnahme von Baksin sollte stets nach vorheriger ärztlicher Beratung erfolgen.

Analoga

Zu den Wirkmechanismen äquivalente Analoga von Baksin sind: Ringelblume (P), Tykveol, Zinovit, Schafgarbe-Kapseln, Baldrian Extra, Pikovit Prebiotikum, Eukalyptus Fort, Adlivit Fort, Markov Balsam, Hagebutten-Dragees-Extrakt, Kwajneri, Witatonus, Klamin, Ketoclamin, Litosport mit Moosbeere, Luksin, Oligochit Askorbat, Ptschelinka, Prajm Egejn, Ribassan Fort, Phytoschoße, Supsin, Phytoschoße-Klamin, Forever Bienenz Propolis, Sabelnik Merzana, Zygapan sowie Respitan und weitere Präparate oder Biozusatzstoffe mit immunstimulierender Wirkung.

Lagerungsdauer und -bedingungen

Das Präparat kann ohne Rezept erworben werden. Es sollte bei einer Temperatur von maximal 25 °C gelagert werden.

Die Haltbarkeitsdauer des Präparats beträgt zwei Jahre.

Ob Wussten Sie das bereits?

Die Zahnheilkunde ist vergleichsweise jung: Bis ins 19. Jahrhundert gehörten die Extraktion kranzer Zähne noch zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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