Chilipfeffer

Chilipfeffer ist eines der weltweit am häufigsten nachgefragten und beliebtesten Gewürze. Er verleiht Gerichten eine charakteristische Schärfe sowie ein feines Aroma. Jährlich werden aus Afrika, Asien (insbesondere Indien), Mexiko und anderen Regionen bedeutende Mengen in andere Länder exportiert. Der Chilipfeffer dient zur Zubereitung verschiedener Saucen, Karri-Gemische und Salzgewürze. Sein Extrakt ist wesentlicher Bestandteil zahlreicher schmerzstillender und erwärmender Salben. Kosmetische Unternehmen nutzen diesen Extrakt für die Herstellung von Anti-Zellulose-Mitteln und anderen Präparaten.

Frischer Chilipfeffer

Zusammensetzung und Nutzen des Chilipfeffers

Zu den Hauptbestandteilen des Chilipfeffers gehört biologisch gesehen die Substanz Capsaicin. Daneben enthalten ihn auch Beta-Carotin sowie Vitamine A und C.

Capsaicin wirkt wohltuend auf die nervösen Sensorfasern. Daher ist der Nutzen des Chilipfeffers bei der Behandlung von Schmerzsyndromen, die im Rahmen diabetischer Neuropathien, psoriatischer und rheumatoider Arthritis sowie deformierender Osteoarthrosen entstehen, nicht zweifelhaft. Zu diesem Zweck werden pflanzliche Pflaster und Tinkturen eingesetzt.

Capsaicin verbessert die Verdauungsfunktion des Magens durch Stimulation der Sekretion von Salzsäure. Zudem besitzt er eine leichte abführende Wirkung. Früher wurde angenommen, dass scharfe Nahrung einer der Risikofaktoren für das Entstehen von Magen- und Zwölffingerdarmulkus ist; heute ist diese Meinung als falsch erwiesen. Der Chilipfeffer wird in der Ernährung der Bevölkerung Indiens, Brasiliens und Thailands weit verbreitet verwendet. Dennoch übersteigt die Häufigkeit des Ulkuskrankheitsrisikos bei diesen Bevölkerungsgruppen nicht die Morbiditätskennzahlen aller anderen Länder.

Die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen zeigen, dass die Aufnahme von Chilipfeffer in die Ernährung zur Senkung des arteriellen Blutdrucks, zur Verstärkung der Gefäßwände sowie zur Erhöhung ihrer Elastizität beiträgt. Zudem verfügt der Chilipfeffer über antioxidative Eigenschaften, die den Menschen vor onkologischen Erkrankungen schützen.

Der Nutzen des Chilipfeffers bei Erkältungskrankheiten ist offensichtlich, da er über antibakterielle und virustötende Eigenschaften verfügt und die nasale Obstruktion lindert.

Schäden durch Chilipfeffer

Wie alles, was uns umgibt, besitzt der Chilipfeffer nicht nur positive, sondern auch negative Eigenschaften.

Er sollte vollständig aus der Ernährung von Menschen ausgeschlossen werden, die an Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren leiden. Der Schaden des Chilipfeffers liegt in seiner Fähigkeit, Sodbrennen zu verursachen. Daher muss bei Auftreten von Sodbrennen nach dem Verzehr scharfer Nahrung auf ihn verzichtet oder der Konsum auf ein Minimum reduziert werden.

Wissenschaftler des mexikanischen Nationalen Instituts für öffentlichen Gesundheit sowie der Jelski-Medizinischen Universität haben gezeigt, dass die Einnahme von Chilipfeffer in Dosenform das Risiko einer Magenkrebsentstehung signifikant erhöht. Die zunächst verwunderlichen Ergebnisse sind jedoch nicht widersprüchlich: Es ist seit langem bewiesen, dass Capsaicin Krebszellen zerstören kann. Der entscheidende Faktor ist die Dosis. Bei hohem Konsum überwiegt der Schaden des Chilipfeffers, während er bei geringer Menge alle positiven Eigenschaften entfaltet und den menschlichen Organismus vor Magenkrebs schützt.

Chilipfeffer zur Gewichtsabnahme

Vor einigen Jahren veröffentlichte die renommierte Zeitschrift "British Journal" Forschungsergebnisse, die überzeugend belegen, dass Capsaicin den Appetit effektiv unterdrückt. Dieser Effekt setzt bereits während des Essens ein und hält noch einige Stunden nach dem Mittagessen an. Dadurch entsteht beim Menschen früher das Sättigungsgefühl; entsprechend verringert sich sowohl der Umfang der aufgenommenen Nahrung als auch die Kalorienzahl.

Englische Ernährungsberater haben eine einzigartige Diät entwickelt, die es ermöglicht, in wenigen Tagen 4 bis 5 kg Übergewicht zu verlieren. Sie basiert auf der Anwendung von Chilipfeffer und kommt bei Kennern der mexikanischen Küche sehr gut an oder ist für Liebhaber scharfer Gerichte ideal geeignet.

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Es ist bewiesen, dass Capsaicin den Blutkreislauf signifikant verbessert und durch die Förderung der Wärmeproduktion zum Abbau von überschüssigen Kalorien beiträgt.

Die Diät umfasst Tomatensuppe mit Chilipfeffer. Während dieser Ernährungsweise ist es erforderlich, auf Salz sowie Mehl- und Süßwaren zu verzichten. Tomaten, Gurken und Zitrusfrüchte können unbeschränkt verzehrt werden. Diese Diät ermöglicht nicht nur eine Gewichtsreduktion, sondern wirkt zudem prophylaktisch gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zur Verbesserung der Potenz.

Chilipfeffer kann zur Gewichtsabnahme eingesetzt werden, ohne eine spezielle Diät einzuhalten. Einfach nach Geschmack in die Nahrung hinzufügen – die Ergebnisse werden nicht lange auf sich warten lassen.

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Die seltenste Erkrankung – die Krankheit „Kura". Nur Vertreter des Stammes der For in Neuguinea sind betroffen. Der Patient stirbt vor Lachen. Es wird angenommen, dass die Ursache der Krankheit die Verletzung des menschlichen Gehirns ist.


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