Klosapin

Klosapin – das neuroleptische Arzneimittel mit sedativer Wirkung.

Darreichungsformen und Zusammensetzung

Klosapin wird in zwei galenischen Darreichungsformen angeboten:

  • Tabletten in der Stärke von 25 bzw. 100 mg
  • Injektionslösung zu 2,5 % (in 2-mL-Ampullen)

Anwendungshinweise

  • Zur Behandlung der psychomotorischen Erregung bei Schizophrenie
  • Halluzinative Wahnzustände, einschließlich des Wahns sowie der als Charaktermerkmale geltenden Inhalte der Halluzinationen
  • Das manische Syndrom mit unangemessen erhöhter Stimmung, beschleunigtem Denktempo und psychomotorischer Erregung
  • Eine Verschlechterung des Stimmungsbildes
  • Weitere psychopathische Störungen

Kontraindikationen

  • Alkoholische Psychosen sowie weitere Intoxikationspsychosen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Epilepsie
  • Glaukom
  • Spasmus
  • Prostatadenom
  • Dyskinesie
  • 1. Schwangerschaftsdrittel
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe des Präparats

Anwendungsart und -dosierung

Nehmen Sie Klosapin als Tablette unabhängig von der Nahrungsaufnahme ein.

Die Anfangsdosis beträgt 50 bis 100 mg; die Einnahmehäufigkeit liegt bei zweimal bis dreimal täglich. Je nach Bedarf kann die Tagesdosis auf 200 bis 600 mg erhöht werden. Zur unterstützenden Therapie wird Klosapin abends in einer Dosis von 25 bis 200 mg verabreicht.

Das Präparat als Lösung für Injektionen intramuskulär vor dem Einschlafen in der Dosierung von 1 bis 2 ml applizieren.

Nebenwirkungen

Während der Anwendung von Klosapin können folgende Nebenwirkungen auftreten: Mundtrockenheit, Verwirrtheit des Bewusstseins, Wahnvorstellungen, Schläfrigkeit, Muskelschwäche, orthostatische Hypotonie, Tachykardie, Fieber sowie akkommodative Störungen und kollaptoider Zustand.

Bei Auftreten einer Agranulozytose ist die Therapie unverzüglich zu unterbrechen.

Besondere Hinweise

Vor Beginn der Einnahme von Klosapin ist es ratsam, bei Auftreten untypischer Symptome einen Arzt aufzusuchen.

Während der Anwendung des Präparats darf das Führen von Kraftfahrzeugen nicht erfolgen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Zu diesem Zeitpunkt liegen keine Daten zu Wechselwirkungen zwischen Klosapin und anderen Arzneimitteln vor.

Haltbarkeit und Lagerung

Das Präparat an einem trockenen, kühlen Ort und für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Ob Wichtige Hinweise

Das menschliche Blut wird unter hohem Druck durch die Gefäße gepresst; bei einer Ruptur kann es bis zu 10 Meter weit versprüht werden.


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