Saftdiät

Die Saftdiät umfasst die Körperreinigung, Gewichtsreduktion, die Ausgleichung von Vitamin- und Mineralstoffmängeln sowie die Ausscheidung von Schlacken aus dem Organismus.

Besonderheiten der Saftdiät

Eine Saftdiät sollte ausschließlich frisch gepresste Säfte umfassen. Die Saftdiät wird über einen Zeitraum von einer Woche durchgeführt. In dieser Phase muss das Fleisch (gebraten und geräuchert) vollständig aus der Ration ausgeschlossen werden. Der Übergang zur Diät erfolgt schrittweise: Das Obst- und Gemüsesaft wird zunächst in kleinen Mengen hinzugefügt, bis schließlich ausschließlich Fastentage mit Früchten und Gemüse eingehalten werden.

Für die Körperreinigung und Gewichtsreduktion ist eine Tomatensaft-Diät besonders vorteilhaft. Dabei ist der tägliche Verzehr von frischen Tomaten sowie deren Saft vorgesehen. Da Tomaten kalorienarmes Gemüse sind, das das Blut reinigt und den arteriellen Blutdruck normalisiert, ermöglicht eine Diät auf Basis von Tomatensaft (1,5 bis 2 Liter pro Tag) eine Gewichtsabnahme von 3 bis 5 kg ohne Belastung für den Organismus.

Das Ernährungsregime und die Zusammensetzung der Ration bei einer Saftdiät müssen individuell angepasst werden, basierend auf dem Körpergewicht und dem Befinden des Patienten. Für den Erfolg der Diät ist es notwendig, das gewohnheitsmäßige Lebensstil zu ändern und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft einzuleiten.

Mehrkomponentensäfte sind für die Gewichtsreduktion am effektivsten; sie können bei Bedarf mit Wasser verdünnt werden und sollten in Kombination mit Gemüse und Früchten angewendet werden.

In manchen Fällen verschreiben Ernährungsassistenten eine strenge Saftdiät, die dem Fasten nahekommt und ohne zusätzliche Lebensmittel auskommt. Diese Diät dauert ein bis zwei Tage und besteht aus mehrkomponentigen Säften zur Gewichtsreduktion (Apfel-, Rüben-, Tomaten- oder Orangensaft), wobei es notwendig ist, fünf bis sieben Portionen zu je 200 ml einmal täglich einzunehmen.

Der Kaloriengehalt mehrkomponentiger Säfte

Der Kaloriengehalt der Säfte ist insgesamt niedrig und eignet sich ideal für eine vegetarische Ernährung sowie einen Diätplan. Der Weinsaft wird aufgrund seines hohen Glukosegehalts bei Diabetes, Stoffwechselstörungen und Fettleibigkeit als kontraindiziert eingestuft.

Eine Saftdiät mit niedrigen Kalorienwerten (Apfel-, Tomaten-, Rüben- oder Möhrensaft) ermöglicht nicht nur Gewichtsreduktion, sondern auch die Linderung von Symptomen bei Erkrankungen wie Atherosklerose, Hypertonie sowie Funktionsstörungen der Nieren und Leber.

Der Kaloriengehalt des Safts hängt davon ab, welche Frucht oder welches Gemüse zur Zubereitung ausgewählt wurde; niedrigkalorische Sorten sind Karotten, Äpfel, Tomaten, Granatäpfel und Sellerie. Die Effektivität und der Nutzen des Getränks für die Gewichtsabnahme hängen direkt von diesem Kaloriengehalt ab.

Säfte als natürliche Getränke zur Gewichtsreduktion genießen gute Bewertungen aufgrund ihres hohen Vitamin-, insbesondere Ascorbinsäure- und Carotin-Gehalts.

Für die Zubereitung von Säften sollten reife Früchte verwendet werden; dies erfolgt entweder durch Pressen oder Pürieren. Der Saft sollte nicht länger als vier Stunden aufbewahrt werden, da sonst nützliche Vitamine und Spurenelemente verloren gehen.

Menü und Rezepte der Saftdiät.

Bei einer Saftdiät ist eine abwechslungsreiche Ernährung wichtig; es wird empfohlen, verschiedene Obst- und Gemüsesorten zu kombinieren sowie diätetische Cocktails mit Kräutern und nützlichen Heilkräutern anzureichern.

Eine Ananas-Saft-Diät beinhaltet Fastentage, an denen ausschließlich Saft (mit Fruchtfleisch) getrunken wird; die Nahrungsaufnahme erfolgt 4–5 Mal täglich. Diese Diätform verbessert das Befinden, stärkt das Immunsystem, normalisiert die Darmflora und erhöht den Fermentgehalt.

Zu den nützlichen Rezepten einer Saftdiät gehören Erdbeer-Himbeer-Mischungen, Beeren-Smoothies sowie Cocktails wie 'Maracas', die Apfelsinen-, Ananas-, Grapefruit- und Zitronensaft enthalten.

Vorteile und Nachteile der Saftdiät.

Saftdiäten haben eine Fülle positiver Bewertungen erhalten; diese Getränke verfügen über nützliche Eigenschaften und Vorteile zur Gewichtsreduktion. Dennoch ist es notwendig, die Nachteile und Kontraindikationen dieser Diät zu berücksichtigen.

Eine Saftdiät umfasst Fruchtsäfte, Gemüsesäfte und Beersäfte. Vor allem können solche Diäten allergische Reaktionen auf Früchte und Gemüse hervorrufen, wenn sie in großen Mengen konsumiert werden. Zudem können während der Diät Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit sowie eine Verschlechterung von Erkrankungen des Verdauungssystems auftreten.

Eine Saftdiät ist bei Diabetes mellitus kontraindiziert. Ernährungsberater empfehlen, Säfte durch ein Röhrchen zu trinken, um das Zahnfleisch nicht zu beschädigen.

Die nützlichen Eigenschaften der Saftdiät werden vor allem beim Verzehr von Apfelmöhren-, Kohl- und Rübensaft hervorgehoben. Es ist ratsam, Apfelsaft mit Orangensaft zu kombinieren, da diese Säfte dem Organismus (besonders in der kalten Jahreszeit) Vitamin C, Pektin und andere wertvolle Substanzen liefern. Apfelsaft mit Spinat verbessert den Blutkreislauf und reinigt den Körper; zur Verbesserung des Hautzustands wird empfohlen, Gurkensaft mit Stücken von süßem Paprika zu trinken.

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